Diese zehn Vitalstoffe bescheren ein langes Leben

Wer wünscht sich nicht ein langes Leben? Aber als wesentlich bedeutsamer würde ich: „gesundes Leben“ und „erfülltes Leben“ sehen. Und für jeden dieser Aspekte müssen wir selbst einiges aktiv tun. Was die meisten allerdings stattdessen tun, führt eher zum Gegenteil.

Aber kommen wir mal zum Kern des Beitrags: Vitalstoffe für ein langes Leben – und das bringt mich zu Bruce Ames. Bruce Ames ist Wissenschaftler an den Calico Labs in San Francisco. Er benennt verschiedene Vitalstoffe, welche eine nachhaltige Gesundheit älterer Menschen massiv unterstützen.

Darunter befinden sich zehn Stoffe, die bislang nicht einmal als „Vitamine“ eingestuft wurden. Neben den bereits wohlbekannten „Jungbrunnen“ wie Vitamin D, Selen, Magnesium oder die Omega-3-Fettsäuren verweist Ames insbesondere auf pflanzliche Carotinoide und den Pilzinhaltsstoff Ergothionein, sowie auf die auf die Substanzen Queuin und PQQ, von denen bisher sicher nur die wenigsten Menschen gehört haben.

Als essenzielle Vitalstoffe gelten übrigens jene Stoffe, die unser Körper nicht selbst aktiv produzieren kann. Diese Stoffe müssen wir mit der Nahrung in ausreichender Menge aufnehmen. Damit unser Stoffwechsel überhaupt funktionieren kann, brauchen wir regelnäßig wenigstens 30 Vitamine und Mineralstoffe als sogenannte „Kofaktoren“. Wenn auch nur einer dieser „Kofaktoren“ über längere Zeit nicht zur Verfügung steht, entwickeln sich schwerwiegende gesundheitliche Komplikationen. Aber dann ist es eigentlich schon zu spät…

Gute altbekannte Jungbrunnen-Substanzen

Die Stoffe, die unserer Gesundheit dienlich sind, tun dies mit unterschiedlicher Intensität, das heißt, auf manche dürfen wir gar nicht verzichten; andere wiederum können auch mal zwei Monate lang fehlen. Die „Langlebigkeits-Vitamine“, so bezeichnet sie Ames gern, steuern die richtige Funktion der Enzyme und Proteine. Wenn sie nur mangelhaft vorhanden sind, altert der Mensch deutlich schneller. Anders ausgedrückt: Bei einem Mangel an Langlebigkeitsproteinen ist das Risiko für altersbedingte Erkrankungen signifikant erhöht.

Zu den Langlebigkeits-Vitaminen beziehungsweise Langlebigkeits-Mineralstoffen gehören einige Vitamine, die für ihre Schutzfunktionen für die Zellen, das Gewebe und das Erbgut schon lange bekannt sind. Der Alterung entgegen wirken die Spurenelemente Magnesium und Selen, Vitamin D sowie die Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA). Beide organischen Säuren sollen übrigens auch der Demenz vorbeugen. Über die Verwendung beziehungsweise Anwendung von vielen gesundheitsfördernden Vitalstoffen und deren Einsatz in der orthomolekularen Medizin berichtete ich schon des Öfteren.

Pilze enthalten essenzielle Wirkstoffe für den Zellschutz

Darüber hinaus empfiehlt Ames noch zehn weitere „Langlebigkeits-Vitalstoffe. Eine dieser neuen „verjüngenden“ Substanzen ist das Ergothionein (ESH), eine nicht proteinogene Aminosäure. Mehrere Studien belegen, dass der größte Teil der menschlichen Zell- und Gewebetypen dieses ESH beinhalten (welches die Funktion eines Antioxidans hat).

ESH ist die Aminosäure mit der bislang stärksten antioxidativen Wirksamkeit, die fast mit der von Glutathion verglichen werden kann. Und Glutathion ist wiederum eines der stärksten (wenn nicht das stärkste) Antioxidanz in unserem Körper. ESH unterstützt die zellulären Transportsysteme, schützt die Zellen und beugt so Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Ames stellte im Rahmen seiner Forschungsarbeit fest, dass die relative Menge von Ergothionein bei Menschen über 80 Jahren drastisch abnimmt. Personen mit kognitiven Einschränkungen wiesen ebenfalls einen verminderten Anteil dieser Substanz auf.

Bakterien als Langlebigkeits-Helfer

Zwei andere wichtige Langlebigkeits-Vitalstoffe werden sogar durch Bakterien produziert, um über die Nahrung in unseren Körper zu gelangen. PQQ (Pyrroloquinolin-Quinon) ist eine dieser Substanzen. Es unterstützt (ebenfalls antioxidativ), unsere Mitochondrien. Das sind die winzigen Kraftwerke in unseren Zellen. Das andere Langlebigkeits-Vitamin ist Queuin.

Es wird für die Synthese bestimmter Biomoleküle gebraucht, darunter die Aminosäure Tyrosin sowie der Botenstoff Serotonin. Mit Blick auf die Evolution des Lebens handelt es sich hierbei um ein sehr altes Biomolekül, das für den Zellstoffwechsel von Eukaryoten unerlässlich ist. In Versuchen mit Mäusen, so fügt Ames hinzu, hat sich Queuin als wirksam gegen Multiple Sklerose gezeigt.

Carotinoide sind die sieben Siegel der Jugend

Carotinoide gelten schon länger als sehr wirksame Antioxidantien.

Für besonders lebensverlängernd hält Ames diese Stoffe:

  • Astaxanthin
  • Alpha-Carotin
  • Beta-Carotin
  • Beta-Cryptoxanthin
  • Lutein
  • Lycopen
  • Zeaxanthin

Ein Mangel dieser Stoffe führt zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, kognitiven Einbußen, zu verschiedenen Krebserkrankungen, zu Makula-Degeneration, (partiellem) Hörverlust, zum metabolischen Syndrom, DNA-Beschädigungen, diversen chronischen Entzündungen und zu allgemeiner Immunschwäche.

Fazit

Gemäß des Urteils des amerikanischen Forschers Bruce Ames zählen die zehn oben genannten Substanzen zu den wichtigsten Langlebigkeits-Vitaminen. Im nächsten Schritt soll wissenschaftlich ermittelt werden, bei welchen Konzentrationen (Dosen) dieser Langlebigkeits-Vitamine unsere Enzyme und Proteine optimal funktionieren. Na, das ist doch mal ein vernünftiger Ansatz…

Bild: fotolia.com – dolgachow

René Gräber

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