Quellenprobleme bei Astaxanthin

Das Internet ist inzwischen für viele Menschen die erste und oft einzige Informationsquelle bei der Suche nach Wissen. Die Qualität der gebotenen Informationen schwankt dabei zwischen präzisen Angaben mit hohem Informationsgehalt bis zu sehr “merkwürdigen” Veröffentlichungen.

Daher halte ich es gerade bei Informationen aus dem Netz für wichtig, darauf zu achten, wie und mit welchen Quellen Aussagen belegt werden. Oft fehlen Belege vollständig (ich bin da übrigens keine Ausnahme) und die Information könnte nicht mehr sein als die persönliche Meinung des Autors oder, schlimmer noch, eine absichtliche Falschinformation.

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Tocotrienole als mögliche alterungshemmende Verbindung

Tocotrienole gehören zur Familie der E-Vitamine, den Tocopherolen. Diese gelten chemisch als Antioxidantien, die die Lipidschichten von Zellmembranen gegen freie Radikale abschirmen, Enzymsysteme aktivieren und unterstützen und DNA vor Veränderungen (Mutationen) durch eben diese Radikale schützt. Heute weiß man allerdings, dass die antioxidativen Aufgaben der Tocopherole von den Tocotrienolen um den Faktor 40 bis 60-fach besser und intensiver durchgeführt werden können.

Freie Radikale und der damit verbundene oxidative Stress führen zu einer Reaktion der Radikale mit den Lipidanteilen der Zellmembranen. Diese Reaktion “verletzt” diese Lipidbausteine der Membranen und durchlöchert sie. Sind auf diese Weise genug Löcher in die Membran “gestanzt” worden, verliert die Membran ihre Struktur und Funktion und die Zelle geht unter. Wenn dies nun mit ausreichend vielen Zellen passiert, dann treten die ersten Gewebeschäden auf. Wenn dies mit ausreichend vielem Gewebe passiert, dann treten die ersten Organschäden auf. Dies ist eine etwas simplifizierte Beschreibung dessen, was man momentan in der Wissenschaft als (vorzeitigen) Alterungsprozess untersucht.

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Pillen mit essentiellen Ölen verhindern PMS

Eine neue Studie bringt es an den Tag: Essentielle Öle, als Pille eingenommen, sind in der Lage, das prämenstruelle Syndrom (PMS) zu reduzieren. Darunter versteht man Beschwerden, die bei fast jedem Monatszyklus auftreten und die ein komplexes Beschwerdebild abgeben. Sie treten zwischen vier und vierzehn Tage vor der Menstruation auf und verschwinden mit bzw. nach Einsetzen der Wechseljahre. Die Häufigkeit ist außerordentlich hoch, denn fast die Hälfte aller Frauen im gebärfähigen Alter leidet darunter, besonders Frauen ab 30.
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Frucht- und Gemüsekonzentrate verringern die Krankheitstage bei schweren Erkältungen

Aus Berlin, genauer gesagt aus der Charité in Berlin, kommt eine frohe Kunde: Ein bestimmtes Nahrungsergänzungsmittel, das aus Frucht- und Gemüsesaftkonzentrat gefertigt ist,kann die Krankheitstage bei schweren Erkältungen reduzieren. Die Untersuchung wurde in der Fachzeitschrift “British Journal of Nutrition” veröffentlicht. Die Forscher sehen in der Anwendung dieses Konzentrats den Vorteil einer verkürzten Dauer einer schweren Erkältung und auch einen verringerten Bedarf an Erkältungsmedizin. Dies sorgt also gleichzeitig für eine Einsparung für deren Ausgaben.
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Naturheilmittel Nattokinase soll Blutgerinnung verhindern

Blutungsrisiko unter Nattokinase (DR. HITTICH NATTOPLASMIN) plus Phenprocoumon (MARCUMAR u.a.)
Das Naturheilmittel Nattokinase soll die Neigung zur Blutgerinnung vermindern. Verschiedene Hersteller bewerben das Medikament sogar mit dem Versprechen, dass es auch vorhandene Blutgerinnsel auflösen kann. Nehmen Patienten zusätzlich andere Gerinnungshemmer wie Aspirin oder Marcumar, kann das aber gefährlich werden.

In zwei Fällen ist es nach der Einnahme einer solchen Doppelmedikation zu Komplikationen gekommen. Bei einem 86-jährigen Herzpatienten schnellte der INR-Wert (Maß der Blutgerinnung) in bedenkliche Höhen. Eine 52-jährige Frau bekam nach Aspirin und Nattokinase sogar Hirnblutungen (belegt durch Chang, Inter. Med., 2008).

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Arginin wirkt wie Viagra

Arginin zählt zu den proteinogenen Aminosäuren, was heißt, dass der Organismus diese Aminosäure in Proteine einbauen kann. Außerdem ist Arginin eine essentielle Aminosäure, obwohl sie vom Organismus selbst hergestellt werden kann. Dies geschieht im Harnstoffzyklus in einer allerdings zu geringen Menge. Besonders Kinder sind nicht in der Lage, ausreichende Mengen zu bilden.

Für Erwachsene kommt es oft zu einem „Engpass“, wenn Stresssituationen auftreten, ebenso diverse Krankheiten wie z.B. Arteriosklerose, Bluthochdruck, erektile Dysfunktion, Gefäßerkrankungen etc. So bildet Arginin eine Quelle energiereicher Stickstoff-Phosphat-Verbindungen in Organismen. Gleichzeitig dient es als Stickstoff-Speicher und ist die alleinige Vorstufe des Stickstoffmonoxids (NO). Dieses ist wiederum einer der kleinsten Botenstoffe im menschlichen Organismus.

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Vitalstoffmangel durch Medikamente

Wie man als Patient dem Beipackzettel entnehmen kann, haben Medikamente zahlreiche Nebenwirkungen. Unbekannt bleibt aber oft, dass häufig verschriebene Medikamente zu einem Vitalstoffmangel führen können. Medikamente können dabei auf verschiedenste Weisen zu einem Nährstoffdefizit führen. Entweder stören sie die Vitalstoffaufnahme im Darmtrakt oder sie fördern die Ausscheidung über den Urin.

Manche Wirkstoffe können die Tätigkeit von Vitalstoffen im Körper herabsetzen. Dies wird besonders bei einer langzeitigen Einnahme gefährlich. Arbeitet man nicht mit vitalstoffreicher Ernährung oder Nahrungsergänzung dagegen, entsteht eine Mangelsituation.

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Freie Radikale und Altern

Das “Altern” ist charakterisiert von einer Abnahme der Maximalfunktion der Mitochondrienaktivität und Akkumulation (Anhäufung) von Mutationen der Mitochondrien DNA.

Dies lässt sich am besten in Organen wie dem Gehirn veranschaulichen, die postmitotische Zellen enthalten. Sauerstoff-Radikale werden in zunehmendem Maße verantwortlich gemacht für diesen Teil der altersbedingten Veränderungen.

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Krill Öl – oder wie Astaxanthin wirkt

Krill ist nicht Fisch. Daher ist Krill Öl nicht Fischöl. Diese Feststellung mag banal klingen, aber bei genauem Hinsehen werden viel wichtigere Unterschiede deutlich. Die Omega-3-Fettsäuren im Krill Öl sind an Phospholipide gebunden und daher sofort resorbier- und verwertbar. Außerdem enthält Krill Öl Astaxanthin in hohen Konzentrationen, ein weiterer Unterschied zu Fischöl.

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