Krill Öl – oder wie Astaxanthin wirkt

Krill ist nicht Fisch. Daher ist Krill Öl nicht Fischöl. Diese Feststellung mag banal klingen, aber bei genauem Hinsehen werden viel wichtigere Unterschiede deutlich. Die Omega-3-Fettsäuren im Krill Öl sind an Phospholipide gebunden und daher sofort resorbier- und verwertbar. Außerdem enthält Krill Öl Astaxanthin in hohen Konzentrationen, ein weiterer Unterschied zu Fischöl.

Besonders Astaxanthin zeigt bemerkenswerte Wirkung bei einer Reihe von Erkrankungen.

Hier eine Auflistung der wichtigsten Beobachtungen:

Astaxanthin ..

  • steigert den HDL-Teil des Cholesterins
  • stärkt das Immunsystem und erhöht die Immunglobulinkonzentration
  • zeigt eine außergewöhnlich starke antioxidative Wirkung, die stärker ist als die anderer Betacarotine und ist als einziges im Gehirn wirksam
  • schützt effektiv den Lipidanteil von Zellmembranen vor dessen Oxidierung durch freie Radikale (und damit eine mögliche Zerstörung der Zellen)
  • verhindert somit die Entstehung von Arteriosklerose, Makuladegeneration, oxidative Schädigungen von enzymproduzierenden Einheiten, wie die ß-Zellen des Pankreas usw.
  • schützt Zellen und deren DNA gegen Mutationen durch freie Radikale, was einen wichtigen Schutz gegen Zellentartung und –proliferation darstellt
  • wirkt entzündungshemmend
  • hat antibakterielle Wirksamkeit, z.B. bei Heliobakter Infektionen

Diese Eigenschaften deuten darauf hin, dass Astaxanthin ein potenter freier Radikalenfänger ist, ein Antioxidans, das gegen eine große Zahl von Umweltgiften vorgehen kann, z.B. Luftverschmutzung, UV- und radioaktive Strahlung, chemische Noxen, Zigarettenrauch usw.

Diese Gifte sind bekannt dafür, dass sie ihre Wirkung durch die Bildung von freien Radikalen entfalten. Unter einer hohen Dosis an Astaxanthin jedoch werden diese Radikale abgefangen und eliminiert bevor sie in der Lage sind, die Zellmembranen zu zerstören und ins Innere einer Zelle zu gelangen. Dabei zeigt Astaxanthin eine 550 mal höhere Effektivität als Vitamin E z.B. Es hat auch bessere antioxidative Eigenschaften als andere Betacarotine.

Die krebsvorbeugende Wirkung von Astaxanthin besteht in der Blockierung und Eleminierung von freien Radikalen, die ohne diesen Schutz in der Lage sind, Mutationen in der Zell-DNA vorzunehmen. Diese Mutationen resultieren entweder im Zelltod oder in einem außer Kontrolle geratenem Zellwachstum, der zuletzt zum Tumor führt.

Die protektive Wirkung von Astaxanthin kommt bei praktisch allen Zellen des Organismus zur Entfaltung. Von daher ist das Spektrum der Erkrankungen, gegen die Astaxanthin gute Ergebnisse zu bieten hat, entsprechend groß. Bei einer Reihe von Krebsarten, wie Haut-, Harnblasen-, Mundhöhlen-, Dickdarmkrebs usw., zeigte Astaxanthin eine effektive therapeutische und protektive Wirkung.

Eine sekundäre Wirkung auf das Krebsgeschehen im Organismus durch Astaxanthin besteht in einer Stärkung des Immunsystems. Unter Astaxanthin-Gabe konnte eine Steigerung der Immunglobulinkonzentrationen beobachtet werden. Bei immuninsuffizienten, älteren Mäusen wurde durch Astaxanthin eine Normalisierung der Immunfunktionen erreicht.

Astaxanthin in Kombination mit Omega-3-Fettsäuren wirkt entzündungshemmend, was eine Reihe von physiologischen Funktionen günstig beeinflusst. Dies beeinflusst ebenso entzündliche Prozesse im Gefäßsystem, denen eine Teilhabe an sklerotisierenden Mechanismen nachgesagt wird. Zudem senkt Astaxanthin das LDL-Cholesterin und erhöht die HDL Fraktion, was einer Ablagerung des Cholesterins in den Gefäßen entgegenwirkt. Die gleiche Wirkung wird den Omega-3-Fettsäuren nachgesagt, so dass hier additive bzw. synergistische Wirkungen zu vermuten sind. Darum ist die Kombination von Astaxanthin und Omega-3-Fettsäuren, besonders im Hinblick auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen, dem Fischöl an Effizienz deutlich überlegen.

Krill Öl zeichnet sich durch einen hohen natürlichen Astaxanthin-Gehalt aus. In Verbindung mit Omega-3-Fettsäuren ist es in der Lage, einen effektiven Schutz gegen Krebs, entzündliche Erkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Gefäß-Erkrankungen und praktisch alle Erkrankungen, wo freie Radikale die Verursacher sind, zu bieten.

Viele Autoimmunerkrankungen basieren auf entzündlichen Prozessen, die durch solche Radikale initiiert worden sind, so z.B. Diabetes 1, Multiple Sklerose, sehr wahrscheinlich auch Alzheimer und Parkinson, bei denen eine zusätzliche Behandlung mit Krill Öl ein Voranschreiten unterbinden könnte.

Aktualisierung: Die „Krill Öl Lüge“

Im Kommentar Nummer 20 von Herrn Duckhorn (siehe ganz unten unter „Kommentare“), wird auf eine Webseite mit einem Beitrag verwiesen, der u.a. den Titel „Die Krill-Öl-Lüge“ trägt. Vielen Dank erst einmal für den interessanten Hinweis zu dieser Webseite. Die Aussagen , welche dort zur „Krill-Lüge“ gemacht werden, sind sehr umfassend – oder sollte ich besser sagen: langatmig?

Nichts gegen lange Artikel.  Manche meiner Artikel „strapazieren“ mit Sicherheit auch ab und zu die Aufmerksamkeit. Aber in diesem Fall der „Krill-Öl-Lüge“ sind mir einige Aussagen aufgestoßen, die ich (gelinde gesagt), nicht wirklich nachvollziehen kann.

Die Kritik, Nahrungsergänzungsmittel aufgrund von ORAC-Werten auszusuchen, kann ich sehr gut nachvollziehen. Was es mit diesen Werten für anti-oxidative Potenz von Substanzen auf sich hat, das habe ich bereits versucht hier zu erklären: Krieg der Antioxidantien – ORAC gegen TOSC. Und ich gebe dem Artikelschreiber Recht, wenn er vermutet, dass sich dahinter Marketinginteressen verbergen. Eine ähnliche Beurteilung hatte ich auch in meinem zitierten Artikel abgegeben.

