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	<title>Vitalstoffmedizin Blog &#187; Antioxidantien</title>
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	<description>Gesundheit mit Vitaminen, Mineralstoffen &#38; Co.</description>
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		<title>Tocotrienole als mögliche alterungshemmende Verbindung</title>
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		<pubDate>Sun, 22 May 2011 23:39:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Vitalstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Antioxidantien]]></category>
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		<description><![CDATA[Tocotrienole gehören zur Familie der E-Vitamine, den Tocopherolen. Diese gelten chemisch als Antioxidantien, die die Lipidschichten von Zellmembranen gegen freie Radikale abschirmen, Enzymsysteme aktivieren und unterstützen und DNA vor Veränderungen (Mutationen) durch eben diese Radikale schützt. Heute weiß man allerdings, dass die antioxidativen Aufgaben der Tocopherole von den Tocotrienolen um den Faktor 40 bis 60-fach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tocotrienole gehören zur Familie der <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/vitamine/vitamin-e.html">E-Vitamine</a>, den Tocopherolen. Diese gelten chemisch als <a href="http://vitalstoffmedizin.com/blog/was-sind-antioxidantien/">Antioxidantien</a>, die die Lipidschichten von Zellmembranen gegen <a href="http://www.naturheilt.com/Inhalt/Freie_Radikale.htm" target="_blank">freie Radikale</a> abschirmen, Enzymsysteme aktivieren und unterstützen und DNA vor Veränderungen (Mutationen) durch eben diese Radikale schützt. Heute weiß man allerdings, dass die antioxidativen Aufgaben der Tocopherole von den Tocotrienolen um den Faktor 40 bis 60-fach besser und intensiver durchgeführt werden können.</p>
<p>Freie Radikale und der damit verbundene oxidative Stress führen zu einer Reaktion der Radikale mit den Lipidanteilen der Zellmembranen. Diese Reaktion “verletzt” diese Lipidbausteine der Membranen und durchlöchert sie. Sind auf diese Weise genug Löcher in die Membran “gestanzt” worden, verliert die Membran ihre Struktur und Funktion und die Zelle geht unter. Wenn dies nun mit ausreichend vielen Zellen passiert, dann treten die ersten Gewebeschäden auf. Wenn dies mit ausreichend vielem Gewebe passiert, dann treten die ersten Organschäden auf. <strong>Dies ist eine etwas simplifizierte Beschreibung dessen, was man momentan in der Wissenschaft als (vorzeitigen) Alterungsprozess untersucht. </strong></p>
<p><span id="more-188"></span></p>
<p>Dementsprechend wäre die Lösung des Problems eine Unterbindung oder das Abfangen von Radikalen, damit der oxidative Stress ausbleibt und die Zellmembranen geschont werden. Die Natur gibt uns glücklicherweise eine Reihe von “Waffen” in diesem Krieg gegen die freien Radikale mit an die Hand. Eine davon ist das Tocotrienol, dass eine, wie bereits erwähnt, 40 bis 60-fach stärkere antioxidative Wirksamkeit hat als sein Vitamin E Verwandter, das Tocopherol.</p>
<p><a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10843344" target="_blank">Eine japanische Studie aus dem Jahr 2000</a> an einem 1-mm kurzen Wurm, namens Caenorhabditis elegans, konnte zeigen, dass die Verabreichung von Tocotrienol vor und nach Ultraviolettstrahlung interessante Effekte zeitigte. Ultraviolettstrahlung (UVB) löst oxidativen Stress auf der Haut aus. Sie produziert Wasserstoffperoxyd und Hydroxylradikale in der Haut und den Fibroblasten. Die so behandelten Würmer zeigten eine verkürzte Lebenserwartung.</p>
<p>Eine Behandlung mit Tocotrienol allerdings verlängerte die verkürzte Lebenserwartung auf die von unbestrahlten Würmern. Dies ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass der schädliche oxidative Stress ausgeblieben ist bzw. abgefangen werden konnte durch die Tocotrienol-Gabe.</p>
