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	<title>Vitalstoffmedizin Blog &#187; Vitalstoffe</title>
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	<description>Gesundheit mit Vitaminen, Mineralstoffen &#38; Co.</description>
	<lastBuildDate>Tue, 08 May 2012 12:33:45 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Zweifelhafte Studieninterpretationen verhindern Vitamintherapie bei Herzpatienten</title>
		<link>http://vitalstoffmedizin.com/blog/herzpatienten-vitamintherapie/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 13:07:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vitalstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Herzinfarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Vitamin B]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Menschen, denen eine Therapie mit Vitamin B helfen könnte, sterben an Schlaganfällen und Herzinfarkten. Auf der anderen Seite ist die Therapie mit Vitaminen aufgrund einiger großer Studien in Verruf geraten. Richtig angewandt, könnte die Vitamintherapie möglicherweise mehr Patienten das Leben retten, so behaupten jetzt zwei renommierte Wissenschaftler. Zahlreiche Ärzte lehnen eine Therapie mit Vitamin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Menschen, denen eine Therapie mit <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/vitamine/vitamin-b.html">Vitamin B</a> helfen könnte, sterben an <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/gefaesserkrankung/apoplex-schlaganfall.html" target="_blank">Schlaganfällen</a> und <a href="http://www.naturheilt.com/Inhalt/Herzinfarkt.htm" target="_blank">Herzinfarkten</a>. Auf der anderen Seite ist die Therapie mit Vitaminen aufgrund einiger großer Studien in Verruf geraten. Richtig angewandt, könnte die Vitamintherapie möglicherweise mehr Patienten das Leben retten, so behaupten jetzt zwei renommierte Wissenschaftler.</p>
<p><span id="more-259"></span><br />
Zahlreiche Ärzte lehnen eine Therapie mit Vitamin B ab, nachdem einige Studien herausgefunden haben wollen, dass sich mit dieser Therapie das Risiko eines Schlaganfalls und Herzinfarkts sogar noch erhöhe. Aber, so können die Forscher David Spence aus Ontario, Kanada, und Meir Stampfer aus Boston, Massachusetts, USA, nachweisen, zeigen die Ergebnisse der besagten Studien signifikante Fehler auf.</p>
<p>Tatsächlich wiesen nur Herzpatienten mit einer <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/nierenkrankheiten/niereninsuffizienz.html" target="_blank">Niereninsuffizienz</a> bzw. <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/nierenkrankheiten/nierenversagen.html" target="_blank">Nierenversagen</a> ein erhöhtes Risiko auf. Die Patienten ohne Nierenprobleme hingegen zeigten einen enormen Nutzen von einer Vitamin-B-Therapie, speziell von <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/vitamine/vitamin-b12.html">Vitamin B12</a>, so die Wissenschaftler. Die Vitamine seien in der Lage, <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/aminosaeuren/cystein.html">Homocystein-Konzentrationen</a> zu senken. Diese <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/aminosaeuren/">Aminosäure</a> steht inzwischen in dem Ruf, eine Hauptkomponente bei der Genese des Herzinfarkts zu sein (lesen Sie dazu auch meinen Artikel: <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/B-Vitamine_senken_Homocystein-Spiegel.html">B-Vitamine senken den Homocystein-Spiegel</a>). Außerdem sei die Menge und Dosierung der gegebenen Vitamine wichtig. Die ihrer Meinung nach „miesen Studien&#8221; wurden mit Dosierungen von Vitamin B12 durchgeführt, die für eine Wirksamkeit nicht hoch genug ausfielen. (Quelle: JAMA, 2011; 306: 2610-1)</p>
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		<title>Die Vitamine im Spiegel des Spiegels</title>
		<link>http://vitalstoffmedizin.com/blog/vitamine-im-spiegel/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 12:49:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vitalstoffe]]></category>

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		<description><![CDATA[Irre! Da nimmt sich das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ mehrmals letzte Woche des Themas „Vitamine“ an. Zweimal auf dem Netzportal &#8220;SpiegelOnline&#8221; und dann als Haupthema im gedruckten Magazin mit dem Thema &#8220;Die Vitaminlüge&#8221;. Untertitel: &#8220;Das Milliarden-Geschäft mit überflüssigen Pillen&#8221;. In der Überschrift zum Artikel springt dem Leser dann das €-Zeichen entgegen: &#8220;Vitamin €&#8221;. Untertitel zum Beitrag: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irre! Da nimmt sich das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ mehrmals letzte Woche des Themas „Vitamine“ an.</p>
<p>Zweimal auf dem Netzportal &#8220;SpiegelOnline&#8221; und dann als Haupthema im gedruckten Magazin mit dem Thema &#8220;Die Vitaminlüge&#8221;. Untertitel: &#8220;Das Milliarden-Geschäft mit überflüssigen Pillen&#8221;. In der Überschrift zum Artikel springt dem Leser dann das €-Zeichen entgegen: &#8220;Vitamin €&#8221;. Untertitel zum Beitrag: &#8220;Die Pharmaindustrie redet den Menschen ein, dass die regelmäßige Einnahme von Vitaminpillen ihr Leben gesünder macht. Viele der hochdosierten Mittel aber sind schädlich und helfen nur denen, die sie herstellen.&#8221;</p>
<p>Diese undifferenzierte Zusammenfassung lasse ich mal so stehen. Der Artikel in der Ausgabe des Spiegels ist nicht völlig verkehrt. Viele Aussagen stimmen. Aber beim Leser entsteht letztlich der Eindruck, Vitamine seien schädlich und überflüssig.</p>
<p><span id="more-248"></span></p>
<p>Dabei kann es die Presse auch anders: In der Fernsehzeitschrift &#8220;Funk Uhr&#8221; (Ausgabe Nr. 4, vom 20.1.2012) titelt diese nämlich: &#8220;Starke Abwehr: Welche Vitamine Sie jetzt brauchen&#8221;. Was soll denn der Leser jetzt glauben? Zwei Zeitschriften kommen nahezu zeitgleich vordergründig zu unterschiedlichen Auffassungen?</p>