Zur Frage der Bioverfügbarkeit gibt es inzwischen einen Konsens, dass die Bioverfügbarkeit von Krill Öl der von Fisch Öl überlegen ist. Ob das wirklich ein ausschließlich wichtiges Kriterium ist, wage ich zu bezweifeln. Es ist natürlich von Vorteil, wenn eine Substanz eine gute Bioverfügbarkeit hat. Aber das sagt noch nichts über die Wirkung der Substanz aus. Gifte haben zum Teil auch eine hervorragende Bioverfügbarkeit, sind deshalb jedoch nicht nützlich für den Organismus, im Gegenteil. Daher ist es für mich müßig, an einer Diskussion teilzunehmen, bei der es um statistische Werte von „1,6 oder 3 oder 48 mal besser wirksam“ als Fischöl geht. Denn eine höhere Bioverfügbarkeit sagt erst einmal nur etwas über die Bioverfügbarkeit aus, aber nichts über die Wirksamkeit.

Jetzt haben wir es aber mit identischen Substanzen zu tun, im Krill Öl und im Fischöl. Da spielt dann die Bioverfügbarkeit doch eine entscheidende Rolle für die Wirksamkeit. Oder?

Richtig! Aber eine 1,6- mal höhere Bioverfügbarkeit muss nicht unbedingt schlechter sein als eine 10-fache, beziehungsweise eine 10-fache besser als eine nur 1,6-fache. Grund dafür ist, dass der Organismus immer nur eine gewisse Menge von Substanzen benötigt. Den Überschuss verstaut er in Fettgewebe oder baut ihn ab und scheidet ihn aus. Damit hätte man bei einer 10-fach überlegenen Bioverfügbarkeit möglicherweise einen Überschuss, der sich physiologisch nicht in einen nützlichen Effekt umsetzen lässt. Das sind jetzt natürlich rein theoretische Überlegungen…

Praktisch sieht es wohl eher so aus, dass eine Studie (die auch der Schreiber der „Krill-Lüge“ zitiert hat), das widerlegt, was der Schreiber durchdrücken wollte: Evaluation of the effects of Neptune Krill Oil on the clinical course of hyperlipidemia. Hier fand man, dass 1 bis 3 Gramm Krill Öl pro Tag effektiver Glukose, Cholesterin, Triglyceride, LDL und HDL (leider) senkten als Fischöl und Placebo. Dieser Effekt trat sowohl in gleichen Dosierungen von Krill Öl und Fischöl auf als auch in geringeren Dosierungen. Damit wäre dieses Zitat des „Krill-Lügen“-Schreibers ein Beleg, dass Krill Öl einen Vorteil über Fischöl hat und nicht umgekehrt.

Eine weitere zitierte Studie des Schreibers: Metabolic effects of krill oil are essentially similar to those of fish oil but at lower dose of EPA and DHA, in healthy volunteers. In dieser Studie bekamen die Teilnehmer entweder 543 mg EPA+DHA in Form von Krill Öl oder 864 mg als Fischöl oder Placebo. Die Studiendauer betrug 7 Wochen. Nach 7 Wochen sahen die Autoren keinen signifikanten Unterschied in den Konzentrationen von EPA und DHA zwischen beiden Gruppen, obwohl die Menge an EPA und DHA in der Krill Öl Dosierung nur 62,8 Prozent der von Fischöl entsprach. Hier scheinen Unterschiede in der Bioverfügbarkeit die Ursache zu sein. Oder aber es wurde ein Sättigunggrad für die Omega-3-Fettsäuren erreicht, der einen weiteren Anstieg der Konzentrationen durch eine höhere Zufuhr an Omega-3-Fettsäuren verhindert. Aber dazu habe ich keine Arbeit finden können. Für die Praxis ist wichtig, dass man mit weniger Omega-3-Fettsäuren in Krill Öl die gleichen Plasma-Konzentrationen bekommt wie mit höheren Dosierungen an Fischöl. Und das spricht nicht gerade gegen das Krill Öl!

Noch eine Studie, die vom „Lügen“-Artikel zitiert wird: Krill oil supplementation increases plasma concentrations of eicosapentaenoic and docosahexaenoic acids in overweight and obese men and women. – In dieser Arbeit bekamen übergewichtige Teilnehmer entweder 2 Gramm Krill Öl, Menhaden (Fisch) Öl oder Olivenöl pro Tag. Studiendauer: 4 Wochen. Resultate: EPA und DHA stiegen unter Krill Öl um 178 beziehungsweise 90 Micromol/Liter, unter Fischöl um 131 beziehungsweise 149, und unter Olivenöl um 3 beziehungsweise -1,1. Das Fischöl zeigte eine etwas besseren anti-hypertensiven Effekt als die beiden anderen Öle. Die Blut-Harnstoff-Stickstoff-Werte fielen unter Krill Öl besser aus als unter Fisch- und Olivenöl. Schlussfolgerung der Autoren: Krill Öl erhöht die Konzentration an Omega-3-Fettsäuren ohne Nebenwirkungen. Meine Schlussfolgerung: Diese Studie zeigt keine signifikante Überlegenheit von Krill Öl über Fischöl. Aber auch in umgekehrter Richtung gibt es keine Hinweise. Man kann hier bestenfalls feststellen, dass Krill und Fischöl besser sind als Olivenöl, wenn es um die Verbesserung von Omega-3-Fettsäure-Konzentrationen geht, die in einem Zeitraum von 4 Wochen bewerkstelligt werden muss.

Dann springt endlich die Katze aus dem Sack.

Der Schreiber schreibt: „Um den Kosten-Nutzen-Wert von Fischöl und Krillöl zu messen, vergleichen wir einige Krillöl-Produkte mit dem hochwertigen LP Fischöl (unsere Empfehlung)“.

Es geht also um eine Produktempfehlung? Oder wie habe ich das zu interpretieren? Der Schreiber hat vielleicht auch meine Beiträge zu diesem Thema gelesen, denn er warnt sofort und rein prophylaktisch erst einmal vor „billigen Fischölen“. Ich hatte dazu bereits auch ein paar Beiträge gebracht:

Und ich hatte hier als alternative Quelle für Omega-3-Fettsäuren Chlorella vulgaris, Spirulina und Krill Öl genannt, nicht zuletzt weil hier die Wahrscheinlichkeit für Verunreinigungen ungleich geringer ist als in Fischölen. Im zuerst genannten Artikel habe ich ausführlich über das Verunreinigungspotential von Fischen und Fischöl berichtet.