<p>Gleichzeitig konnten die Forscher feststellen, dass unter den gleichen Bedingungen eine Gabe von Tocopherol, also dem “normalen” Vitamin E, keinen antioxidativen Effekt zeigte. Zumindest wurde bei den mit Tocopherol behandelten und bestrahlten Würmern keine Verlängerung der Lebenserwartung beobachtet.</p>
<p><strong>Eine noch viel interessantere Beobachtung war, dass eine fortgesetzte Tocotrienol-Gabe nach der eigentlichen Experimentierphase die durchschnittliche Lebenserwartung über die der unbestrahlten Würmer verlängerte.</strong> Daraus schlossen die Forscher, dass es sich bei Tocotrienol um eine Substanz handelt, die oxidativen Stress reduziert und eine lebensverlängernde Wirkung durch diesen Schutzmechanismus (bei Würmern) bewirkt. Von daher folgerten sie, dass Tocotrienol in Hinsicht auf Anti-aging und Radikalenprophylaxe weiter untersucht werden sollte.</p>
<p><strong>Ob dies so einfach vom Wurm auf den Menschen zu übertragen ist, bleibt fraglich. </strong>Sicher ist, dass auch beim menschlichen Organismus eine Prophylaxe des oxidativen Stresses angesagt ist. Denn die biochemischen Mechanismen der Lipidoxidation und Zellschädigung unterscheiden nicht zwischen Würmern oder Menschen. Sauerstoffradikale zerstören Wurm- und Menschenzellen gleichermaßen.</p>
<p>Es bleibt hier die Frage, welche Radikalenfänger sind für den Menschen die Geeignetsten. Für den Caenorhabditis elegans wissen wir jetzt, dass bei ihm Tocotrienol um Längen besser wirkt als Tocopherol. Beim Menschen aber bleibt die Frage, ob Tocotrienol auch besser wirkt als Tocopherol. Eine weitere Frage ist, ob Tocotrienol und/oder Tocopherol alleine schon ausreichen, um den menschlichen Organismus vor freien Radikalen zu schützen. Oder sind hier die biochemischen Gegebenheiten wesentlich komplexer, was auch eine größere Anzahl verschiedener Radikalenfänger erfordert, um einen optimalen Schutz vor vorzeitiger Alterung und Erkrankung zu gewährleisten.</p>
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		<title>Antioxidantien in der Onkologie</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 12:25:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Antioxidantien]]></category>
		<category><![CDATA[Nahrungsergänzung]]></category>
		<category><![CDATA[Onkologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt keinen Hinweis, dass die Antioxidantien in Nahrungsergänzungen die Effekte einer Chemotherapie negativ beeinflussen. Dies fand das Journal „Cancer Treatment Reviews“. Im Gegenteil, Antioxidantien scheinen die Überlebensraten, den therapeutischen Effekt auf den Tumor und das Tolerieren der Therapie zu verbessern. Diese Schlussfolgerung hat wichtige Implikationen für Patienten, deren Onkologe den Gebrauch von Antioxidantien während [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt keinen Hinweis, dass die <a href="http://vitalstoffmedizin.com/blog/tag/antioxidantien/">Antioxidantien</a> in <a href="http://vitalstoffmedizin.com/blog/tag/nahrungserganzung/">Nahrungsergänzungen</a> die Effekte einer Chemotherapie negativ beeinflussen. Dies fand das Journal „Cancer Treatment Reviews“. Im Gegenteil, Antioxidantien scheinen die Überlebensraten, den therapeutischen Effekt auf den Tumor und das Tolerieren der Therapie zu verbessern.<br />
<span id="more-116"></span><br />
Diese Schlussfolgerung hat wichtige Implikationen für Patienten, deren Onkologe den Gebrauch von Antioxidantien während der Behandlung missbilligt. Bis zu diesem Zeitpunkt gibt es Bedenken, dass die Nahrungsergänzungen die tumorverkleinernden Potentiale der Chemotherapie mindern könnten. <strong>Dr. Keith Block, Autor der Studie und medizinischer Direktor des Block Center for Integrative Cancer Treatment erklärte, dass die Studie zeigen konnte, dass es keinen wissenschaftlich gestützten Hinweis gibt, der eine totale Verneinung der Antioxidantien während einer Behandlung rechtfertigen würde. </strong></p>