<p>Um dieses Verwirrspiel etwas zu lösen: Die &#8220;Funk Uhr&#8221; bringt Beispiele mit vitaminreichen Lebensmitteln. Beim &#8220;Spiegel&#8221; geht es um Vitaminpräparate. Das Fatale an der Schlussfolgerung der Spiegellüge &#8211; Verzeihung: der &#8220;Vitaminlüge&#8221;- ist: Leser denken jetzt, dass generell auch andere Nahrungsergänzungsmittel (die keine Vitamine sind) überflüssig wären&#8230;</p>
<p>In diesem Beitrag will ich aber beim Spiegel bleiben. Damit Sie der Diskussion besser folgen können, will ich mich auf die beiden Onlineartikel des Spiegels beziehen. Man könnte auf den Gedanken kommen, dass der zweite Online-Bericht einige Querschläger des ersten versucht geradezubiegen. Mitnichten: Beide sind in ihren Aussagen eineiige Zwillinge unter verschiedenen Aspekten.</p>
<p>Also ran an den &#8220;Speck&#8221; &#8211; bzw. die Vitamine:</p>
<h4>Alter Klamauk: Vitaminpräparate sind schädlich</h4>
<p>Der erste Artikel (spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,809208,00.html) bemüht die Wissenschaft, damit auch der letzte Spiegelschlucker überzeugt wird, dass „<em>f</em><em>ür gesunde Menschen die Pillen eher gefährlich als hilfreich sind</em>“.</p>
<p>Interessant ist hier, dass alte Argumente neu aufgekocht werden. Und diese alten Argumente sind so alt, dass sie schon als längst widerlegt gelten. Da werden uralte Studien zitiert (ohne Quellenangabe, versteht sich), über die ich schon letztes Jahr berichtet habe und die damals schon als äußerst fragwürdig galten.</p>
<p>Es macht wenig Sinn, es dem Spiegel gleichzutun und die alten Argumente gegen diese Studien hier wieder neu aufzutischen. Denn unter <a href="../multivitamine/">http://vitalstoffmedizin.com/blog/multivitamine/</a> habe ich diese Diskussion mit Belegen versehen, die zeigen sollen, dass die vom Spiegel avisierten Studien vom wissenschaftlichen Standpunkt einfach schlecht durchgeführt und daher wenig aussagekräftig waren. Und dass es teilweise sogar Studien gibt, die zu einem komplett gegenteiligen Ergebnis kommen. Aber darüber schweigt des Spiegel-Sängers Höflichkeit.</p>
<p>Warum und wie man mit Vitaminen auch Unfug treiben kann, darüber handelt mein Beitrag unter <a href="../../Nuetzen-Vitalstoffe.html">http://vitalstoffmedizin.com/Nuetzen-Vitalstoffe.html</a>. Zu hohe Dosen <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/vitamine/vitamin-a.html" target="_blank">Vitamin A</a> sind toxisch, Studien mit nur einem von 600 verschiedenen Beta-Carotinen sind schon von der Anlage her zum Negativergebnis verurteilt, und eine unausgeglichene Balance zwischen Beta-Carotin und <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/vitamine/vitamin-e.html" target="_blank">Vitamin E</a> verwandelt Beta-Carotin in ein Radikal, das in sauerstoffreichem Gewebe (siehe Lunge) für die krebserregende Wirkung sorgt, die der Spiegel sich so sehnlichst wünscht. Dies können Sie nachlesen unter <a href="../juice-plus-kritik-test/">http://vitalstoffmedizin.com/blog/juice-plus-kritik-test/</a>.</p>
<h4>Hier der Beweis</h4>
<p>Die erneute Beweisführung des Spiegels geht dagegen neue, alte Wege. Es wird eine große Studie zitiert und herunter erzählt, wie gesagt ganz ohne Quellenangabe. Danach kommen sofort die schlagenden Beweise: Ein Schweizer Medizinprofessor (also kein einfacher Hausarzt oder Dachdecker), Peter Jüni, haut nämlich in die gleiche Kerbe. Und der muss es ja wissen. Denn er hat auch über eine Metastudie herausgefunden, dass Homöopathie kaum Plazeboniveau hat und überhaupt viel, viel schlechter ist als die Schulmedizin (<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16125589">http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16125589</a>). Dazu hat er alle die Studien genommen die zum Ziel hatten zu zeigen, dass Homöopathie nichts taugt, hat diese Studien ausgewertet und festgestellt: dass Homöopathie nichts taugt. Und dafür hat man Herrn Jüni (angeblich) zum Professor geschlagen. Und laut Spiegel hat Herr Professor Jüni ähnliche Meta-Auswertungen von Vitamin-Studien gemacht und &#8220;möglicherweise&#8221; etliche tausend Tote ermitteln können.</p>
<p>Dann kommt im Spiegelartikel der Schwenk von Vitaminen, die per se ungesund sein sollen, auf Vitaminpräparate. Für diese Kategorie fühlt sich ein Sprecher des Bundesinstituts für Risikobewertung zuständig: &#8220;Vitamine können kein Krebs verhindern, auch wenn sie noch so anti-oxidativ wirksam sind&#8221;, lautet die verspiegelte Botschaft vom BfR. Dass diese vernichtende Einschätzung auch noch von der Leiterin der Abteilung „Ernährungsrisiken“, Diana Rubin, kommt, zeigt welch ein Edelstein eine solche Aussage für Schulmedizin und Pharmaindustrie sein muss. Nomen est omen.</p>
<p>Aber auch die Politik will nicht hintenan stehen: Der <a href="http://www.yamedo.de/blog/homoeopathie-sofort-streichen/" target="_blank">Homöopathieabschaffer der SPD, Karl Lauterbach</a>, „<em>hält die Risiken für die Bevölkerung mittlerweile für erheblich</em>“. &#8220;Pandemie!&#8221;, sag ich da nur. So viele Vitamine sind eine Pandemie! Da ist der Politiker gefragt, der das Zeugs verbieten muss, damit andere, noch schädlichere Produkte keinen Schaden leiden. Auch seine Einschätzung (laut Spiegel), dass die Ergebnisse der Wissenschaft bei den unwissenden Ärzten und Apothekern immer erst mit jahrelanger Verspätung eintrudeln, ist einfach nur lächerlich. Denn es gibt keine Wissenschaft, die behauptet, dass Vitamine ungesund sind. Nur die Interessenswissenschaft von Industrie und Politik erfindet solche Schauermärchen.</p>