Der Schreiber hält dagegen, dass Krill Öl möglicherweise auch belastet ist. Denn, Zitat,: „. . . dass der Fluorgehalt im Krebspanzer von Krillen giftig hoch ist und dass der Verdauungstrakt giftige Enzyme enthält.“ Auf meiner Suche nach der Quelle dieser Aussage bin ich dann nicht auf eine wissenschaftliche Arbeit gestoßen, sondern auf die „Zeit“ (der Link dazu in der Quellenangabe des „Lügen“-Artikels). Erstens halte ich die „Zeit“ nicht für eine wissenschaftliche Quelle, sondern für eine Tageszeitung. Zweitens berichtet diese Tageszeitung etwas vollkommen anderes als das Zitat des „Lügen“-Schreibers. Sie sagt: „Der Übergang von Fluor ins Fleisch lässt sich zwar durch sofortiges maschinelles Pulen des fangfrischen Krills umgehen“. Wie es aussieht, wird genau dies auch getan. Denn es gibt noch keinen Bericht einer Fluorose aufgrund von Krill Öl Konsum. Zu den Enzymen im Verdauungstrakt sagt die Zeitung: „Diese verwandeln den Fang in kürzester Zeit in einen ungenießbaren Brei“. So zitiert die Zeitung den im „Lügen“-Artikel zitierten Biologen und Krillfachmann Bathmann. Oder mit anderen Worten: Wäre die Enzyme ein Bestandteil einer Kontamination von Krill Öl, dann hätten wir es mit einem ungenießbaren Produkt zu tun. Das Produkt wäre nicht nur ungenießbar, sondern vollkommen wirkungslos. Und dagegen sprechen dann doch zu viele Studien, die mit Krill Öl durchgeführt worden sind.

Und wenn ich nicht schon jetzt wüsste, dass diese Abhandlung auf einer Produktempfehlung beruht, dann wüsste ich es spätestens jetzt, wo der „Lügen“-Schreiber schreibt: „ Wir sind sicher, dass die meisten Studien, die keinen oder einen geringen Effekt von Fischöl-Kapseln aufzeigen, schlichtweg mit billigen ranzigen Ölen durchgeführt wurden, da diese leider die breite Masse bilden.“ Oder mit anderen Worten: Die dumme Wissenschaft ist nur zu so schlechten Ergebnissen gekommen, weil sie nicht das vom Schreiber empfohlene Produkt als Referenz genommen hat. Seine Klagen über fehlende Studien zur Langzeitwirkung von Krill Öl kann ich nur ergänzen mit der Klage, dass er keine Studie hat benennen können, die sein Produkt als allen andern überlegen zeigt. Und es scheint auch keine Studie zu geben, die belegt, dass nur minderwertige Fischöle in besagten Studien zum Einsatz gekommen sind. Aber solche Unterstellungen und unbewiesene Annahmen sehen als „wissenschaftliche Erkenntnis“ dann wie ein Beweis für die Richtigkeit der eigenen Annahme aus. Und schon hat man eine tolle Empfehlung für ein vielleicht tolles Produkt.

Zum Schluss noch der Kick mit dem Astaxanthin. Es ist schon ein Nachteil, wenn das Krill Öl eine sehr nützliche Substanz enthält, die im Fischöl weitestgehend fehlt. Wie diskutiert man die weg? Nichts einfacher als das: Man erklärt die im Krill Öl enthaltenen Mengen als nicht signifikant. Laut seinen Aussagen enthalten Krill Öl Kapseln nur 25 Mikrogramm Astaxanthin. Eine andere Quelle (jmnf.org/omega-3-fettsauren/krill-ol-was-ist-dran-an-der-%E2%80%9Eneuen-generation-omega-3-fettsauren) spricht von einem durchschnittlichen Gehalt von 0,15 Prozent, was ebenfalls nicht als sonderlich hoch erscheint.

Eine Produktregistrierung bei der FDA zeigt ein Krill Öl, das 100 mg/kg an Astaxanthin enthält (fda.gov/ucm/groups/fdagov-public/@fdagov-foods-gen/documents/document/ucm274421.pdf). Das wären 0,1 Prozent. Für den täglichen Bedarf empfehle ich 500 bis 1000 Mikrogramm (0,5 bis 1 Milligramm). Die Registrierungsunterlagen gehen von einer täglichen Menge an Krill Öl von 8 Gramm aus. Das ergäben bei 0,1 Prozent Astaxanthin-Gehalt eine absolute Menge von 800 Mikrogramm, was für mein Dafürhalten voll im „grünen Bereich“ liegt. Die weiter oben genannten 0,15 Prozent würden diesen Bereich sogar noch übersteigen.

Auch der Vergleich von Astaxanthin Mengen in Lachs und Krill Öl Kapseln hinkt so sehr, dass er von dem Interesse, das hinter dem lahmenden Vergleich steht, mit Überschallgeschwindigkeit überholt wird: Lachs enthält bis zu 40 Milligramm Astaxanthin pro Kilogramm Fisch; die Kapseln nur den 200sten Teil davon. Sollen wir damit die Kapsel-Produzenten ermuntern, jetzt eine 1-kg-Kapsel zu bauen, damit der „Lügen“-Schreiber endlich vergleichbare Gegenstände in die Hand bekommt? Und wer isst jeden Tag ein Kilogramm Fisch, nur um an 5 bis 40 Gramm Astaxanthin zu kommen? Mir sind da die Kapseln lieber. Denn dazu kann ich noch Gemüse, Obst und andere Sachen essen. Nach einem Kilo Fisch dagegen wäre kein Platz mehr in meinem Magen für solche Dinge.

Die englische Ausgabe von Wikipedia (wikipedia.org/wiki/Astaxanthin) zeigt, dass vergleichbare Mengen Lachs 5 ppm, Krill Öl dagegen 120 ppm enthalten.

Eine eingehende Charakterisierung von Astaxanthin habe ich hier gegeben: Astaxanthin: Nutzen, Studien und Anwendung.

Fazit

Der „Krill-Lügen“-Artikel bringt eine Reihe von richtigen Aussagen, wenn es um anti-oxidative Wirkungen von Nahrungsmitteln und deren Ausschlachtung per ORAC-“Hitliste“ durch das Marketing der Nahrungsmittelanbieter geht. Aber in der Folge macht der Schreiber die gleichen interessierten Fehler wie die, die er zuvor vehement kritisiert hat. Seine Produktempfehlung ist die Basis seiner Beurteilung, die sich mit wissenschaftlichen Arbeiten ziert, die das genaue Gegenteil von dem aussagen, was er dem Leser unterbreiten will. Und wenn das nicht hilft, dann werden Äpfel mit Birnen verglichen oder es werden methodische Mängel gesucht und gefunden, die aber auf jede Studie passen, selbst die, die methodisch einwandfrei sind.

