Ein hoher Vitamin-E-Spiegel verhindert Leberkrebs

Freitag, 2. November 2012 8:00

Es ist noch gar nicht so lange her, da gab es doch das medizinisch-wissenschaftliche Tauziehen, ob und warum Vitamin E ein Übeltäter unter den Vitaminen ist. Angeblich soll es für nicht weniger als Lungenkrebs, Brustkrebs und weitere Krebsformen verantwortlich sein. Das war dann auch der Grund für die Schulmedizin und deren staatlichen Anhänger, natürliche Stoffe per se auf die Abschussrampe zu hieven.

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Das gute und das schlechte Vitamin E

Donnerstag, 9. August 2012 7:00

Da gibt es eine Form des Vitamin E, welche das Risiko für eine Entwicklung von Krebs erhöhen soll. Zwei andere Formen des Vitamin E dagegen können vor der Entwicklung von verbreiteten Krebserkrankungen, wie Prostatakrebs, Dickdarmkrebs, Lungenkrebs und Brustkrebs, schützen – zumindest meinen dies die Forscher dieser Untersuchung: http://cancerpreventionresearch.aacrjournals.org/content/early/2012/04/14/1940-6207.CAPR-12-0045 (Chung S. Yang et.al.: Does Vitamin E Prevent or Promote Cancer?)

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Tocotrienole als mögliche alterungshemmende Verbindung

Montag, 23. Mai 2011 0:39

Tocotrienole gehören zur Familie der E-Vitamine, den Tocopherolen. Diese gelten chemisch als Antioxidantien, die die Lipidschichten von Zellmembranen gegen freie Radikale abschirmen, Enzymsysteme aktivieren und unterstützen und DNA vor Veränderungen (Mutationen) durch eben diese Radikale schützt. Heute weiß man allerdings, dass die antioxidativen Aufgaben der Tocopherole von den Tocotrienolen um den Faktor 40 bis 60-fach besser und intensiver durchgeführt werden können.

Freie Radikale und der damit verbundene oxidative Stress führen zu einer Reaktion der Radikale mit den Lipidanteilen der Zellmembranen. Diese Reaktion “verletzt” diese Lipidbausteine der Membranen und durchlöchert sie. Sind auf diese Weise genug Löcher in die Membran “gestanzt” worden, verliert die Membran ihre Struktur und Funktion und die Zelle geht unter. Wenn dies nun mit ausreichend vielen Zellen passiert, dann treten die ersten Gewebeschäden auf. Wenn dies mit ausreichend vielem Gewebe passiert, dann treten die ersten Organschäden auf. Dies ist eine etwas simplifizierte Beschreibung dessen, was man momentan in der Wissenschaft als (vorzeitigen) Alterungsprozess untersucht.

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