<p>Da will der Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen, Jürgen Windeler, nicht hintenan stehen. Er schlägt nicht nur in die gleichen Kerben, sondern fordert sofort Zulassungsverfahren und Warnhinweise. Die Pharmaindustrie wird solchen Eifer wohlwollend zur Kenntnis nehmen. Dem notorischen Querulanten <a href="http://naturheilt.com/blog/das-bundesgesundheitsministerium-freund-der-pharmaindustrie/" target="_blank">Peter Sawicki</a> wären dazu ein paar andere Sachen eingefallen. Aber der ist ja auf Eis gelegt worden.</p>
<h4>Der braune Terror der Vitamine</h4>
<p>Die zweite Ausgabe der Vitaminverbrennung des Spiegels (spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,809998,00.html) kam nur 4 Tage später. Hier dürfen wir erfahren, dass Vitamine und überhaupt natürliche Medizin bei den (Achtung!) Nazis äußerst beliebt waren. Na da schau her! Die Firma Roche aus der Schweiz (schon wieder was Eidgenössisches) belieferte dann auch im großen Stil Nazi-Deutschland mit Vitamin-C-Pillen. Dann erfahren wir, dass es den Vitaminen zu verdanken ist, dass es in den KZs Forschungsprojekte gab, bei denen z.B. der genaue Vitaminbedarf eines Menschen ermittelt werden sollte. Kann es etwas Grausameres geben? Man bekommt langsam den Verdacht, dass es ohne die Vitamine keine Nazis und keine Gräuel gegeben hätte. Und dass die Dosisfindung von Vitaminen gleichzusetzen ist mit Folter und menschlichen Versuchen der übelsten Art. Aber glücklicherweise wussten (laut Spiegel) schon damals die Spezialisten, dass das mit den Vitaminen nur braune Ideologie war und keine wissenschaftliche Basis hatte (und bis heute hat).</p>
<h4>Fazit</h4>
<p>Nach Lektüre dieser beiden Artikel bleibt eigentlich nur eine Schlußfolgerung: Wer meint, Vitamine seien gesund und unverzichtbar, der spinnt, denkt ideologisch und hat gute Aussichten, mit rechtsgerichteten Ideologien und deren Terror in eine Ecke gestellt zu werden. Seltsam nur, dass ausgerechnet diese Form der Argumentation (Argumente ohne Argumente), in der künstlich Szenarien erzeugt werden, die den Gegner in die gewünschte Ecke drängen, genau die Praxis totalitär denkender Zeitgenossen ist, die eigentlich angeprangert werden soll.</p>
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		<title>Zeoflorin &#8211; viel heiße Luft in der Kapsel</title>
		<link>http://vitalstoffmedizin.com/blog/zeoflorin-kapsel/</link>
		<comments>http://vitalstoffmedizin.com/blog/zeoflorin-kapsel/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 02:12:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vitalstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Nahrungsergänzungsmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Zeoflorin]]></category>

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		<description><![CDATA[Nahrungsergänzungsmittel gibt es wie Sand am Meer und regelmäßig werden neue Produkte zum Verkauf angeboten, die noch besser und noch wirksamer sind als alle Vorgänger. &#8220;Zeoflorin&#8221; heißt ein weiteres Stück im Regal und ist ein Produkt der Nahrungsergänzungsmittelindustrie, das ein paar bemerkenswerte Besonderheiten auf sich vereint. Zum einen besteht die Webseite nur aus einer einzigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/Unterschied_Nahrungsergaenzung_Arzneimittel.html">Nahrungsergänzungsmittel</a> gibt es wie Sand am Meer und regelmäßig werden neue Produkte zum Verkauf angeboten, die noch besser und noch wirksamer sind als alle Vorgänger. &#8220;Zeoflorin&#8221; heißt ein weiteres Stück im Regal und ist ein Produkt der Nahrungsergänzungsmittelindustrie, das ein paar bemerkenswerte Besonderheiten auf sich vereint.</p>
<p><span id="more-240"></span></p>
<p>Zum einen besteht die Webseite nur aus einer einzigen Seite mit eingebautem Link für einen Info-Folder im PDF-Format, den man sich runter laden muss. Hier erfahren wir, dass das Produkt sich mit unserem Darm beschäftigt. Es beuge dort <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/Osteoporose_Kalzium_Vitamin_D.html">Osteoporose</a> vor, weil die <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/mineralstoffe/Kalzium.html">Calcium</a>-Aufnahme sich verbessere, außerdem entgiftet es, verbessert die Abwehr, bringt die Selbstheilung in Wallung usw.</p>
<p>Was aber sind die Inhaltsstoffe dieses Produktes, dass solch tollen Dinge vollbringen kann? Auf der Webseite gibt es keine Informationen dazu, denn außer einer abgebildeten Dose mit dem Handelsnamen und der Aufschrift „Probiotikum“ ist nichts weiter zu sehen. DAS Probiotikum ist es also? Um welches handelt es sich dabei denn so genau? Keine Antwort auf dem Webseitchen. Aber vielleicht gibt ja die Info-Broschüre mehr Informationen her?!</p>
<p>Ich habe mir also die Broschüre heruntergeladen und begebe mich darin auf die Suche nach der Antwort auf die Frage: Was ist denn jetzt genau in der Dose drin? In der Broschüre werde ich zunächst wieder mit den eben skizzierten Wirksamkeiten des Produkts konfrontiert. Also nichts Neues zunächst. Nur eins ist neu: Das Produkt bildet „wertvolle Milchsäure“, die anaerobe Fäulnisprozesse verhindert und die Verdauungsprozesse verbessert. Dann hätten wir es hier also mit einem <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/probiotika/milchsaeurebakterien-laktobazillen.html">Lactobacillus</a> zu tun. Aber mit welchem?</p>
<p>Auf Seite 7 (von 12) endlich springt die Katze aus dem Sack: Es sind „wertvolle Milchsäurestämme“ (schon wieder wertvoll), die „in einem einzigartigen Verfahren in natürliche Faserstoffe eingebettet“ werden. Damit kann die böse Magensäure den lieben Milchsäurebakterien nichts Böses anhaben. Jedoch, da die meisten probiotischen Produkte mit natürlicher Galenik gegen die Magensäure mit einem deftigen Aufpreis daher kommen, wäre ich mal am Preis für das Döschen interessiert. Aber hier werde ich gar nicht fündig.</p>