Meine Kritik an der Kritik beruht glücklicherweise nicht auf einem voreingenommenen Interesse. Denn ich habe nicht ein einziges Öl-Produkt zu verkaufen oder für eine fette Prämie vom Hersteller zu empfehlen. Das einzige, was ich empfehle, das ist meine Fastenanleitung – und die ist von mir.

Datum: Freitag, 17. Dezember 2010 2:47
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56 Kommentare

  1. 1

    lieber Rene,
    danke fuer Deine wunderbaren Artikel !!!!
    Astaxanthin plus omega 3 wuerdest du von welcher Firma empfehlen??
    habe eine Freundin in Afrika die dieses Praeparat bitter noetig hat.
    Freue mich auf Antwort.
    Alles Liebe ute

  2. 2

    Mensch Rene ,was bin ich froh von dir die guten Eigenschaften von Krill-Öl&Omega 3 Fetts.,bestätigt zu haben.Ich kaufte sie eher aus einen guten „Bauchgefühl“und nehme die Kapseln seit Monaten.
    lg Gerlinde D.

  3. 3

    […] das Quellenproblem zum Beispiel bei Internet-Artikeln zum Carotinoid und Nahrungsergänzungsmittel Astaxanthin. Immerhin gibt es dazu bereits einen eigenen Wikipedia-Eintrag auf Deutsch, doch umfasst der […]

  4. 4

    […] bessere Alternative ist Krillöl. Krillöl hat einen höheren Gehalt an den wichtigen Fettsäuren, sodass der tägliche Bedarf […]

  5. 5

    Hallo, wo kann man gute Krill-Öl-Kapseln beziehen? Kinder mit 11 Jahren, bekommen auch eine Kapsel am Tag? Vielen Dank, Tanja Zeitzmann

  6. 6

    Liebe Ute, Liebe Tanja,

    Krill-Öl-Kapseln teste ich noch. Ich habe mir da noch keine abschließende Meinung gebildet, sodass ich noch keinen Anbieter empfehlen möchte…

    Liebe Grüße,

    René

  7. 7

    Hallo Herr Gräber,

    ich bin Hersteller von NEM und würde gerne auf Ihrer Seite werben, ist das möglich ?

    Viele Grüße

    Peter Sulzbach

  8. Katharina vom Tanneneck
    Donnerstag, 23. Januar 2014 2:41
    8

    Hallo Herr Gräber,
    durch das Krill Öl bin ich auf ihre Seite gestoßen, die ich auch auf meinem Blog verlinkt habe. Ich habe mir die Kapseln bestellt, was problemlos und super geklappt hat. Leider habe ich überhaupt keine Besserung verspürt. Allerdings habe ich eine mail vom Vertreiber bekommen, dass ich jetzt das Mittel sehr viel günstiger einkaufen kann. Meines Erachtens ist das Mittel überteuert und taugt nicht dazu etwas zu bewirken. Ich habe zumindest nichts feststellen können.

    Herzliche Grüße, Katharina

  9. 9

    Neue Studien zeigen jedoch auch, dass Krillöl den Arachidonsäure-Level erhöht. Das könnte für Langzeitergebnisse von zukünftigen Studien interessant sein.

  10. 10

    Sehr geehrter Herr Gräber,
    mit großem Interesse habe ich Ihren Beitrag über Krillöl mit dem darin enthaltenen Astaxanthin gelesen.
    Wo kann ich diese Kapseln oder ähnliches bestellen, ohne über den Tisch gezogen zu werden.
    Für Ihre Antwort besten Dank.
    Mit freundlichen Grüßen

    Susanne Bürgel

  11. 11

    […] viele andere Krankheiten. Wer einen Mangel befürchtet, kann täglich einen Esslöffel Fischöl, Krillöl oder Hanföl pur als Nahrungsergänzung […]

  12. 12

    Sehr eehrter Herr Graeber
    wo bekomme ich gutes Krilloel?
    Wohne in Spanien
    Bin absolute dankbare Leserin!????????
    danke fuer ihren Antwort
    mit sonnige gruesse
    claire hadrich

  13. 13

    Sehr geehrter Herr Gräber,
    mit großem Interesse habe ich Ihren Beitrag über Krillöl mit dem darin enthaltenen Astaxanthin gelesen.
    Wo kann ich diese Kapseln am Besten bestellen? Es wird ja jede Menge angeboten, aber welche sind die richtigen?
    Vielen Dank für Ihre Antwort
    Mit freundlichen Grüßen Angelika Kirchner

  14. 14

    […] gleichgültig ob Fisch oder Mensch. DHA-PC ist eine Form von Omega-3-Fettsäure, die häufig in Krill Öl vorkommt (sn-2-Docosahexaensäure Phosphatidylcholin). Inzwischen gibt es Hinweise, dass ein […]

  15. Oliver Stscherbak
    Donnerstag, 18. Juni 2015 8:30
    15

    Hallo..nehme grad Krillöl der Fa
    YoungGo…scheint sehr seriös zu sein
    und auch von seriösen Wissenschaftlern
    empfohlen…wie überall..Krillöl ist nicht gleich
    Krillöl..60 St ca 30 €…Herr Gräber kanns
    ja mal unter die Lupe nehmen…

  16. 16

    Hallo Herr Gräber,
    toller Artikel, vielen Dank!!! Meine Tochter hat seit ca 5 Jahren ganz oft Gelenkschmerzen (11J), aber angeblich keine idiopathische juvenile Arthtritis (Rheuma). Keine Diagnose, keine Therapie, so scheint es. Könnte Krillöl helfen?
    Vielen liebeb Dank im Voraus für Ihre Antwort, Claudia

    Antwort René Gräber:
    Das ist wirklich aus der Ferne nicht zu beantworten. Bei Kindern in diesem Alter gehe ich das meist eher klassisch homöopathisch an. Wenn es aber eher einen funktionellen Bezug hat, auch durch Faszialtherapien / Spiraldynamik.

  17. 17

    Sehr geehrter Herr Gräber,
    ich würde mich über eine Berichterstattung über den Moringa-Baum „Baum des Lebens“ freuen, der nach meinen jetzigen Recherchen viele Lösungen in einer Pflanze bringt.
    Es würde mich freuen, wenn Sie auf meinen Wunsch eingehen würden.
    Mfg. Renate

    Antwort René Gräber:
    Zum Moringa habe ich schon berichtet:
    http://www.naturheilt.com/heilpflanzen/moringa-oleifera.html

  18. Gabriele Blochberger
    Samstag, 11. Juli 2015 9:34
    18

    Hallo Herr Gräber ,

    Wieviel mg Astaxanthin tägl. empfehlen Sie?

