Unterschied zwischen Methionin und S-Adenosylmethionin

Ich erhalte ziemlich viele Fragen zu Substanzen, Beschwerden und Krankheiten. Viele Fragen sind sehr kopmlex und bedürfen einer längeren Antwort, wie die Frage eines Lesers zum L-Methionin und dem S-Adenosylmethionin und wissen wollte, was denn genau der Unterschied zwischen beiden Substanzen sei.

Also:

Methionin und S-Adenosylmethionin sind nahe „Verwandte“, die allerdings einen tendenziell unterschiedlichen Aufgabenbereich wahrnehmen.

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Einschleuserpflanzen für Mineralstoffe – Bessere Aufnahme durch Heilpflanzen

In der Praxis sehe ich Menschen, die über verschiedene Probleme klagen und diesbezüglich auch bestimmte Vitalstoffe (Vitamine, Mineralien, usw.) einnehmen.

Aber bei einigen Patienten scheinen diese Mittel nichts zu bringen. Irgendetwas klappt nicht so gut bei der “Ausschöpfung und Verwertung” der Vitalstoffe. Und die kann mehrere Gründe haben:

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Vitamin D und Covid-19

Zu diesem Thema hatte ich bereits etliche Beiträge geschrieben, beginnend im April 2020, wo es zu diesem Themenkomplex nur wenig gute Studien gab. Aber bereits damals zeichnete sich eine Korrelation ab, die auf Kausalitäten hinwies:

Diese im Jahr 2020 veröffentlichten Studien zu diesem Thema schienen bereits Grund genug dafür zu sein, dass sich niemand geringeres als Dr. Fauci mit Vitamin D (und Vitamin C) versorgte, um sein Immunsystem zu stärken. Etwa gegen eine mögliche Covid-19-Infektion?

Im Jahr 2021 gab es weitere Veröffentlichungen zu diesem Thema:

Und im Februar 2022 gab es eine Metaanalyse aus Indien:

Eine neue Arbeit aus Irland

Anmerkung: Der Beitrag der „Irish Times“[1] vom 19. August 2022 diskutiert eine irische Studie zur Mortalität unter Covid-19-Patienten in Abhängigkeit vom Vitamin-D-Status der Studienteilnehmer. Leider scheint es keinen Link zur Originalstudie zu geben, sodass ich ausschließlich auf die Aussagen dieses Beitrags Bezug nehmen kann.

Die Studie wurde nur mit „Ungeimpften“ durchgeführt. Insgesamt nahmen 232 „Ungeimpfte“ in einem Krankenhaus teil, die an Covid-19 erkrankt waren und die Zufuhr von Sauerstoff benötigten. Patienten mit Kortisongabe wurden in diese Studie nicht aufgenommen, da Kortison einen möglichen Effekt auf Vitamin-D-Spiegel hat.

Die Autoren sahen, dass die Mortalitätsrate bei Patienten unter 70 Jahren mit einem „ungenügenden“ Vitamin-D-Spiegel (unter 12 ng/mL) bei 11,8 % lag. Die Mortalitätsrate bei Patienten mit einem Vitamin-D-Spiegel von über 12 ng/mL betrug dagegen 2,2 %.

Bei einem Vergleich der Patienten älter als 70 Jahre zeigte sich, dass Vitamin-D-Konzentrationen von unter 12 ng/mL 55 % Mortalitätsrate bedingten gegen 25 % über diesem Wert.

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Kleine Anmerkung: Die Sache mit den “5 Wundermitteln” ist mit Abstand der beliebteste Newsletter, den meine Patienten gerne lesen…

Die Autoren kamen zu folgendem Schluss:

„Ungeimpfte kaukasische Erwachsene mit niedrigem Vitamin-D-Status haben eine höhere Sterblichkeitsrate aufgrund von Sars-CoV-2-Pneumonie, die nicht durch Störfaktoren erklärt wird und nicht eng mit erhöhtem CRP-Serum (C-reaktives Protein, ein Indikator für Entzündungen) verbunden ist.“

Zudem werden die Autoren zitiert, dass sie eine deutliche Zunahme von Arbeiten in dieser Richtung sähen, die alle eine kausale Beziehung zwischen niedrigen Vitamin-D-Spiegeln und Schwere und Tod durch Covid-19-Infektionen beschrieben.

Nicht erklärt wird die Frage, warum nur „Ungeimpfte“ an dieser Studie beteiligt waren. Aus welchem Grund sind keine „Geimpfte“ mit einbezogen worden? Hatte man vielleicht Befürchtungen, hier zu vergleichenden Ergebnissen zu kommen, die wenig Gutes für die Gen-Injektionen zutage bringen würden?