<p>Soll das heißen, das Zeugs gibt’s umsonst? Oder ist der Preis so astronomisch, dass man den potentiellen Käufer nicht vor Ort und sofort damit verscheuchen will? Und warum packt man den „Wirkstoff“ in eine Magensäure-resistente Galenik, wenn es vollkommen ausreicht, das Präparat eine halbe Stunde vor dem Essen, also auf nüchternen Magen, einzunehmen?</p>
<p>Selbst wenn man <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/probiotika/">Probiotika</a> mit dem oder nach dem Essen zu sich nimmt, hat man einen ungefähren Wirkverlust von nur 10 bis 15 Prozent. Dies hängt damit zusammen, dass die meisten Probiotika Säure sehr gut vertragen können. Sie sind zwar in einem sauren Milieu nicht aktiv, können aber hier überleben. Wenn sie dann „betäubt“ in den basischen Teil des Dünndarms gelangen, dann befinden sie sich in dem Milieu, wo sie ihre Aktivitäten entfalten können. Eine säureresistente Galenik ist eine Verpackung, die die Kosten, nicht aber unbedingt den Nutzen für den Benutzer erhöht.</p>
<p><strong>Wir gehen in die Tiefe &#8211; und finden nichts</strong></p>
<p>Und weiter geht die Suche nach Informationen zur Frage: Um welche Lactobacillusstämme oder -stamm handelt es sich in der Kapsel oder ist es eine Tablette?</p>
<p>Aber auch hier wird der geneigte Leser im Stich gelassen. Dafür erfahren wir einiges über die allgemeinen Nutzen von Probiotika, die aber auch in jedem anderen „Waschzettel“ von anderen Produkten ähnlicher Natur und deren Webseiten beschrieben sind. Danach kommt auch die Wissenschaft zu Wort und eine Beschreibung der Resorptionsvorgänge im Darm auf 200 m², einschließlich der Tatsache, dass Milliarden von Bakterien an den Vorgängen beteiligt sind etc. Aber auch hier erfahren wir nicht wirklich viel Neues über die Probiotika und deren Pathophysiologie.</p>
<p>Zum Schluss erfahren wir noch, wie man das Präparat am besten einnehmen sollte. Die Broschüre empfiehlt: „2 x täglich &#8211; morgens und abends 1/2 Stunde vor den Mahlzeiten &#8211; eine Kapsel mit reichlich Wasser (mindestens 1 großes Glas) einnehmen. Falls Medikamente eingenommen werden sollte Zeoflorin mind. 1 Stunde vor- bzw. danach geschluckt werden.“ Diese Empfehlung machte mich allerdings stutzig.</p>
<p>Nachdem ich drei- bis viermal gestutzt hatte, kam ich zu dem Schluss, dass die „natürlichen Faserstoffe“, die die schützenswerten und „wertvollen“ <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/probiotika/milchsaeurebakterien-laktobazillen.html" target="_blank">Milchsäurebakterien</a> vor der Magensäure bewahren sollten, anscheinend zu nichts nütze sind. Denn, wie eingangs besprochen, reicht eine halbstündige Einnahme vor dem Essen vollkommen aus, um den Schutzeffekt zu gewährleisten, auch ohne Magensäure-resistente Galenik. Warum dann also eine teure Galenik, wenn man trotzdem das Präparat nicht so einnehmen kann, wie es einem selber passt – nach dem Essen, zwischendurch, während des Essens usw.? Kann es sein, dass die Galenikdoch ein Marketinggag ist, der einen noch unbekannten exorbitanten Preis rechtfertigen will?</p>
<p><strong>Gibt es denn wenigstens Studien?</strong></p>
<p>Eine Suche nach wissenschaftlicher Literatur, die sich auf die Wirksamkeit des Präparats bezieht, blieb ebenfalls ergebnislos. Immerhin wird auf der einzigen (einzigartigen?) Seite der Webseite behauptet, dass das Präparat in der Lage ist, Osteoporose zu verhindern, weil es die Calcium-Resorption ankurbelt. Abgesehen davon, dass Osteoporose nicht notwendigerweise auf Calciummangel beruhen muss, gibt es für das Präparat keine wissenschaftlichen Daten, die den aufgestellten Anspruch unterstützen. Ohne jetzt ins Detail gehen zu wollen kann ich hier schon feststellen, dass das Gleiche auch für die anderen Statements gilt.</p>
<p>Eine Suche im Web unter dem Handelsnamen ergab nur 486 Treffer, die meisten auf ungarischen Webseiten. Aber das hier verhandelte „Zeoflorin“ schien mit dem probiotischen Präparat, von dem wir sprechen, nichts zu tun zu haben. Hier handelte es sich sehr wahrscheinlich um ein Düngemittel, wie man der bildlichen Darstellung des ungarischen „Zeoflorin“ entnehmen konnte (es sei, probiotische Präparate kommen jetzt im Sack auf den Markt) . Zeoflorin-Probiotikum wird nur unter http://www.zeoflorin.at/ verhandelt &#8211; und nur da.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Die Informationen über Zeoflorin sind so allgemein gehalten, dass man sich wundert, warum hier eine Art Geheimnis aus dem Präparat gemacht wird. Es gibt keine Mengenangaben, keine Angaben über die Art der Stämme, die im Präparat Verwendung finden, keine Preise; es gibt keine wissenschaftliche Literatur zu den gesundheitsfördernden Ansprüchen des Präparats etc. Das kann natürlich der &#8220;Neuheit&#8221; geschuldet sein.</p>
<p>Für mich sieht das Ganze im Moment nach einem „me too“ (auf deutsch: &#8220;ich auch!&#8221;) Präparat aus. Da die Informationen derartig dürftig sind, kann der Leser noch nicht einmal fundiert beurteilen, ob das Präparat etwas taugt oder nicht.</p>
<p><strong>Aktualisierung 7.12.2011:</strong></p>
<p>Eine Produktprobe liegt mir inzwischen vor. Auch ein Leser dieses Beitrags (Sven, Kommentar 1) hinterließ die Zutaten. Laut Inhaltsangabe des Produkts sieht dies folgendermaßen aus:</p>
<p>Zutaten:<br />
Gerstentreber, Inulin, Oligofructose, Malzextrakt(Gerstentreber, Maismehl), <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/vitamine/vitamin-c.html" target="_blank">Vitamin C</a> (L-Ascorbinsäure), Apfelsaftkonzentrat,<br />
Kapselmaterial: Hydroxypropylmethylcellulose, angereichert mit probiotischen Kulturen: Lactobacillus hilgardii, Lactobacillus paracasei, <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/probiotika/lactobacillus-casei.html" target="_blank">Lactobacillus casei</a>, <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/probiotika/lactobacillus-rhamnosus.html" target="_blank">Lactobacillus rhamnosus</a>.</p>