    Frdl. Grüße
    Gabriele

    Antwort René Gräber:
    Im Allgemeinen 500 – 1000 Mikrogramm täglich.

  19. 19

    Ich lese Ihre Newsletter immer wieder mit grossem Interesse! Danke fuer diese profunden Informationen zum Thema Astaxanthin.. ich nehme seit 1 Jahr taeglich 1 Kapsel.
    Bei mir habe ich festgestellt, dass sich meine Gedaechtnisleistung verbessert hat … Ich beziehe mein Bio-Astaxanthin von esovita.de ebenso wie Zeolith-Pulver zum Entgiften. Liebe Gruesse Angelika Gransow aus Lanzarote

  20. 20

    Hallo Herr Gräber,

    ich bin beim recherchieren auf diesen Beitrag http://www.drlico.com/nahrungsergaenzung/krilloel-wirkung-luege/ gestoßen und daher ein wenig verunsichert. Könnten Sie wenn es Ihnen zeitlich möglich ist sich dieser Sache annehmen?

    Ich danke Ihnen im voraus MfG Uwe

    Antwort René Gräber:
    Vielen Dank für den Hinweis! Ich habe meinen Beitrag aktualisiert und umfassend Stellung genommen…

  21. 21

    Danke Herr Gräber für Ihre guten, fundierten Recherchen!

    Auf der Webseite, die sich „Dr. LiCo“ nennt, wurde auch nicht wiedergegeben was das Journal für Mikronährstoff Forschung anhand von Studien tatsächlich zusammengefasst veröffentlicht hat

    Es wird zwar auf der Website von „Dr. LiCo“ das Journal für Mikronährstoff Forschung als eine Quelle genannt, aber von einer neutralen Recherche kann man wohl wirklich nicht sprechen. Es läuft, so wie es aussieht, wirklich rein nur auf eine Produktwerbung hinaus, denn auf der Webseite des Journal für Mikronährstoff Forschung findet man ganz andere Fakten:

    „Betrachtet man Studien zur Wirksamkeit von Krill- sowie von klassischem Fisch-Öl zeigt sich der höhere Preis tatsächlich als gerechtfertigt.“

    „Krill-Öl scheint auf den ersten Blick zwar teurer als klassische Fischöle zu sein. Beim Vergleich der tatsächlich in den Zielorganen ankommenden Wirkstoffmengen gleicht sich dieser höhere Preis jedoch mehr als aus. Da die Resorptionsquote von Krill-Öl sowie der Einbau der aufgenommenen Omega-3-Fettsäuren von Krill-Öl in den Zielzellen gravierend höher ist, benötigt man bei Fischölprodukten im Normalfall höhere Dosierungen, um vergleichbare Effekte zu erzielen.“

    „Aufgrund der weiteren wertgebenden zellaktiven Stoffe, wie den Phospholipiden und dem Antioxidantienkomplex decken Krill-Öl-Produkte zudem ein breiteres Spektrum an Wirkungen ab. Um annähernd vergleichbare Effekte zu erzielen, müsste Fischöl mit weiteren Produkten kombiniert werden, was den letztendlichen Preis für eine ähnliche Wirksamkeit deutlich erhöht.“

    http://www.jmnf.org/omega-3-fettsauren/krill-ol-was-ist-dran-an-der-%e2%80%9eneuen-generation-omega-3-fettsauren

  22. 22

    Danke Renè für deine wie immer seeehr ausführlichen Recherchen.
    Es ist ja offensichtlich, wie manche (Pseudo-)Wissenschaftler sich für diverse Produkte förmlich prostituieren.
    Nochmals danke – WIR LIEBEN DICH UUND DEINE UNABHÄNGIGKEIT!

    Renate Spannagl, Wien

  23. 23

    Hallo Herr Gräber,mit Interesse lese ich Ihre Informationen die sehr aufschlußreich sind(Beispiel ASS)In Zeitungen wird immer wieder für Krillöl geworben bei Gelenkschmerzen,mancher sagt das wäre zu teuer und wenig Nutzen.Da ich Arthritis in den Händen,Fingern habe,die üblichen Mittel mir sehr zusetzen bin ich an Alternativen interessiert.wäre Krillöl eine Empfehlung .?um die Steifigkeit zu verlieren???
    Ich grüße Sie aus Grainau
    Heide Golke

  24. 24

    Sehr geehrter Herr Graeber!
    ich verfolge sehr interessiert Ihre Mailings und danke Ihnen an dieser Stelle mal für Ihren Mut, Dinge klar und ohne Rumreden auszusprechen.
    Welches Produkt in welcher Dosierung würden Sie bezüglich Krill-Öl empfehlen?
    Danke für Info!

    christine

  25. 25

    Ich habe bislang das Krillöl gemieden – zuviel Werbung, zuwenig Fakten, bzw zu undurchsichtig das Ganze. (War auch wenig motiviert, alles zu sichten und ‚durchzuarbeiten‘)
    Das hat sich jetzt geändert, habe gerade eingekauft, aufgrund dieses Artikels.
    Vielen Dank, Herr Gräber und: Weiter So!

  26. 26

    Sehr geehrter Herr Gräber,
    lese seit Jahren ihre mails.Habe schon Berichte von Ihnen gekauft.Ich nehmen seit
    ca.1 Jahr Nobilin Krillöl von der Fa. Medicom Pharma.(1Kapsel=500mg)
    Ich währe Ihnen dankbar, wenn Sie mir eine kurze Antwort geben würden, ob dies ein seriöses Produkt ist.Wenn nicht, könnten Sie mir dann einen anderen Lieferanten empfelen.
    Mit frendlichen Grüßen
    Maier

  27. 27

    Guten Tag, lieber Herr R. Gräber, schon längere Zeit erhalte ich Ihre Info-Berichte und schätze diese sehr. So will ich Ihnen auch dafür danken und das erste Mal einen Kommentar abgeben: Ich leide an Hypercholesterinämie und habe sehr viele Jahre Statine diverser Art eingenommen und diese Einnahme seit einem halben Jahr beendet, da ich inzwische meine, daß ich mit 78 Jahren derartiges einfach nicht mehr brauche und es auch nicht mehr
    will. Alternativ habe ich mich für KRILLÖLKAPSELN MEGA ROT von Dr. Hittich entschieden. Können Sie mir dazu etwas sagen was die Qualität anbetrifft? Mein LDL hat sich zwar
    kaum vermindert, aber auch nicht erhöht. Cholest.=262 LDL =173 Quot. 5,7.= ziemlich konstant. Ich wäre Ihnen
    sehr dankbar, wenn Sie mir sagen könnten ob es sich um Tatsachen der angepriesenen Natur-Qualitäten handelt.
    Herzlichen Dank vorab und beste Grüße
    Chris.B. H.