<p>Auf der anderen Seite sieht es so aus, dass Antioxidantien helfen, das Nebenwirkungsspektrum der Chemotherapie deutlich zu begrenzen. Dies ist insofern von Bedeutung, erhöht sich dadurch die Wahrscheinlichkeit, dass der Patient in der Lage sein wird, die Therapie zu beenden.</p>
<p>Der Koautor, Dr. Robert Newman, Professor für Onkologie an dem M.D. Anderson Cancer Center bemerkte, dass diese Studie, zusammen mit einem wachsenden Verständnis von Antioxidant-Chemotherapie Interaktionen, zeigen konnte, dass die frühere Annahme über eine negative Interaktion nicht auf die klinische Behandlung zutrifft. Die Studie untersuchte 845 Artikel aus fünf wissenschaftlichen Datenbanken, die die Effekte einer Einnahme von natürlichen Antioxidantien bei gleichzeitiger Chemotherapie untersuchten.</p>
<p>Von diesen 845 Studien entsprachen 19 allen Evaluationskriterien. Diese schlossen die Durchführung einer randomisierten Studie mit einer Kontrollgruppe und die Angabe von Ergebnissen bezüglich Therapieerfolg (Schrumpfen des Tumors) und Überlebensdaten ein. Die 1554 Patienten aus diesen Studien zeigten eine Reihe von verschiedenartigen Krebserkrankungen. Die meisten befanden sich in einem fortgeschrittenem Stadium oder erlitten ein Rezidiv. Die Antioxidantien, die in den Studien Anwendung fanden, waren <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/aminosaeuren/cystein.html">Glutathion</a>, <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/vitamine/vitamin-a.html">Vitamin A</a>, <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/vitamine/vitamin-c.html">Vitamin C</a>, Vitamin E, Ellagsäure, Selen und Betacarotin.<br />
Die Ergebnisse zeigten:<br />
<strong>Alle Studien, die Überlebensdaten angaben, zeigten eine ähnliche oder höhere Überlebensraten für die Antioxidantien-Gruppe im Vergleich zur Kontroll-Gruppe.</strong><br />
<strong>Keine der Studien unterstützte die Theorie, dass Antioxidantien die Effektivität einer chemotherapeutischen Behandlung beeinträchtigt.</strong></p>
<p>Bis auf eine Studie zeigten alle eine ähnliche oder gesteigerte therapeutische Antwort  unter Antioxidantiengabe im Vergleich zur Plazebo-Gruppe.</p>
<p>15 von 17 Studien, die sich mit der Toxizität der Chemotherapie befassten, inklusive Durchfälle, Gewichtsverlust, Nervenschädigungen und Blutbildveränderungen, zeigten eine geringere Rate an Nebenwirkungen in der Verum-Gruppe im Vergleich zur Plazebo-Gruppe.</p>
<p>Die Autoren bemerkten dazu, dass eine Reduzierung der Nebenwirkung hilft, eine Zurücknahme der Dosierung der Chemotherapie, zu vermeiden. Ein reduziertes Nebenwirkungsspektrum vermeidet außerdem die Unterbrechung einer planmäßigen Behandlung und in einigen Fällen den kompletten Abbruch. Damit steigern sich die Chancen auf ein erfolgreiches Gelingen der Therapie.</p>
<p>Eine andere Studie mit Darmkrebspatienten zeigte, dass jene, die das geplante Therapieprogramm gänzlich durchführen konnten, eine Überlebensrate hatten, die fast doppelt so hoch war wie die derjenigen, die die Therapie vorzeitig abbrechen mussten.</p>
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		<title>Freie Radikale: Doch nicht so schädlich wie gedacht?</title>
		<link>http://vitalstoffmedizin.com/blog/freie-radikale-doch-nicht-schaedlich/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 19:36:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Antioxidantien]]></category>
