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	<title>Vitalstoffmedizin Blog &#187; Cholesterin</title>
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	<description>Gesundheit mit Vitaminen, Mineralstoffen &#38; Co.</description>
	<lastBuildDate>Tue, 24 Jan 2012 17:01:17 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Vita Biosa &#8211; was ist drin, wobei hilft es?</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jul 2011 14:57:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vitalstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Cholesterin]]></category>
		<category><![CDATA[Durchfall]]></category>
		<category><![CDATA[Immunsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Laktoseintoleranz]]></category>
		<category><![CDATA[Milchsäurebakterien]]></category>
		<category><![CDATA[Vita Biosa]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei der wissenschaftlichen Beurteilung von probiotischen Kulturen beginnt die Wissenschaft langsam die Effekte der Probiotika zu verstehen und einzuschätzen. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um drei Charakteristika: 1. Die Unterdrückung anderer Mikroorganismen durch die Produktion aktiver, anti-bakterieller Substanzen oder durch den Wettbewerb der probiotischen Organismen um Nahrung und Lebensräume. 2. Verbesserung der Aktivitäten von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der wissenschaftlichen Beurteilung von <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/probiotika/">probiotischen Kulturen</a> beginnt die Wissenschaft langsam die Effekte der Probiotika zu verstehen und einzuschätzen.</p>
<p>Im Wesentlichen handelt es sich dabei um drei Charakteristika:</p>
<p><span id="more-199"></span></p>
<p>1. Die Unterdrückung anderer <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/probiotika/effektive-mikroorganismen.html">Mikroorganismen</a> durch die Produktion aktiver, anti-bakterieller Substanzen oder durch den Wettbewerb der probiotischen Organismen um Nahrung und Lebensräume.<br />
2. Verbesserung der Aktivitäten von schützenden <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/enzyme/">Enzymen</a> und die Abnahme von Enzymen mit schädigenden Einflüssen.<br />
3. Stimulation der körpereigenen Abwehrkräfte durch die Verbesserung seiner Makrophagenaktivitäten und der spezifischen Immunabwehr (Antikörperproduktion).</p>
<p><strong>Das Mittel &#8220;Vita Biosa&#8221; und seine Inhaltsstoffe</strong></p>
<p>Die Inhaltsstoffe von Vita Biosa sind Wasser, Molasse vom Zuckerrohr, Saccharose, Fructose, Dextrose (Glucose), pflanzliche Stoffe und Fermentationskulturen.</p>
<p>Die Kulturen sind <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/probiotika/lactobacillus-acidophilus.html">Lactobacillus acidophilus</a>, <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/probiotika/bifidobacterium-animalis.html" target="_blank">Bifidobacterium animalis</a>, Streptococcus thermophilus, <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/probiotika/lactobacillus-casei.html">Lactobacillus casei</a>, Lactococcus lactis ssp. lactis, Lactococcus lactis ssp. lactis bv. diacetylactis, Leuconostoc pseudomesenteroides, Streptococcus thermophilus.</p>