  28. 28

    Mit Interesse verfolge ich Ihre Artikel/Kommentare. Nach vielen Recherchen, über das Krill-Öl, bin ich auf folgendes Unternehmen gestoßen: http://www.akerbiomarine.com/products/superba-tm-kril

    http://www.original-nadh.de › Omega-3 und mehr
    Superba Krillöl wird aus fangfrischem antarktischem Krill hergestellt. Das Krillöl enthält die Omega-3-Fettsäuren EPA + DHA sowie natürliches Astaxanthin
    diese nehme ich selbst seit einem halben Jahr,
    mache damit keine Schleichwerbung. Ein jeder kann sich darüber informieren. Nur ein Hinweis, unter den vielen Anbietern.
    Selbst bin ich sehr zufrieden, mir geht es gut.
    Mit freundlichen Grüßen
    Udo Knapp

  29. 29

    Sah Gräber,

    Danke für ihre Berichte. Wären Sie so nett und nennen mir ein gutes Produkt der Krill Öl Kapseln.

    Vielen Dank!
    Mfg Marianne Greul

  30. 30

    Lieber Herr Gräber,

    auch ich würde gerne erfahren, woran man erkennen kann, ob ich ein gutes Krill-Öl-Produkt erhalte oder ob man über den Tisch gezogen wird.

    Herzliche Grüße
    A. Meitzner

  31. 31

    Lieber Herr Graeber,
    wir hatten früher schon mal Kontakt zu den Äusserungen des netten Vorsitzenden DGE und seiner Aussage zur tödlichen Wirkung von Fastenkuren..
    Sie loben das Astaxanthin im Krill Öl. Leider muss ich Ihnen sagen, dass sehr viele Menschen dem Irrtum unterliegen, das Asta im Krill würde die Omega 3 Wirkung erhöhen. Das stimmt nach meinen Erkenntnissen nicht: diese Asta ist lediglich dafür da, das Krill Öl am Verrotten zu hindern (Krill Öl ist noch empfindlicher als Fisch Öl) Der Nutzen für den Verwender dieses Astas ist also nicht gegeben. Um den wirklich guten Nutzen des Asta zu erfahren, muss Asta als Einzelprodukt verwendet werden.
    Herzliche Grüsse
    Christian Schau

  32. 32

    Lieber Herr Graeber,
    begeistert von Ihren Aufklärungen und Newslettern und vor allen über die 5 Wundermittel.
    NUR WO BEKOMM ICH DIE BESTEN??? WAS EMPFEHLEN SIE???
    Liebe Grüsse Ramgad

  33. 33

    Hallo Herr Gräber,
    Was halten Sie von 2 Esslöffel Leinöl, um den Tagesbedarf an Omega-3-Fettsäuen zu decken.

    Herzliche Grüße von Horst

  34. 34

    Hallo Rene, habe wg. meiner hohen Cholesterinwerte (LDL) vor ca. 14 Tagen angefangen Krillöl einzunehmen. Nach ca. 5 Tagen bin ich auf den Artikel (Krillöl-Lüge) gestoßen und bin dann wirklich verunsichert worden. Ich habe dann mit viel Bauchweh weiter Krill-Öl genommen und nach 10 Tagen war ich begeistert. Keine Gelenkschmerzen mehr und vor allem bin ich „gelassener“ geworden. Ich habe den Eindruck, dass ich mir Nerven gekauft habe. Im Moment nehme 1000 mg täglich. Frage: Wann kann ich reduzieren auf 500 mg. Gibt es da einen Empfehlung?
    Jetzt noch kurz zum Leinöl. Ich habe gerade Strunz gelesen. Er warnt vor zuviel Leinöl. Maximal 1 Essl., sonst wird es gefährlich. Verstehe ich nicht.
    Gruß

  35. 35

    Ich habe gute Erfahrung mit Produkten von Dr. Hittich gemacht. Das war vor mehr als 10 Jahren. Einige haben sehr deutlich gewirkt und meine Gesundheit verbessert, andere haben bei mir nicht gewirkt – und das, denke ich, hat damit zu tun dass mein Körper sie nicht brauchte.
    Bei Dr. Hittich hat mich sehr gestört, dass man mit Werbung zugeschüttet wird, es sei denn man sagt bei der ersten Bestellung, dass man ausdrücklich keine Werbung will.
    Ich kaufe bei Hittich nicht mehr ein, weil ich mich seit Jahren gesund und fit fühle.
    Dazu haben Spirulina, Omega 3, Frauenkräuter, Kürbiskernölkapseln und manches andere Produkt von Dr. Hittich entscheidend beigetragen. Danke dafür! Weil das so ist erlaube ich mir diese kleine Werbung.
    Viele Grüße
    Maria aus Rosenheim

  36. 36

    Vielen Dank Herr Kollege Gräber,

    für Ihre Arbeit. Auch Hashimoto kann wohl durch Antioxidantiengabe therapiert werden, wenn dies frühzeitig erfolgt. Professor Greilberger von der Uni Graz, hat als Experte für freie Radikale, hierzu folgende These, die mir meinen medizinischen Horizont gewaltig öffnete:
    Das Immunsystem macht gar nichts Verkehrtes bei Hashimoto. Freie Radikale haben das Originalgewebe verändert. Veränderte Eiweisse verlieren Ihre Funktion. Das Immunsystem baut diese ab. Bei Hashimoto haben wir sehr viel verändertes Gewebe durch freie Radikale.
    Ob wir daraus folgern dürfen, dass allgemein Autoimmunkrankheiten sich mit Antioxidantien behandeln lassen, kann ich nicht sagen. Aber die Aussagen der China Studie zu Antioxidantien und Autoimmunprozessen sind schon sehr umfassend. Daher nochmals Danke für Ihre Aussagen über (die immunologisch fast identischen Autoimmunkrankheiten ) Multiple Sklerose und Diabetes Typ 1 im Zusammenhang mit dem antioxidativen Krillöl.
    Sumi Krupp, Heilpraktiker
    Wiesbaden den 18.9.15

  37. 37

    Sehr geehrter Herr Gräber,ich habe gelesen,dass man jeden Tag einen Teelöffel Kokosnussöl einnehmen sollte. Kokosnussöl wird ja als Wundermittel für Haare, Haut und innere Anwendung gepriesen.
    Was halten sie davon?
    Mit freundlichen Grüßen
    Horst

    Antwort René Gräber:
    Lieber Horst,
    Kokosöl: wäre hier ein neues Thema…
    Wenn Du möchtest stelle die Frage mal bei mir im Forum: http://www.yamedo.de/forum/
    Ich habe das Forum „extra“ gegründet, weil ich viele Fragen die ich gestellt bekomme bereits mehrmals beantwortet habe.
    Ich beantworte alles gerne, soweit meine Zeit das erlaubt, aber mit so einem Forum ist es sicher einfacher.
    Zudem können andere sich an der Diskussion beteiligen
    Liebe Grüße, René Gräber