<p>In zwei Kapseln sind enthalten: 180mg Zeolith (siehe hierzu meinen Beitrag über <a href="http://www.gesund-heilfasten.de/nahrungsergaenzung/klinoptilolith.html" target="_blank">Klinoptilolith</a>), Inulin 94,74mg, Vitamin C 47,37mg.</p>
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		</item>
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		<title>Fischöl Kapseln &#8211; Das &#8220;Wundermittel&#8221; birgt Risiken</title>
		<link>http://vitalstoffmedizin.com/blog/fischoel-kapseln-wundermittel-birgt-risiken/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 16:53:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vitalstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Fischölkapseln]]></category>
		<category><![CDATA[Krillöl]]></category>
		<category><![CDATA[Omega-3-Fettsäuren]]></category>

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		<description><![CDATA[Fischöl-Kapseln werden wegen ihres hohen Omega-3-Gehalts von vielen Menschen im Zuge einer gesunden Ernährung eingenommen. Diese ungesättigten Fettsäuren sind zwar wichtig für den menschlichen Organismus, doch das Fischöl kann auch Risiken bergen. Umweltgifte, Industriemüll und andere schädliche Bestandteil gelangen in die Meere und letztlich auch in das kostbare Fischöl. Der Mensch ist auf die Omega-Fettsäuren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fischöl-Kapseln werden wegen ihres hohen <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/Omega-3-Fettsaeuren.html">Omega-3-Gehalts</a> von vielen Menschen im Zuge einer gesunden Ernährung eingenommen. Diese ungesättigten <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/fettsaeuren/">Fettsäuren</a> sind zwar wichtig für den menschlichen Organismus, doch das Fischöl kann auch Risiken bergen. Umweltgifte, Industriemüll und andere schädliche Bestandteil gelangen in die Meere und letztlich auch in das kostbare Fischöl.</p>
<p><span id="more-237"></span></p>
<p>Der Mensch ist auf die Omega-Fettsäuren aus pflanzlicher und tierischer Nahrung angewiesen. Viele Ärzte und Heilkundler empfehlen jedoch vor allem Fischöle den pflanzlichen Ölen vorzuziehen. Letztere weisen zwar einen prozentual höheren Anteil an diesen Fettsäuren auf, doch die Verarbeitung in das lebensnotwendige EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Dehydroascorbinsäure) erfolgt nur in geringen Mengen. In Fisch sind diese Fettsäuren bereits vorhanden und können direkt verwertet werden. Daher sind Fischöl Kapsel eine der besten Omega-3 Zusätzen. Lesen Sie auch: &#8220;<a href="http://vitalstoffmedizin.com/blog/fischoel-wirkt-in-fettzellen/" target="_blank">Wie Fischöl in Fettzellen wirkt</a>&#8220;.</p>
<p><strong>Risiken durch Schadstoffbelastung</strong></p>
<p>Meeresfische, aus denen Omega-3-haltige Fischöle gewonnen werden, weisen teilweise starke Schadstoffbelastungen auf. Die Industrie gibt Gifte wie PCB, HCB, Cadmium, Quecksilber oder Trimethylamine direkt oder indirekt über den Regen an die Meere weiter. So lassen sich starke Konzentrationen, die bei hohem Fischverzehr schädlich sein können, in den Fischen und im daraus gewonnenen Öl finden. Kleinere Fische wie Sardinen, Anchovis oder auch Lachs sind aufgrund ihrer kurzen Lebensdauer unbedenklich. Doch große Fische wie der Thunfisch sollte nur in Maßen verzehrt werden. Dies kann zum Problem werden, wenn die Herkunft des Fischöls nicht klar ist.</p>
<p>Eine bessere Alternative ist <a href="http://vitalstoffmedizin.com/blog/krill-oel-wie-wirkt-astaxanthin/" target="_blank">Krillöl</a>. Krillöl hat einen höheren Gehalt an den wichtigen Fettsäuren, sodass der tägliche Bedarf gering ausfällt. Zudem leben die Krilltiere in schadstoffunbelasteten Gebieten wie der Antarktis.</p>
<p><strong>Fischöl und seine Qualität</strong></p>
<p>Fischöl wird schnell ranzig, besonders wenn es Sauerstoff ausgesetzt wird. Dieses Problem hat man mit Fischölkapseln zwar nicht, dennoch sollte man die Qualität immer im Auge behalten. Forscher warnen zudem vor Resten von Schwermetallen und Antibiotika, welche bei der Fischzucht eingesetzt werden. In diesem Zusammenhang weise ich auf eine zusätzlich notwendige Einnahme von <a href="http://vitalstoffmedizin.com/blog/was-sind-antioxidantien/" target="_blank">Antioxidantien</a> hin, um das Fischöl möglichst gut aufnehmen zu können.</p>
<p>Einige Menschen müssen von diesem Nahrungszusatz häufig aufstoßen. Der fischige Geruch und Geschmack kann hier ein Negativpunkt sein. Wie lange Fischöl als Nahrungszusatz verwendet werden kann ist im Zuge der Fischausbeutung ebenfalls fraglich. Alleine daher sind Alternativen wie Krillöl in letzter Zeit immer stärker im Gespräch.</p>
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		<title>Vitamin B12 hält im Alter geistig fit</title>
		<link>http://vitalstoffmedizin.com/blog/vitamin-b12-im-alter-geistig-fit/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 13:17:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vitalstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Alzheimer]]></category>
		<category><![CDATA[Vitamin B]]></category>

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		<description><![CDATA[Vitamin B12 und der gesamte Vitamin B Komplex ist unter anderem für das Gehirn und die Nerven von essentieller Bedeutung, ein Mangel kann zu Schädigungen und Ausfällen führen. Nicht bekannt war bisher, dass speziell ein Vitamin B12-Mangel in Bezug gesetzt werden kann zu erhöhter Vergesslichkeit, ja sogar zur Schrumpfung des Gehirns. Zwar gibt es keine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/vitamine/vitamin-b12.html">Vitamin B12</a> und der gesamte <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/vitamine/vitamin-b.html">Vitamin B</a> Komplex ist unter anderem für das Gehirn und die Nerven von essentieller Bedeutung, ein Mangel kann zu Schädigungen und Ausfällen führen.</p>