<p>Bei den pflanzlichen Stoffen handelt es sich um Pimpinella anisum (Anis) 9%, <a href="http://www.heilpflanzen-lexikon.com/lakritze_glycyrrhiza_glabra.html" target="_blank">Glycyrrhiza glabra</a> (Süßholzwurzel) 9%,, <a href="http://www.heilpflanzen-lexikon.com/fenchel_foeniculum_vulgare.html" target="_blank">Foeniculum vulgare</a> (Fenchel) 9%, Ocimum basilicum (Basilikum) 4,5%, <a href="http://www.naturheilt.com/heilpflanzen/kamille.html" target="_blank">Matricaria, recutita</a> (Kamille) 4,5%, Anthriscus cerefolium (Kerbel) 4,5%, <a href="http://www.heilpflanzen-lexikon.com/dill_anethum_graveolens.html" target="_blank">Anethum, graveolens</a> (Dill) 4,5%, <a href="http://www.heilpflanzen-lexikon.com/schwarze_holunder_sambucus_nigra.html" target="_blank">Sambucus nigra</a> (Holunder) 4,5%, Trigonella foenumgraecum (<a href="http://www.gesund-heilfasten.de/diaet/schlankheitsmittel/kohlenhydratblocker.html" target="_blank">Bockshornklee</a>) 4,5%, <a href="http://www.naturheilt.com/heilpflanzen/ingwer.html" target="_blank">Zingibere officinal</a> (Ingwerwurzel) 4,5%, Angelica archangelica (Engelwurz) 4,5%, Juniperus communis (Wacholder) 4,5%, <a href="http://www.heilpflanzen-lexikon.com/brennessel_urtica_dioica2.html" target="_blank">Urtica dioica</a> (Brennnessel) 4,5%, Origanum vulgare (Oregano) 4,5%, Petroselium crispum (Petersilie) 4,5%, <a href="http://www.heilpflanzen-lexikon.com/pfefferminze_mentha_piperita.html" target="_blank">Mentha piperita</a> (Pfefferminz) 4,5%, <a href="http://www.heilpflanzen-lexikon.com/rosmarin_rosmarinus_officinalis.html" target="_blank">Rosmarinus officinalis</a> (Rosmarin) 4,5%, <a href="http://www.heilpflanzen-lexikon.com/echter_salbei_salvia_officinalis.html" target="_blank">Salvia officinalis</a> (Salbei) 4,5%, <a href="http://www.heilpflanzen-lexikon.com/thymian_thymus_vulgaris.html" target="_blank">Thymus vulgaris</a> (Thymian) 4,5%. Laut Angaben des Herstellers beträgt der Gesamtgehalt an pflanzlichen Stoffen weniger als 1 Prozent. Damit fällt also der Anteil an probiotischen Inhaltsstoffen deutlich höher aus.</p>
<p>Milchsäure-Kulturen können unterteilt werden in mesophile und thermophile <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/probiotika/milchsaeurebakterien-laktobazillen.html">Milchsäurebakterien</a>. Mesophile Bakterien gedeihen in einem Temperaturbereich von 30 bis 40 Grad Celsius, thermophile zwischen 40 und 80 Grad. Mesophile Bakterien werden in der Regel benutzt, um Milchprodukte, wie Buttermilch, Kefir, Käse etc. herzustellen. Thermophile Bakterien dagegen werden bevorzugt gebraucht, um Yoghurtprodukte herzustellen.</p>
<p>Unter den mesophilen Bakterien in Vita Biosa, mit einer Wachstumstemperatur von 20 bis 30 Grad Celsius gehören folgende Mikroorganismen: Lactobacillus lactis ssp. lactis, Lactobacillus lactis ssp. diacetylactis, Lactobacillus acidophilus, Lactobacillus casei, Bifidobacterium animalis und Leuconostoc. Die thermophilen Laktobakterien (45 Grad Celsius als Wachstumstemperatur) sind: Streptococcus thermophilus.</p>
<p>Im Folgenden werden die spezifischen Aktivitäten der Mikroorganismen diskutiert, die in Vita Biosa enthalten sind.</p>
<p><strong>Laktobakterien und deren gesicherte Effekte</strong></p>
<p><strong>1. Reduktion von <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/allergie/laktoseintoleranz.html" target="_blank">Laktoseintoleranz</a></strong><br />
Auf wissenschaftlicher Basis wurde eine Verbesserung der Milch- und Milchproduktintoleranz unter laktoseintoleranten Patienten nach Einnahme von L. acidophilus, L. bulgaricus und Streptococcus thermophilus beobachtet. Der Effekt beruht auf der Bildung von ß-Galaktosidase während und nach der Gallensäurepassage.</p>
<p><strong>2. Herabsetzung der Häufigkeit und Dauer von verschiedenen Formen von Durchfällen</strong><br />