Jedenfalls werden die Autoren so zitiert, dass sie davon ausgehen, dass ein ausreichender Vitamin-D-Spiegel (und Substituierung) eine zentrale Rolle für „Geimpfte“ und „Ungeimpfte“ beim Schutz gegen Covid-19 spiele. Allerdings scheinen die Autoren der „Corona-Impfung“ eine gewisse Bedeutung zuzumessen. Denn sie sprechen davon, dass Vitamin D „Geimpfte“ dann schütze, wenn der Effekt der „Corona-Impfungen“ nachlasse. Und vorher etwa nicht?

Meine Gedanken dazu wären: Wenn Vitamin D „Ungeimpfte“ vor Corona und „Ungeimpfte“ nach dem „Nachlassen der Impfung“ schützt, wieso dann überhaupt noch eine „Corona-Impfung“? Der Schutz von Vitamin D scheint für beide Gruppen zu existieren.

Ich kann diese undifferenzierte Aussage, dass „Geimpfte“ dann auch noch von Vitamin D profitieren, nur als Fixierung der Autoren auf das Märchen und dem unverrückbaren Glauben an den 95-prozentigen Schutz gegen Infektionen interpretieren. Ob die Autoren dies so zum Ausdruck gebracht haben, kann ich nicht nachvollziehen, da es, wie gesagt, keinen Link zur Originalarbeit gibt.

Auch die Aussage, dass 12 ng/mL Vitamin D im Blut für die Autoren bereits als „ausreichend“ gelten, halte ich für komplett aus der Luft gegriffen. Selbst im Vitamin-prüden Deutschland wird der deutlich höhere Wert von 20 ng/mL als Minimum angesehen, der möglicherweise ausreichend ist, um die Knochengesundheit soeben zu gewährleisten.

Da muss man dann mit Erschrecken im Beitrag lesen, dass die Hälfte der irischen Bevölkerung unter einem Vitamin-D-Mangel leiden würde. Heißt das, dass 50 % der Bevölkerung einen Spiegel von unter 12 ng/mL haben?

Zum Schluss dann noch der Hinweis des Beitrags, dass die irische Gesundheitsbehörde für ihre Bürger über 65 Jahren eine Supplementierung mit Vitamin D für die Knochengesundheit empfiehlt. Soweit so gut. Aber – da gäbe es noch einen Review von 2021. Und der hätte gezeigt, dass es nur mangelnde Evidenz dafür gäbe, dass Vitamin D bei der Prävention und Behandlung von Covid-19 wirksam wäre.

Der Link zu diesem Review? Wenn man danach sucht, gibt es leider nur eine „mangelnde Evidenz dafür“, dass es diesen Link gibt. Also müssen wir auch das glauben.

Fazit

Die neue Studie aus Irland zeigt an 232 „Ungeimpften“, dass sogar unter einer minimalen Konzentration von 12 ng/mL Unterschiede bei der Mortalität unter Covid-19 zu beobachten sind. Damit der Leser nicht auf übermütige Gedanken kommt, werden diese Ergebnisse ohne dazugehörigen Link präsentiert und am Ende des Beitrags sofort relativiert, ebenfalls mit einem linklosen Review vom Vorjahr, der genau das Gegenteil gesehen haben will.

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Quellen:

Beitragsbild: 123rf.com – subbotina

Dieser Beitrag wurde am 04.09.2022 erstellt.

Neues aus der Giftküche: Fluor/Fluorid als Neurotoxin klassifiziert

Es gibt eine Reihe von Leuten, die schon seit langer Zeit behauptet haben, dass Fluorverbindungen, speziell Fluorid, neurotoxische Eigenschaften besitzen und daher im menschlichen und tierischen Organismus fehl am Platze sind.

Dennoch behauptet die Schulmedizin, hier insbesondere die Zahnmedizin, dass Fluorid in die Zahnpasta gehört, um Karies zu verhindern.

In den USA und Kanada geht man sogar soweit, die Karies von innen zu bekämpfen, indem man das Trinkwasser mit diesem Neurotoxin versetzt. Auch hierzu gibt es eine Fülle von wissenschaftlichen Arbeiten, die gezeigt haben, dass speziell in den Gebieten der USA, wo eine hohe Fluoridierung durchgesetzt wird, ein entsprechender Abfall des IQs bei Kindern zu verzeichnen ist.

Ich hatte bereits etliche Artikel zu diesem Themenkomplex veröffentlicht.

Hier noch einmal zur Erinnerung:

Fluorid ist toxisch

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Vitamin und Spurenelement-Mangel bei Covid-19 Patienten

Zur Bedeutung der Mikronährstoffe für den Organismus und dessen Gesundheit hatte ich diesen Beitrag veröffentlicht: Häufig gestellte Fragen zu Vitalstoffen.

Mitte März 2022 erschien ein Beitrag der „Dr. Rath Health Foundation“ (Link), der eine neue Analyse veröffentlichte, die sich mit Mikronährstoffmangel und Covid-19 bedingter Hospitalisierung und dem Risiko für eine Intensivbehandlung und Tod befasste.

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