<p>Nicht bekannt war bisher, dass speziell ein Vitamin B12-Mangel in Bezug gesetzt werden kann zu erhöhter Vergesslichkeit, ja sogar zur Schrumpfung des Gehirns.</p>
<p><span id="more-231"></span></p>
<p>Zwar gibt es keine Studien, die dies konkret untermauern, aber im Rush University Medical Center in Chicago wurde in einer <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14646025" target="_blank">Studie</a> mit 121 Teilnehmern festgestellt, dass ein niedriger Vitamin B12 Level in Verbindung gebracht werden kann mit Defiziten in der Hirntätigkeit.</p>
<p>Morris und seine Kollegen haben sich dieses Phänomen bei Alzheimer-Patienten nicht angeschaut, doch eine kleine <a href="http://www.cnn.com/2010/HEALTH/10/18/health.vitamin.b12.alzheimers/index.html" target="_blank">Neurologiestudie aus dem Jahre 2010</a> hat herausgefunden, dass Personen, die Vitamin B12-reiches Essen zu sich nehmen, seltener an Alzheimer erkranken als diejenigen, die weniger B12 auf dem Speiseplan haben. Ein Defizit von B12 ist nicht direkt als Alzeheimer-Auslöser nachweisbar, doch es könnte das Gehirn indirekt schädigen bzw. Mittelbar an der Erkrankung schuld sein.</p>
<p>Tatsache ist, dass ein ausreichend hoher Vitamin B12 Level wichtig für die Myelinschicht ist, die als eine isolierende Umhüllung für die Nerven verstanden werden kann. Ist diese Myelinschicht beschädigt, verlangsamen sich die Nervenimpulse mit der Zeit drastisch, was natürlich diverse negative Auswirkungen, unter anderem eben auch Vergesslichkeit, auf die Hirntätigkeit haben kann.</p>
<p>Ganz gleichgültig, in welchem Alter sich der Mensch befindet, Vitamin B12 und die gesamten Vitamine der B Gruppe sind außerordentlich wichtig für unter anderem viele Hirn- und Nervenfunktionen.</p>
<p>In Fleisch, Milchprodukten, Schalentieren, Getreide &#8211; um nur einige Nahrungsmittel zu nennen -, kommen vermehrt die B Vitamine und somit auch Vitamin B12 vor, denn Vitamin B ist niemals isoliert, sondern tritt immer &#8220;im Verbund&#8221; auf. Bedingt auch durch Umweltbelastungen, unregelmäßiges Essen, einseitige Diäten, Stress, etc. ist jedoch die Aufnahme von Vitamin B12 nicht ausreichend gewährleistet, deshalb ist ein gutes Nahrungsergänzungsmittel mit B Vitaminen sehr empfehlenswert.</p>
<p>Doch sollten besonders Menschen im fortgeschrittenen Alter mehr von diesen Vitaminen zu sich nehmen, da der Körper dann länger braucht, um Vitamin B12 zu absorbieren.</p>
<p>Mit einem gesunden Level an Vitamin B12 ist es also höchst wahrscheinlich, auch im Alter geistig fit zu bleiben!</p>
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		<title>Die zwei Vitamin D Probleme</title>
		<link>http://vitalstoffmedizin.com/blog/die-zwei-vitamin-d-probleme/</link>
		<comments>http://vitalstoffmedizin.com/blog/die-zwei-vitamin-d-probleme/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Aug 2011 13:20:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vitalstoffe]]></category>

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		<description><![CDATA[Vitamin D bzw. Cholecalciferol (D3) ist ein sehr ambivalenter Stoff. Einerseits wird er vom Körper dringend benötigt, um zahlreichen Krankheiten wie Krebs, Knochenschwäche, Depressionen, Infekten und Autoimmunkrankheiten aller Art oder auch Herzkrankheiten vorzubeugen. Andererseits kann eine Überaufnahme ebenfalls zu Krebs und anderen Krankheiten führen. Zudem beeinflusst jeglicher Drogenkonsum die Wirkung. So ist eine zu hohe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/vitamine/vitamin-d.html">Vitamin D</a> bzw. Cholecalciferol (D3) ist ein sehr ambivalenter Stoff. Einerseits wird er vom Körper dringend benötigt, um zahlreichen Krankheiten wie <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/krebs/" target="_blank">Krebs</a>, Knochenschwäche, <a href="http://www.naturheilt.com/Inhalt/Depression.htm" target="_blank">Depressionen</a>, <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/infektionen/" target="_blank">Infekten</a> und <a href="http://www.naturheilt.com/Inhalt/Autoimmunerkrankungen.htm" target="_blank">Autoimmunkrankheiten</a> aller Art oder auch <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/herzkrankheiten/" target="_blank">Herzkrankheiten</a> vorzubeugen. Andererseits kann eine Überaufnahme ebenfalls zu Krebs und anderen Krankheiten führen. Zudem beeinflusst jeglicher Drogenkonsum die Wirkung. So ist eine zu hohe Aufnahme von Vitamin D bei Rauchern wahrscheinlich sehr ungünstig. Wissenschaftler auf der ganzen Welt streiten sich seit Jahren intensiv um das Vitamin D, welches in der Öffentlichkeit nicht allzu oft vorkommt. Eher ist von <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/vitamine/vitamin-c.html" target="_blank">Vitamin C</a> die Rede.</p>
<p><span id="more-212"></span></p>
<p>Das Vitamin D wird in nur geringen Konzentrationen mit der Nahrung aufgenommen. Hauptsächlich bildet es sich in der Haut bei direkter Sonneneinstrahlung. Doch in unserer modernen Welt bekommen viele Menschen zu wenig Vitamin D ab. Deshalb benutzen sie <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/Unterschied_Nahrungsergaenzung_Arzneimittel.html">Nahrungsergänzungsmittel</a>. Eine Übersichtsarbeit (Cochrane-Studie), die 50 Studien zu dem Thema mit etwa 94 000 Patienten auswertete, kam zu folgendem Ergebnis:</p>
<p>- Die Zuführung von Vitamin D-Präparaten bei älteren Frauen (70+) verringert die Sterblichkeitsrate um 6 Prozent, da die Knochen gestärkt werden.<br />
- Dies gilt nur für das Vitam D3 (es gibt auch andere Formen, z.B. D2), welches nicht mit <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/mineralstoffe/Kalzium.html">Kalzium</a> verabreicht wird. Andere Vitamin D-Formen können bei Überdosierung die Niere schädigen.</p>