Bei bakteriell verursachten Formen von <a href="http://www.yamedo.de/symptome/durchfall.html" target="_blank">Durchfall</a> (Clostridia) oder viralen Formen (Rotavirusinfektion) und Durchfällen verursacht durch eine Behandlung mit Antibiotika oder Strahlentherapie wurden folgende Effekte beobachtet:</p>
<p>a) <a href="http://www.naturheilt.com/Inhalt/Antibio.htm" target="_blank">Antibiotika</a> Behandlung &#8211; gastrointestinale Nebenwirkungen tauchen oft auf aufgrund der Einnahme von Antibiotika, wie Penicillin, Erythromycin etc. Eine präventive Gabe von L. acidophilus z.B. konnte zeigen, dass die Häufigkeit und Länge von dadurch bedingten Durchfällen abnahm.<br />
b) Reisedurchfall &#8211; Die Gabe von L. acidophilus und anderen Stämmen und/oder B. bifido reduzierte die Wahrscheinlichkeit von Reisedurchfällen.<br />
c) Durchfall durch Rotavirusinfektion &#8211; Es konnte gezeigt werden, dass L. casei ssp. casei, L. casei ssp. rhamnosus und Streptococcus thermophilus die Dauer von auftretenden Durchfällen abkürzte.</p>
<p>Allerdings gibt es weitere Gründe für das Auftreten von Durchfällen. Von daher wäre es irreführend, Probiotika als das allein heilende Mittel darstellen zu wollen.</p>
<p><strong>3. Reduktion von krebsauslösenden Enzymen im Dickdarmbereich</strong><br />
Der Stuhl und Urin des Menschen enthält aufgrund seiner Zusammensetzung ein gewisses Maß an krebsauslösenden Substanzen per se. Auf der einen Seite kommt dies von den bereits existenten Abfallprodukten, auf der anderen Seite liegt dies auch in den Abfallprodukten bestimmter Darmbakterien begründet. Es wird vermutet, dass im <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/allergie/dickdarm.html" target="_blank">Dickdarmbereich</a> eine Reihe von bakteriellen Enzymen produziert wird, die in der Lage sind, bestimmte Substanzen im Dickdarm in karzinogenes Material zu verwandeln. Die Anwesenheit von L. acidophilus, L. casei, Bifidobacterium usw. senkt das Aufkommen dieser schädlichen Enzyme und damit dieser Substanzen signifikant, z.B. ß-Glucuronidase. Thermophile Kulturen allerdings sind dazu nicht in der Lage.</p>
<p><strong>4. Cholesterinsenker</strong><br />
In-vitro Studien haben gezeigt, dass L. acidophilus in Anwesenheit von Gallensäften in der Lage ist, <a href="http://www.naturheilt.com/Inhalt/Cholesterin.htm" target="_blank">Cholesterin</a> zu absorbieren und damit den Serumcholesterinspiegel im Organismus zu kontrollieren. Durch den Genuss von 200 g L. acidophilus-reicher Milch oder Vita Biosa täglich wird eine Herabsenkung des Cholesterinspiegels nach 30 Tagen erreicht.</p>
<p>Probiotika und Präbiotika sind eine gesunde Kombination &#8211; Präbiotika sind „nicht verdaubare Lebensmittelbestandteile, die ihren Wirt günstig beeinflussen, indem sie das Wachstum und/oder die Aktivität einer oder mehrerer Bakterienarten im Dickdarm gezielt anregen und somit die Gesundheit des Wirts verbessern“ (Gibson and Roberfroid, 1995). Ein täglicher Verzehr von 400 ml L. acidophilus, S. thermophilus und Fructooligosaccharide in Form von pflanzlichen Ölen senkt den Cholesterinspiegel um 4,5 Prozent und die LDL (schlechte Cholesterinfraktion) um 5,6 Prozent. Die Prozentangaben können dabei im Einzelfall variieren.</p>
<p><strong>5. Stimulation von Immunzellen</strong><br />
Eine dauerhafte Einnahme von Laktobakterienkulturen &#8211; über mehrere Wochen &#8211; verbessert die darmabhängige spezifische und unspezifische humorale und zelluläre Immunabwehr und deren Komponenten, wie IgA, IgM, Zytokine (Interleukine, Interferon), Monozyten, Makrophagen, Lymphozytenaufkommen in den Darmschleimhäuten etc.</p>