  38. 38

    Hallo René,
    Klasse Artikel mit wie immer gründlich recherchierten Argumenten. Fazit: wer ein Produkt empfiehlt, hat oft die Augen zugekleistert.
    Lieben Gruss aus dem Taunus,
    Christian

  39. 39

    Hallo..
    Alles sehr authentisch und ehrlich was René macht.. Weiter so!
    Was ich hier aber sehe, ist, dass es (zu)viele triviale Fragen gestellt werden: Welches produkt soll ich nehmen, welche Menge soll ich nehmen, etc. etc.
    Wie soll René all diese Fragen bewältigen, bzw. er müsste eine ganze Abhandlung schreiben, was eigentlich „Orthomolekulare Medizin“ bedeutet und wie jeder individuell damit umzugehen hat! Jedes Organismus ist anders und jeder muss sich tiefgehend informieren und forschen! Leider gibt es viele schwarze Schaafe die die Unwissenheit der Menschen zu nütze machen. Vielleicht eine kleine Hilfe, halten sie sich an dem was LEF (Life extension Foundation) tut, sagt und verkauft.. Die werden oft als Referenz zittiert, sind eine Non-Profit Organisation und finanzieren seit Jahrzehnten verschienste Forschungen. Ich bin von denen nie entäuscht worden (Natürlich haben die auch Astaxanthin. Das soll aber keine werbung f. LEF sein; bitte informiert euch selbst. Wenn sie aber englisch können, sind die Magazine von LEF eine echte Fundgube.. Geballte Informationen über verschiedenste Themen.. (http://www.lifeextension.com/magazine/2015).. Viel Spaß dabei..
    Ferit
    PS. Wenn ich schon dabei bin, ein kleiner Hinweis: Der Winter kommt, nehmen Sie jeden Tag mind. 5000 I.E. Vit. D3 und dazu unbeding ca. mind. 200 microgramm Vit. K2 in form von MK7! René hat oder wird bestimmt dazu auch etwas schreiben.. Nur soviel: Ohne ausreichen K2 geht der Calcium im Körper nicht dahin wo er eigentlich hin soll; und zwar in die Knochen! Ohne K2 bleibt er in den Adern und trägt zur Arteriosklerose bei. Sehr wichtiges Thema, informiert euch bitte. Wenn ihr Zeit und Mühe nicht scheut gibt es eine wunderbare Quelle von Informationen, die aber ein wenig unübersichtlich ist! Aber es lohnt sich mit der Erforschung dort anzufangen! (www.vitamind3.info)

  40. 40

    Wie immer: SUPER Artikel. Vielen Dank !!!!

  41. 41

    Hallo
    Meine Erfahrung (bin kurz vor der Pensionierung) zur Einnahme von Krill ÖL.
    Vor einiger Zeit fragte ich einen Diätologen, ob es etwas gibt um mir die „dringend angeratene“ Pulmonalvenenisolation ersparen zu können.
    Ich hatte mehrmals heftiges Vorhofflimmern, ich kam nur durch gezielte Elektrocardioversionen wieder in den Sinus. Das war im Frühjahr 2015.
    (Ich habe mit VHF schon 15 Jahre Erfahrung, ging immer mit Infusionen weg)
    Auf sein Anraten kaufte ich in der Apotheke Krill Öl-Kapseln von Mela..500mg pro Kapsel.

    Ich nahm 2 Stück wie vorgegeben. (Trank in der Früh einen Weißdorntee.)
    Nach einiger Zeit fiel der Puls auf 30-40, mir wurde schwindelig und sank zu Boden…massive Herzbeschwerden. Platzwunden…

    Im Krankenhaus (bin ja bekannter Patient Kardiologie)sagte man mir da ist eventuell ein Infekt dabei gewesen. Betablocker verstärken das auch. Dadurch hatten sie Kreislaufprobleme.
    Ich erwähnte nichts von Krill Öl.

    Nahm damals eine 1/4 Tablette Conc.. 7,5, nur jeden 2. Tag.
    Jetzt nur mehr wenn dringend notwendig eine 1/4 Tablette. Will davon weg.
    Einige Wochen später nahm ich nur eine Kapsel Krill-Öl.
    Ich konnte gerade noch das Auto in Sicherheit bringen, ich dachte meine letzte Stunde ist da.
    Wieder massive Schmerzen in der Herz -Brustgegend als ob ein Elefant draufsteht, niederschmetternder Schmerz-Todesangst. Jetzt ist es halt aus…
    Die Angst verstärkte sich in diesem Augenblick, weil ich den Blutverdünner vor einiger Zeit auch weggelassen habe. „Da hast du dir was eingebrockt“ .
    Ich wollte kein „Rattengift“ mehr einnehmen…
    Ein Arzt meinte damals nach der Elektrocardio V. auf meine Frage, Blutverdünner oder nicht?
    Ist bei ihnen nicht notwendig sie haben gute Scores , der andere meinte, nehmen sie zur Sicherheit doch Blutverdünner.

    Vorhofflimmern war schon lange nicht mehr. Es gibt manchmal ein Stottern, oder Extraschläge, nur für einige Sekunden und schwarzwerden vor den Augen, bei raschem Aufstehen aus gebückter Haltung.
    Das „Römheld-Syndrom“ ist meiner Meinung auch ein Thema bei mir.
    Ich wollte einfach mit Krill-Öl und Weißdorntee unterstützen..
    Bin zurzeit bei einem TCM Arzt in Behandlung.
    Vielleicht ist das der richtige Weg.
    Ich werde jetzt einmal kein Krill nehmen.

    Lieben Gruß, auch an alle Leidensgenossen Danke Poseidon

  42. 42

    Lt. Herrn Dr. Volker Schmiedl, Habichtswaldklinik gibt es keine einzige vernünftige Studie über Krillöl. Alle Studien sind von zwei existierenden Studien abgeschrieben worden.
    Er empfiehlt San Omega Fischöl aus Norwegen, die das Fischöl auf Schwermetalle untersucht bevor es in den Handel kommt. Mit San Omega habe ich meine Omega 3 und weitere Fettwerte in den unteren noramlen Bereich gebracht – bei einer täglichen Einnahme von 1 Esslöffel. Seither empfehle ich San Omega in meiner Praxis und kontrolliere auch die Omega-Werte.

    Antwort René Gräber:

    Ganz herzlichen Dank für Ihre Erfahrung!