<p>Die Studienzusammenfassung gibt also Anlass zur Hoffnung, dass Vitamin D(3) als Nahrungsergänzung sinnvoll ist. Allerdings werden von verschiedenen Stellen unterschiedlich hohe Dosierungen genannt &#8211; gerade die Dosierungen sind entscheidend.</p>
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		<title>Quellenprobleme bei Astaxanthin</title>
		<link>http://vitalstoffmedizin.com/blog/quellenprobleme-bei-astaxanthin/</link>
		<comments>http://vitalstoffmedizin.com/blog/quellenprobleme-bei-astaxanthin/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 22 Jul 2011 13:06:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vitalstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Astaxanthin]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Internet ist inzwischen für viele Menschen die erste und oft einzige Informationsquelle bei der Suche nach Wissen. Die Qualität der gebotenen Informationen schwankt dabei zwischen präzisen Angaben mit hohem Informationsgehalt bis zu sehr &#8220;merkwürdigen&#8221; Veröffentlichungen. Daher halte ich es gerade bei Informationen aus dem Netz für wichtig, darauf zu achten, wie und mit welchen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Internet ist inzwischen für viele Menschen die erste und oft einzige Informationsquelle bei der Suche nach Wissen. Die Qualität der gebotenen Informationen schwankt dabei zwischen präzisen Angaben mit hohem Informationsgehalt bis zu sehr &#8220;merkwürdigen&#8221; Veröffentlichungen.</p>
<p>Daher halte ich es gerade bei Informationen aus dem Netz für wichtig, darauf zu achten, wie und mit welchen Quellen Aussagen belegt werden. Oft fehlen Belege vollständig (ich bin da übrigens keine Ausnahme) und die Information könnte nicht mehr sein als die persönliche Meinung des Autors oder, schlimmer noch, eine absichtliche Falschinformation.</p>
<p><span id="more-204"></span></p>
<p>Meine Beiträge spiegeln übrigens auch immer meine Meinung wieder. Insofern glauben Sie mir bitte auch nicht. Prüfen Sie es selbst. Ich beschreibe immer das, was ich auch selbst in vergleichbaren Situationen nehmen würde und machen lassen würde.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Im folgenden einige &#8220;Ungereimtheiten&#8221; auf die ich bei einer Recherche gestoßen bin.</p>
<p>Sind Quellen angegeben, darf man sich jedoch noch lange nicht auf die daraus zitierten Angaben verlassen. Es gilt, die Quellen zu überprüfen. Oft wird falsch oder unvollständig zitiert. Mit oder ohne Absicht aus dem Zusammenhang gelöste Informationen können zudem leicht falsch interpretiert werden.</p>
<p>Deutlich wird das Quellenproblem zum Beispiel bei Internet-Artikeln zum <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/sekundaere-pflanzenstoffe/carotinoide.html">Carotinoid</a> und Nahrungsergänzungsmittel <a href="http://vitalstoffmedizin.com/blog/krill-oel-wie-wirkt-astaxanthin/">Astaxanthin</a>. Immerhin gibt es dazu bereits einen eigenen Wikipedia-Eintrag auf Deutsch, doch umfasst der entsprechende Eintrag auf dem populären Online-Nachschlagewerk grade mal 214 Wörter. Wenigstens werden hier Belege angegeben, doch viel Wissenswertes über Astaxanthin wird im Artikel bislang noch nicht erwähnt.</p>
<p>Andere Artikel zu diesem Carotinoid treffen Aussagen, ohne sie zu belegen. Kurios ist dabei, dass als vermeintlicher Beleg oft eine <a href="http://www.cyanotech.com/pdfs/bioastin/batl28.pdf" target="_blank">Versuchsnotiz</a> aus Schweden herangezogen wird, die keinerlei wissenschaftliche Aussagekraft über die Wirkung von Astaxanthin hat und nie veröffentlich wurde. Nachzulesen ist die Notiz solange es Cyanotech, einem Anbieter von Astaxanthin-Kapseln, der die 2 DIN-A-4-Seiten als pdf auf seiner Homepage zum Lesen anbietet, gefällt. Ohne Rahmenbedingungen festzulegen, wie es für eine wissenschaftliche Studie zwingend notwendig wäre, wurden Astaxanthin-Kapseln im Auftrag eines dänischen Herstellers am schwedischen Karolinska-Institut einem Anwendungstest unterzogen, der zu keinem gesicherten Ergebnis führte, wie die Wissenschaftler in der Diskussion einräumen.</p>
<p>Systematische Studien zur Wirkung von Astaxanthin existieren jedoch. So verzeichnet PubMed 796 Treffer für den Suchbegriff &#8220;Astaxanthin&#8221;. Dennoch wird die schwedische Versuchsnotiz von vielen als Beleg herangezogen, zu dem der ungesicherte Test meiner Meinung nach nicht dienen darf. Dies weiß man jedoch nur, wenn man sich die Mühe macht, die englischsprachige Quelle selbst zu lesen.</p>
<p><strong>Lese-Fehler, Interpretationsfehler oder einfach Desinteresse an den Fakten?</strong></p>
<p>Die Autorin eines Astaxanthin-Artikels auf Suite101 (einem Internet-Artikel-Portal) zitiert begeistert, die Kraftausdauer der Astaxanthin-Anwender im Test hätte sich um 62% gesteigert, während die Kontrollgruppe nur eine Steigerung von 22% verzeichnete. Dabei steht in der Test-Notiz, dass die Astaxanthin-Gruppe durchschnittlich 62 Kniebeugen schaffte, die Kontrollgruppe 22. Von Kraftzuwachs in Prozent ist keine Rede. Mehr noch: Dies sind Werte, die erstens aufgrund des statistischen Fehlers gar nicht so unterschiedlich sind &#8211; im statistischen Mittel der Versuchsdaten überschneiden sich die Werte &#8211; und die zweitens unter fehlenden Rahmenbedingungen und Kontrollen ermittelt wurden.</p>
<p>In wieder einem anderen Online-Magazin will der Autor aus eben diesem Anwendungstest herausgelesen haben, dass die Astaxanthin-Anwender nur halb so viele Muskelverletzungen beim Training erleiden. Die angegebenen Zahlen entsprechen denen der Gewichtszunahme, die in der Notiz erwähnt werden. Sie sind &#8211; wissenschaftlich unter Berücksichtigung des statistischen Fehlers &#8211; fast identisch: ein, bzw. zwei Kilo. Diese leere Information wird als farbige Grafik abgebildet, um ihr ein wissenschaftliches Erscheinungsbild zu geben. Dabei heißt es in der Versuchsnotiz: &#8220;The difference was not statistically significant.&#8221;</p>