<p>L. acidophilus z.B. hat einen positiven Einfluss auf Phagozytosezellen. So stimulieren L. acidophilus und <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/probiotika/bifidobakterien.html" target="_blank">Bifidobacterium</a> die Phagozytose bei Granulozyten und Monozyten (unspezifisches Immunsystem). L. casei ssp. casei, L. casei ssp. rhamnosus und S. thermophilus verbessern die Funktion des Immunsystems, was z.B. die Dauer einer Rotavirusinfektion deutlich verkürzt.</p>
<p>Bei gesunden Leuten erhöht eine kontinuierliche Einnahme von Laktobakterien die Anzahl an <a href="http://www.yamedo.de/blutwerte/lymphozyten.html" target="_blank">B-Lymphozyten</a> im Blut in den äußeren Gliedmaßen. Gleichzeitig kann eine reduzierte Aufnahme von bakteriellen Antigenen in der Darmschleimhaut beobachtet werden. Bei Patienten mit Dick- und Enddarmkrebs führt die Gabe von <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/probiotika/lactobacillus-casei.html" target="_blank">L. casei</a> nach einem Monat zu einer verbesserten Leistung der T-Helferzellen. Gleichzeitig werden T-Suppressorzellen deutlich reduziert. Laktobakterien stärken allgemein die Immunantwort des Organismus gegen eine Reihe von Krankheitserregern.</p>
<p><strong>6. Milderung von Nebenwirkungen einer Strahlentherapie (bei Krebserkrankungen)</strong><br />
Es gibt einige wissenschaftliche Untersuchungen über den Einfluss von Probiotika auf Strahlentherapie, die zu dem Schluss kamen, dass Probiotika in der Lage sind, die Nebenwirkungen der Strahlentherapie zu dämpfen. Die Einnahme von <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/probiotika/lactobacillus-acidophilus.html" target="_blank">L. acidophilus </a>resultierte nicht nur in weniger häufig auftretenden Durchfällen sondern auch in einer Verminderung von schweren Langzeiteffekten.</p>
<p><strong>7. Nierenversagen</strong><br />
Chronisches <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/nierenkrankheiten/nierenversagen.html" target="_blank">Nierenversagen</a> führt zu einer Ansammlung von Giften im Organismus, die eigentlich von den Nieren herausgefiltert und dann ausgeschieden werden sollten. Diese Gifte &#8211; Dimethylamine und Nitrosodimethylamine &#8211; Abfallprodukte einer Reihe von Bakterien im Dünndarmbereich, können dann in die Blutbahn eindringen und erreichen die einzelnen Organe. Eine Gabe von <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/probiotika/lactobacillus-acidophilus.html" target="_blank">L. acidophilus</a> bewirkt dagegen einen deutlichen Abbau dieser Gifte im Blut und teilweise schon im Dünndarmbereich.</p>
<p><strong>8. Positive Effekte auf die Darmflora</strong><br />
Hier wirkt der Barriereneffekt: Eine Langzeitanwendung von Laktobakterien verwandelt diese in eine Art Schleimhautrezeptoren in der Darmwand, die eine Einnistung von schädlichen Bakterien verhindern. Voraussetzung für eine Stabilisierung des Lebensraums im Darm ist eine dauerhafte Zufuhr von Prä- und Probiotika. Laktobakterien produzieren Substanzen durch ihren Stoffwechsel, die für Krankheitserreger toxisch (giftig) sind. Dies gilt im Magenbereich für z.B. <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/magenerkrankungen/helicobacter-infektionen.html" target="_blank">Helicobacter pylori</a>, als auch für Dünn- und Dickdarm.</p>
