Vitamin B verzögert Alzheimer

Neue Erkenntnisse bringen Bewegung in die Alzheimer Forschung. So weisen Studien des „Optima“- Projekts, also des Oxford Project to investigate Memory and Aging, darauf hin, dass die Aufnahme hoher Vitamin B Konzentrationen die Hirnschrumpfungsrate im Falle einer Alzheimererkrankung halbiert.

Die Studie, welche für die Public Library of Science One in Auftrag gegeben wurde, stützte sich dabei auf 168 Probanden. Diese zeigten alle bereits leichte Symptome einer Demenz. Diese Probanden wurden daraufhin in zwei Gruppen aufgeteilt.

So erhielt die Gruppe 1 über zwei Jahre hohe Dosierungen an Vitamin B, welche weit über der empfohlenen Tagesdosis lagen. Der Gruppe 2 wurden wiederum nur Placebos verabreicht, welche den Vitamin Präparaten optisch glichen. Zwei Jahre nach dem Eingangstest wurden die Gehirnentwicklungen beider Gruppen wieder verglichen. Als Orientierung wurde dabei die durchschnittliche Schrumpfungsrate des Gehirns im Falle einer Alzheimer Erkrankung herbeigezogen, welche bei 2,5 % jährlich liegt.

So zeigte die Placebo Gruppe genau diese bereits zuvor prognostizierte Entwicklung. Bei der Gruppe 1 wiederum, welchen die Vitamin Präparate verabreicht worden waren, konnte eine Verlangsamung dieser Gehirnverkleinerung beobachtet werden, welche zumeist zwischen 30 bis 50 % betrug.

Bisher kann über die exakten Wirkungsmechanismen, welche diese Verlangsamung auslösen, nur spekuliert werden. So wird aber vermutet, dass im Vitamin B enthaltene Stoffe das Homocystein innerhalb des Blutes positiv beeinflussen. Dieses wiederum wird im Falle hoher Werte mit einer schnellen Schrumpfung des Gehirns in Verbindung gebracht. Dass Vitamin B Präparate eine derart durchschlagende Wirkung haben könnten, hätten allerdings nicht einmal Wissenschaftler der Forschungsgruppe selbst erwartet.

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René Gräber

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  1. Avatar
    Viatmin B Komplex

    15. Juni 2012 um 15:35

    Hallo

    Es ist nicht nur die positive Beeinflussung des Blutes sondern auch die Regenerierung der Hirnzellen mit Vitamin B 3 die dazu geführt haben dürfte. Prof. Birkmayer hat zu dem Thema geforscht und herausgefunden das NADH, eine sehr starke Form von Vitamin B3, sich sehr positiv auf das Gehirn auswirkt und so neue Gehirnzellen gebildet werden können.

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