  43. 43

    Hallo Herr Gräber. Schön,dass es solche Menschen wie Sie gibt, die uns Laien richtig gut informieren. Aber wie könnte man noch Astaxanthin in ausreichender Menge aufnehmen, ohne auf Krill Öl zurückgreifen zu müssen? Vielen Dank und schöne Grüss aus Köln.

  44. 44

    Ich habe vor Jahren, als ich anfing Krillöl einzunehmen beobachtet, dass meine Knieschmerzen nach ca 2 Monaten weggingen und jedesmal wieder kamen, wenn ich damit aufhörte. NAchdem ich das etwas 3 mal durchgespielt hatte, war ich mir sicher, dass es mir gut tut. Seither nehme ich es immer. Dr Hittichs Megarot hat eine sehr gute Qualität. damit bin ich sehr zufrieden.

  45. Rosmarie Strehler
    Sonntag, 11. Oktober 2015 9:54
    45

    Vielen Dank für den sehr fundierten Bericht.
    Können Sie mir vielleicht ein Produkt angeben, das bei Polyneuropathie-Schmerzen helfen könnte?

  46. 46

    ICH DANKE – DASS ES MENSCHEN WIE RENÉ GIBT!!! LG KARLA

  47. 47

    Hallo Herr Gräber,
    Sind Sie vertraut mit der Behauptung Antioxidanten könnten Krebs fördern statt bekämpfen? (cshl.edu/news-a-features/scientists-propose-how-antioxidants-can-accelerate-cancers-and-why-they-dont-protect-against-them.html)

    Antwort René Gräber:
    Hierzu habe ich in einem neuen Beitrag einmal ausführlich Stellung genommen:
    http://vitalstoffmedizin.com/blog/antioxidantien-krebs/

  48. 48

    Hallo Herr Gräber, lese seit Jahren begeistert Ihren Newsletter. Bin magenlos, ohne Galle. Osteoporose wurde festgestellt. Welche Menge von Krillöl soll ich nehmen?
    Erbitte Nachricht.
    LG aus Bayern

  49. 49

    Hi René, schön, dass Du dir die Mühe machst, die vielen Studien zu lesen und mit gesundem Menschenverstand zu kommentieren, Danke! Gerd.

  50. 50

    Hallo René – herzlichen Dank für die Infos. Braucht es wirklich Krill, um an Astaxanthin zu kommen oder gibt es eine vegane Quelle? Dabei frage ich, woher der Krill das Astaxanthin herbekommt? Erinnere ich mich richtig, dass Astaxanthin ursprünglich aus den Algen/Seetang (Haematococcus-) stammt, von der Krill sich u.a. auch ernährt? Wäre diese Quelle genau so wirksam?

  51. Bioenergetic Herbert Sabransky
    Dienstag, 13. Oktober 2015 19:39
    51

    HALLO, in meiner Praxis verwende ich Krillöl und Fischöl als Kombination (Beste Qualität) + Vitamin C (3g pro Tag)+ L-Arginin….. für Herzkreislauf Erkrangungen und erhöhten Cholesterin…mit besten Erfolg….allerdings sollte es über einen längeren Zeitraum genommen werden.

  52. 52

    Hallo Herr Graeber,
    zuerst einmal wollte ich Ihnen für die Artikel jeglicher Art danken! Bisher habe ich noch auf keinen Ihrer Artikel geantwortet, doch diesmal werde und muss ich mich leider äußern.
    Es ist ja jedem selbst überlassen wie und womit Er/Sie sich ernähren will oder soll, aber ich für meinen Teil habe herausgefunden, dass weder Fischöl noch der sogenannte Krill Öl auf Dauer helfen werden. Die Begründung liegt darin, dass ich weder Fischöl noch Krill Öl benötige, denn es wurde herausgefunden, dass dieses Öl nicht ausschließlich in diesen Tieren des Meeres ausreichend vorhanden ist (etwa 3-5%), denn das wirkliche Omega 3 bzw. Omega 10 wird aus den Korallen produziert, das wiederum nur in ganz kleinen Mengen von den Fischen, Krill aufgenommen werden. Und das ist wissenschaftlich von Meeresbiologen bewiesen worden. Jetzt sollte natürlich keiner auf die Idee kommen, die Korallen auszubeuten, denn das wäre genauso gegen die Schöpfung, wie diese Tiere – egal ob Fisch oder Krill – zu fangen, qualvoll zu töten nur damit es uns eventuell besser geht.
    Die beste Alternative zu diesen beiden Produkten ist und bleibt für mich das Leinöl, und dieses bekommt man überall in jedem Supermarkt und hat weit aus mehr Omega- Anteile als die beiden anderen erwähnten.
    Aber wie ich schon Anfangs sagte, sollte jeder selbst wissen was für Ihn gut und gesundheitsfördernd ist. Sich aber später nicht beschweren, wenn es nicht hilft oder sogar negative Auswirkungen nach sich zieht.

  53. 53

    Noch einmal zum Krill, es gibt schon suspekte Seiten über das Krill-Öl,auch Preisvergleiche. Auffällig sind Vertreiber Firmen mit der Kombination aus Österreich/Liechtenstein für DE, Seychellen/Östereich für DE. Wer ein gutes Krill fängt und verarbeitet, hat es doch nicht nötig andere Hersteller, schlecht zu reden. Superba Krill by AkerBioMarine auf YouTube, ist ein sehr guter Hinweis,sehr informativ, für Interessierte.

  54. 54

    Lieber Herr Gräber,
    ich lese Ihre fundierten Artikel immer mit großem Vergnügen, auch wenn ich bisher niemals einen Kommentar abgegeben habe 🙂
    Dieser hier ist keine Ausnahme, und ich kann Ihren Ausführungen zu dem Artikel „Krill-Lüge“ nur zustimmen. Eines ist mir noch aufgefallen: Der Verfasser jenes Artikels behauptet, Krillöl-Kapseln sei „billiges synthetisches Astaxanthin“ zugesetzt, und es sei besser, natürliches Astaxanthin durch den Verzehr von Lachs aufzunehmen. Offenbar weiß er nicht, daß künstliches Astaxanthin nur für Tiere zugelassen ist. In den Krillöl-Kapseln ist demnach natürliches Astaxanthin, da kein synthetisches zugesetzt werden darf. Im Lachsfleisch jedoch ist das synthetische, das an die Lachse verfüttert wird, sofern es sich nicht um Wildlachs handelt…
    Herzliche Grüße!
    Maria

  55. 55

    Sehr geehrter Herr Gräber
    ————————-
    Super das es einen Menschen wie Sie gibt.

    mfg Hubert Runck

  56. 56

    […] EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Dosoahexaensäure). Aus diesem Grunde erwies sich Fisch- und Krillöl als das herausragende Naturheilmittel gegen Depressionen. Einen teils etwas geringeren Effekt […]

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