<p>Zusätzlich bewirkt das vermehrte Auftreten der probiotischen Laktobakterien im Magen-Darm-Trakt eine verstärkte Konkurrenz gegenüber Krankheitserregern um Lebensraum und Nahrungseinheiten. Alleine die Übermacht der Laktobakterien ist oft schon in der Lage, unerwünschte Mikroorganismen zu verdrängen.</p>
<p><strong>Ein weiterer Faktor ist die Einflussnahme auf das Darmmilieu. </strong>Hier wird oft der pH-Wert gesenkt, bedingt durch die Produktion von stoffwechselbedingten Säuren wie der Milchsäure, Essigsäure, Propionsäure usw., die einen negativen Einfluss auf das Wachstum von Krankheitserregern haben. Es wird weiterhin vermutet, dass Laktobakterien einen Schutz gegen die Entwicklung von Krebsformen im Magen-Darm-Trakt bieten kann, da krebserregende Stoffe in der Nahrung inaktiviert werden. Des Weiteren wird die Tendenz, primäre Gallensäuren in krebserregende Formen umzuwandeln, herabgesetzt.</p>
<p>Im Allgemeinen wird das Immungeschehen gegen Tumorbildung und Tumore verbessert durch die Förderung des Immunsystems, wie weiter oben beschrieben. Die Anwesenheit von Probiotika senkt die Schäden bei der DNA der Schleimhautzellen im Darm. Praktischere Vorteile der Probiotika sind zusätzlich der positive Einfluss auf <a href="http://www.yamedo.de/symptome/verstopfung.html" target="_blank">Verstopfungen</a>, die Prophylaxe und Therapie von vaginalen Pilzinfektionen und die günstige Beeinflussung von bestehenden Allergien.</p>
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		<item>
		<title>Lipoprotein A: Genvariante steigert Risiko für Herzinfarkt</title>
		<link>http://vitalstoffmedizin.com/blog/lipoprotein-a-risiko-herzinfark/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 18:26:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Herzkrankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Lipoprotein A]]></category>
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		<category><![CDATA[Niacin]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaganfall]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>

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		<description><![CDATA[Lipoprotein A wird schon seit längerem zum Beispiel als Risikofaktor für Herzinfarkt oder Schlaganfälle. Lipoproteine sind zusammengesetzte Eiweißstoffe, sie helfen beim Transport der wasserunlöslichen Lipide im Blutplasma und können über ihre Rezeptoren an der Oberfläche von Zellen gebunden werden. Auf diese Weise findet eine Verteilung der Fette im gesamten Organismus statt. Das Lipoprotein A besteht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lipoprotein A wird schon seit längerem zum Beispiel als <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/Ursachen_Arteriosklerose.html">Risikofaktor für Herzinfarkt oder Schlaganfälle</a>.</p>
<p>Lipoproteine sind zusammengesetzte Eiweißstoffe, sie helfen beim Transport der wasserunlöslichen Lipide im Blutplasma und können über ihre Rezeptoren an der Oberfläche von Zellen gebunden werden. Auf diese Weise findet eine Verteilung der Fette im gesamten Organismus statt. Das Lipoprotein A besteht unter anderem aus einer LDL- Komponente, in der circa 70% des gesamten <a href="http://www.naturheilt.com/Inhalt/Cholesterin.htm" target="_blank">Cholesterins</a> im Blutplasma lokalisiert ist.</p>
<p>Fraglich war bislang die Reihenfolge: Ist das Lipoprotein A eine Ursache für die Arteriosklerose oder steigt es in Folge einer Arteriosklerose?<br />
<span id="more-46"></span><br />