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		<description><![CDATA[Alle sind sich einig, dass Vitamine hervorragende Antioxidantien sind, die natürlich entstehende freie Radikale in der Zelle neutralisieren und so die Zelle vor Lang- und Kurzzeitschäden bewahren. Die freien Radikale entstehen dabei in den Mitochondrien der Zelle bei der Energieproduktion. Ohne die Energieproduktion wäre die Zelle nicht lebensfähig. Nun treten Zweifler auf den Plan und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alle sind sich einig, dass <a href="http://www.naturheilt.com/Inhalt/Vitamine.htm">Vitamine</a> hervorragende <a href="http://vitalstoffmedizin.com/blog/was-sind-antioxidantien/">Antioxidantien</a> sind, die natürlich entstehende <a href="http://www.naturheilt.com/Inhalt/Freie_Radikale.htm">freie Radikale</a> in der Zelle neutralisieren und so die Zelle vor Lang- und Kurzzeitschäden bewahren. Die freien Radikale entstehen dabei in den Mitochondrien der Zelle bei der Energieproduktion. Ohne die Energieproduktion wäre die Zelle nicht lebensfähig.<br />
<span id="more-61"></span><br />
Nun treten Zweifler auf den Plan und belegen mit Studien, dass die freien Radikale möglicherweise sogar sehr nützlich sind und eine Blockierung den Organismus schädigt. <strong>Bedeutet das also im Umkehrschluss, dass damit die vielen Vitamine in Obst potentiell lebensbedrohlich wären?</strong> Das Gleiche würde in verstärktem Maße dann auch für <a href="http://www.gesund-heilfasten.de/nahrungsergaenzung/">Nahrungsergänzungsmittel </a>wie Vitaminpräparate gelten.</p>
<p>Welche Argumente bringen die Wissenschaftler im Einzelnen für diese Theorie? Laut „Die Welt Online“ wurden 39 junge Sportler über einen Zeitraum von vier Wochen untersucht. Sie nahmen Vitamine in Dosen zu sich, „wie sie gesundheitsbewusste Menschen ebenfalls einnehmen“, so die Zeitung. Wenn man sich aber die Originalveröffentlichung anschaut, dann ist von 19 untrainierten (untrained) und 20 vortrainierten (pretrained) gesunden jungen Männern die Rede und nicht von Sportlern. Damit liegt sofort eine völlig andere metabolische Grundvoraussetzung vor.</p>
<p><strong>Ebenso entpuppen sich die gesundheitsbewussten Dosen als komplette Überdosierungen.</strong> Zum Einsatz kamen nur Vitamin C und Vitamin E. Der Tagesbedarf von Vitamin C liegt bei 100 mg, gegeben wurden in der Studie das 10-fache; der von Vitamin E liegt zwischen 20 und 35 mg pro Tag, gegeben wurden ca. 270 mg. Beide Vitamine haben nicht nur antioxidierende Eigenschaften, sondern andere, meist viel bedeutsamere. Daher kann bei diesen hohen Dosen nicht ausgeschlossen werden, dass die beobachteten ungünstigen Effekte nicht auf einer Blockade des „Impfeffekts“ beruhen, sondern auf ungünstigen Wirkungen seitens der hohen Dosierungen.</p>
<p>Dazu kommt noch, dass eine Probandenzahl von 39 statistisch nicht als signifikant angesehen werden kann, zumal diese Studie in keiner Weise den formalen Bedingungen einer wissenschaftlichen Veröffentlichung gerecht wird (Placebo-kontrolliert, doppelblind randomisiert).</p>
<p>Auch die erwähnte Metastudie mit Daten von 230.000 Patienten (nicht alle waren Patienten, es gab ca. 165.000 gesunde Probanden) und deren Ergebnisse wird von verschiedenen Publikationen sensationslüstern wiedergegeben: „Antioxidantien senken nicht das Sterberisiko, sondern erhöhen es.“ Die Originalveröffentlichung spricht dagegen von: „Overall, the antioxidant supplements had no significant effect on mortality in a random-effects meta-analysis.” (vgl. <a href="http://www2.cochrane.org/reviews/en/ab007176.html">cochrane.org/reviews/en/ab007176.html</a>)</p>
<p>Erst bei einer anderen Auswertungsweise (fixed-effect model) wurde eine erhöhte Mortalität beobachtet, jedoch nur für die Vitamine A, E (<a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/Vitamin_A_und_D_Hoechstdosierung.html">Folgen der Überdosierung von Vitamin A und E</a>) und Beta-Karotin. Vitamin C und Selen zeigten keinerlei negative Effekte. Aber das man diese Vitamine nicht überdosieren sollte, wußte man auch bereits vorher.</p>
<p><strong>Bei der Untersuchungsform der &#8220;Sensationsstudie&#8221; handelt es sich nicht um die Vorgehensweise, die notwendig ist, um zu wissenschaftlich abgesicherten Ergebnissen zu kommen.</strong> Kontrollierte Studien können nicht einfach durch statistische Jonglierakte ersetzt werden und deren Ergebnisse in pseudowissenschaftlicher Manier in Tagesblättern als der Weisheit letzter Schluss verkauft werden.</p>