Mit der richtigen Fragestellung und einer neuen Methode gelang es nun der Forschergruppe um den Kardiologen <em>Hugh Watkins</em> vom <em>John Radcliffe Hospital </em>in Oxford, gemeinsam mit einem internationalem Team von Wissenschaftlern, einen Biomarker für das Risiko einer koronaren Herzkrankheit erfolgreich zu identifizieren.</p>
<p><strong>Die Frage: Gibt es genetische Gründe für die familiäre Häufung der koronaren Herzkrankheit?</strong></p>
<p>Die Methode: Die Analyse von Millionen über das Erbgut verteilten Varianten von Genen.</p>
<p>Die sog. Genchip- Analyse konnte zwei SNP ( = die Abwandlung einzelner Basenpaare in einem DNA- Strang) als eindeutiges Risiko für eine Erkrankung der Herzkranzgefäße entziffern. Da beide SNP in direkter Nähe des Liporotein A Gens gefunden wurden, stellten die Forscher die nahe liegende Hypothese auf, dass das Lipoprotein A die Ursache für die koronare Herzkrankheit darstellt.</p>
<p>Um diese These zu verifizieren sind nun klinische Studien erforderlich. Damit müsste zunächst bewiesen werden, ob Lipoprotein-A-senkende-Mittel einen Herzinfarkt oder eine Angina pectoris verhindern können.</p>
<p>Der einzige derzeit zugelassene Wirkstoff der in der Lage ist das Lipoprotein A zu senken ist das Vitamin Niacin. Niacin empfehle ich sowieso schon, wenn man überhaupt daran denkt seinen <a href="http://www.yamedo.de/blutwerte/cholesterinspiegel.html" target="_blank">Cholesterinspiegel</a> zu senken &#8211; denn was ich von der herkömmlichen Cholesterintherapie halte, finden Sie in meinem <a href="http://www.renegraeber.de/Cholesterin-Report.html">Cholsterin-Report</a>.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema auch im Beitrag:</strong></p>
<p><a href="http://vitalstoffmedizin.com/blog/arteriosklerose-ursachen/">Ursachen der Arteriosklerose</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Märchen vom bösen Cholesterin</title>
		<link>http://vitalstoffmedizin.com/blog/das-cholesterin-maerchen/</link>
		<comments>http://vitalstoffmedizin.com/blog/das-cholesterin-maerchen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 28 Mar 2009 18:14:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Cholesterin]]></category>

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		<description><![CDATA[In Deutschland hat jeder zweite Todesfall einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt als Ursache. Wie können Sie mit dieser Tatsache umgehen? Die richtige Antwort lautet: Sie lassen es gar nicht erst soweit kommen und beugen vor. Hoffentlich glauben Sie nicht, wenn sie auf ihren Cholesterinwert achten, sei das Prophylaxe genug. Denn das ist schlicht und ergreifend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Deutschland hat jeder zweite Todesfall einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt als Ursache. Wie können Sie mit dieser Tatsache umgehen?</p>
<p><span id="more-13"></span></p>
<p>Die richtige Antwort lautet: Sie lassen es gar nicht erst soweit kommen und beugen vor. Hoffentlich glauben Sie nicht, wenn sie auf ihren Cholesterinwert achten, sei das Prophylaxe genug. Denn das ist schlicht und ergreifend falsch.</p>
<p>Richtig ist, dass Sie sehr viel für sich tun können, wobei der Cholesterinspiegel die geringste Rolle spielt.</p>
<p>Der Cholesterinwert wird auch von der &#8220;Medizin&#8221; immer als relevanter Risikofaktor beschrieben, wenn es um Gefäß- und Herzkrankheiten geht. Die Margarine-Werbung macht sich die Angst vor dem Tod zunutze und suggeriert, dass wenn Sie drei Wochen eine bestimmte Margarine auf Ihr Brot streichen, sich Ihr Cholesterinspiegel senkt und Sie verantwortungsbewusst mit Ihrer Gesundheit umgehen.</p>