<p>Es gibt zudem potentere Antioxidantien als Vitamine. Eine Reihe von Polysacchariden und Triterpenen, die als natürliche Nährstoffe bzw. <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/sekundaere-pflanzenstoffe/">sekundäre Pflanzenstoffe </a>in einer Reihe von Früchten, Gemüsen und Pilzen vorkommen, haben ein deutlich höheres antioxidatives Potential als Vitamine.</p>
<p>Und da gibt es wiederum eine Reihe von wissenschaftlich (für mich stichhaltigere) Studien, die zeigen, dass die antioxidative Wirkung dieser Substanzen einen günstigen Einfluss auf Verlauf und Therapie von verschiedenen Krebserkrankungen ausübt.</p>
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		<title>Was sind Antioxidantien?</title>
		<link>http://vitalstoffmedizin.com/blog/was-sind-antioxidantien/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Aug 2008 11:40:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Antioxidantien]]></category>

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		<description><![CDATA[Substanzen, welche eine Schädigung durch Oxidation verhindern oder verzögern, werden als Antioxidantien bezeichnet. Antioxidantien werden auch als &#8220;Radikalfänger&#8221; bezeichnet, weil Sie die Fähigkeit besitzen &#8220;Radikale&#8221; zu &#8220;fangen&#8221;. Antioxidantien kommen einerseits natürlich in Form von Vitamin C und Vitamin E oder andererseits als künstlich hergestellte Zitrate und Gallate vor. Besonderes Augenmerk fällt auf den am häufigsten vorkommenden sekundären Pflanzenstoff Beta-Carotin. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Substanzen, welche eine Schädigung durch Oxidation verhindern oder verzögern, werden als Antioxidantien bezeichnet.</p>
<p>Antioxidantien werden auch als &#8220;Radikalfänger&#8221; bezeichnet, weil Sie die Fähigkeit besitzen &#8220;Radikale&#8221; zu &#8220;fangen&#8221;. Antioxidantien kommen einerseits natürlich in Form von Vitamin C und Vitamin E oder andererseits als künstlich hergestellte Zitrate und Gallate vor.<br />
<span id="more-8"></span><br />
Besonderes Augenmerk fällt auf den am häufigsten vorkommenden sekundären Pflanzenstoff Beta-Carotin. Er kann Erbanlagen und Zellmembranen vor oxidativen Schäden bewahren, sowie möglicherweise die Krebsentstehung hemmen, da dieses Antioxidanz das Wachstum und die Entwicklung vieler Zellen reguliert.</p>
<p>Auch weitere in Obst ind Gemüse enthaltene Antioxidantien wie Flavonoide, Saponine, Sulfide, Lykopin und Carotinoide können die aggressiven Sauerstoffteilchen unschädlich machen.</p>
<p>Ein alltägliches Beispiel für die antioxidierende Wirkung ist das Träufeln von Zitronensaft auf einen frisch geschälten Apfel: er wird nicht so schnell braun, weil der Zitronensaft das Antioxidanz Vitamin C enthält.</p>
<p>Der regelmäßige Verzehr diverser Obst-und Gemüsearten ist daher empfehlenswert, um den Körper ausreichend mit den lebenswichtigen Antioxidantien zu versorgen. Eine einseitige Ernährung als auch zu hoher Nikotin- oder Alkoholgenuss können einen oxidativen Stress auslösen. Die im Körper anfallenden freien Radikale können nicht mehr ausreichend durch Antioxidantien abgefangen werden und werden zu schädigenden Sauerstoffradikalen umgewandelt. Herz- und Kreislauferkrankungen können die Folge sein.</p>
<p>Des Weiteren schädlich ist auch eine zu große Aufnahme der künstlichen Antioxidantien. Die Gallate werden pflanzlichen Ölen und Margarine bei der Herstellung beigefügt, um den Geschmack zu erhalten und ein Ranzigwerden auszuschließen. Ebenso findet man heutzutage Antioxidantien in Kosmetikprodukten vor. Hier wird ihre positive Wirkung auf den Hautalterungsprozess zum Einsatz gebracht.</p>
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