<p><strong>Falsch:</strong> Wenn der Cholesterinwert niedrig ist, müssen Sie sich keine Sorgen um Ihre Gesundheit machen.</p>
<p><strong>Richtig:</strong> Ihr Körper produziert selbst Cholesterin, und zwar überall im Körper. Cholesterin ist als Baustoff für Zellmembranen und Fetteiweißstoffe sowie für die Produktion einiger Hormone und Vitamin D zuständig.</p>
<p><strong>Falsch:</strong> Cholesterin ist der Hauptrisikofaktor und <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/Ursachen_Arteriosklerose.html">Ursache für die Arteriosklerose</a> und damit auch die Ursache für Schlaganfall und Herzinfarkt.</p>
<p><strong>Richtig:</strong> Es gibt Risikofaktoren für Gefäßerkrankungen und Herzinfarkt, die wesentlich bedeutungsvoller sind als Cholesterin. Dazu gehören der Blutfettstoff <em>Lipoprotein a</em>, ein Fetteiweißstoff, der ausschließlich der genetischen Kontrolle unterliegt. Ein ebenfalls wichtiger, aber selten erwähnter Risikofaktor ist das Stoffwechselabbauprodukt <em>Homocystein</em>. Oxycholesterin (<a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/oxidiertes_Cholesterin.html">oxidiertes Cholesterin</a>) und Transfettsäuren</p>
<p><strong>Falsch:</strong> <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/Hohe_Cholesterinwerte.html">Hohe Cholesterinwerte</a> bedeuten eine höhere Sterbewahrscheinlichkeit.</p>
<p><strong>Richtig:</strong> Der Cholesterinspiegel ist einer von vielen Risikofaktoren, die Gefäßerkrankungen verursachen können &#8211; wenn überhaupt. Die Studienlage ist da sehr gespalten. Zum Teil muss dringend geprüft werden nach dem Motto: Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing.</p>
<p><strong>Falsch:</strong> Der Cholesterinspiegel sollte 200 mg/dL nicht überschreiten.</p>
<p><strong>Richtig:</strong> Die Höhe des Cholesterinspiegels wird immer wieder neu festgelegt und ist eine Orientierung. Wer einen Cholesterinspiegel über 200 mg/dL hat, kann kerngesund sein.</p>
<p>Wenn Sie Ihr Risiko, an einem Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erkranken, verringern wollen, dürfen Sie sich nicht nur auf Ihren Cholesterinwert konzentrieren.</p>
<p>Die Todesursache bei einem Herzinfarkt oder Schlaganfall ist nicht der Cholesterinwert, wie Margarine- und Pharma-Industrie vermitteln wollen. Mit der Angst vor dem Tod ist gut Geld zu verdienen, aber auch mit der Bequemlichkeit der Menschen. Cholesterinteste sind einfach und nicht aufwendig.</p>
<p>Eine medikamentöse Behandlung des Cholesterinspiegels ist für die Pharma-Industrie eine willkommene Einnahmequelle, auf die sie nicht gern verzichten möchte. Diese sogenannten Statine werden wegen ihrer Unverträglichkeit in den USA nicht mehr empfohlen.</p>
<p>Trommeln gehört zum Geschäft, und die Angst vor erhöhten Blutfettwerten bindet die Patienten an die Pharmaindustrie. Eine Tablette, von der Ã„rzte behaupten, sie verlängere das Leben, vermittelt dem verunsicherten Patienten ein beruhigendes Gefühl mehr nicht.</p>
<p>Lassen Sie sich von Märchen über Cholesterin nicht ängstigen, werden Sie lieber selbst aktiv und gehen Sie einen vielleicht unbequemen, aber gesunden Weg, indem Sie Übergewicht abbauen, nicht mehr rauchen, sich viel bewegen, um Ihren Blutdruck und Puls zu senken.</p>
<p>Die Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätik sowie Ernährungsberater geben an, dass eine gesunde Ernährung und Bewegung den Cholesterinwert automatisch regulieren.</p>
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