<p>An diesen Beispielen wird klar, dass man sehr gut beraten ist, Informationen aus dem Netz oder von anderswo stets kritisch zu hinterfragen. Und ja: Ich meine damit auch Informationen, die ich selbst veröffentliche.</p>
<p>Über dieses Dilemma der &#8220;Studien&#8221; habe ich ausführlicher in meinem kostenlosen Report: &#8220;<a href="http://renegraeber.de/Schulmedizin-Studien-Report.pdf" target="_blank">Unsere Schulmedizin &#8211; Die einzig wahre Wissenschaft?</a>&#8221; berichtet.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Vita Biosa &#8211; was ist drin, wobei hilft es?</title>
		<link>http://vitalstoffmedizin.com/blog/vita-biosa-was-ist-drin-wobei-hilft-es/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Jul 2011 14:57:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vitalstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Cholesterin]]></category>
		<category><![CDATA[Durchfall]]></category>
		<category><![CDATA[Immunsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Laktoseintoleranz]]></category>
		<category><![CDATA[Milchsäurebakterien]]></category>
		<category><![CDATA[Vita Biosa]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei der wissenschaftlichen Beurteilung von probiotischen Kulturen beginnt die Wissenschaft langsam die Effekte der Probiotika zu verstehen und einzuschätzen. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um drei Charakteristika: 1. Die Unterdrückung anderer Mikroorganismen durch die Produktion aktiver, anti-bakterieller Substanzen oder durch den Wettbewerb der probiotischen Organismen um Nahrung und Lebensräume. 2. Verbesserung der Aktivitäten von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der wissenschaftlichen Beurteilung von <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/probiotika/">probiotischen Kulturen</a> beginnt die Wissenschaft langsam die Effekte der Probiotika zu verstehen und einzuschätzen.</p>
<p>Im Wesentlichen handelt es sich dabei um drei Charakteristika:</p>
<p><span id="more-199"></span></p>
<p>1. Die Unterdrückung anderer <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/probiotika/effektive-mikroorganismen.html">Mikroorganismen</a> durch die Produktion aktiver, anti-bakterieller Substanzen oder durch den Wettbewerb der probiotischen Organismen um Nahrung und Lebensräume.<br />
2. Verbesserung der Aktivitäten von schützenden <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/enzyme/">Enzymen</a> und die Abnahme von Enzymen mit schädigenden Einflüssen.<br />
3. Stimulation der körpereigenen Abwehrkräfte durch die Verbesserung seiner Makrophagenaktivitäten und der spezifischen Immunabwehr (Antikörperproduktion).</p>
<p><strong>Das Mittel &#8220;Vita Biosa&#8221; und seine Inhaltsstoffe</strong></p>
<p>Die Inhaltsstoffe von Vita Biosa sind Wasser, Molasse vom Zuckerrohr, Saccharose, Fructose, Dextrose (Glucose), pflanzliche Stoffe und Fermentationskulturen.</p>
<p>Die Kulturen sind <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/probiotika/lactobacillus-acidophilus.html">Lactobacillus acidophilus</a>, <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/probiotika/bifidobacterium-animalis.html" target="_blank">Bifidobacterium animalis</a>, Streptococcus thermophilus, <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/probiotika/lactobacillus-casei.html">Lactobacillus casei</a>, Lactococcus lactis ssp. lactis, Lactococcus lactis ssp. lactis bv. diacetylactis, Leuconostoc pseudomesenteroides, Streptococcus thermophilus.</p>
<p>Bei den pflanzlichen Stoffen handelt es sich um Pimpinella anisum (Anis) 9%, <a href="http://www.heilpflanzen-lexikon.com/lakritze_glycyrrhiza_glabra.html" target="_blank">Glycyrrhiza glabra</a> (Süßholzwurzel) 9%,, <a href="http://www.heilpflanzen-lexikon.com/fenchel_foeniculum_vulgare.html" target="_blank">Foeniculum vulgare</a> (Fenchel) 9%, Ocimum basilicum (Basilikum) 4,5%, <a href="http://www.naturheilt.com/heilpflanzen/kamille.html" target="_blank">Matricaria, recutita</a> (Kamille) 4,5%, Anthriscus cerefolium (Kerbel) 4,5%, <a href="http://www.heilpflanzen-lexikon.com/dill_anethum_graveolens.html" target="_blank">Anethum, graveolens</a> (Dill) 4,5%, <a href="http://www.heilpflanzen-lexikon.com/schwarze_holunder_sambucus_nigra.html" target="_blank">Sambucus nigra</a> (Holunder) 4,5%, Trigonella foenumgraecum (<a href="http://www.gesund-heilfasten.de/diaet/schlankheitsmittel/kohlenhydratblocker.html" target="_blank">Bockshornklee</a>) 4,5%, <a href="http://www.naturheilt.com/heilpflanzen/ingwer.html" target="_blank">Zingibere officinal</a> (Ingwerwurzel) 4,5%, Angelica archangelica (Engelwurz) 4,5%, Juniperus communis (Wacholder) 4,5%, <a href="http://www.heilpflanzen-lexikon.com/brennessel_urtica_dioica2.html" target="_blank">Urtica dioica</a> (Brennnessel) 4,5%, Origanum vulgare (Oregano) 4,5%, Petroselium crispum (Petersilie) 4,5%, <a href="http://www.heilpflanzen-lexikon.com/pfefferminze_mentha_piperita.html" target="_blank">Mentha piperita</a> (Pfefferminz) 4,5%, <a href="http://www.heilpflanzen-lexikon.com/rosmarin_rosmarinus_officinalis.html" target="_blank">Rosmarinus officinalis</a> (Rosmarin) 4,5%, <a href="http://www.heilpflanzen-lexikon.com/echter_salbei_salvia_officinalis.html" target="_blank">Salvia officinalis</a> (Salbei) 4,5%, <a href="http://www.heilpflanzen-lexikon.com/thymian_thymus_vulgaris.html" target="_blank">Thymus vulgaris</a> (Thymian) 4,5%. Laut Angaben des Herstellers beträgt der Gesamtgehalt an pflanzlichen Stoffen weniger als 1 Prozent. Damit fällt also der Anteil an probiotischen Inhaltsstoffen deutlich höher aus.</p>
<p>Milchsäure-Kulturen können unterteilt werden in mesophile und thermophile <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/probiotika/milchsaeurebakterien-laktobazillen.html">Milchsäurebakterien</a>. Mesophile Bakterien gedeihen in einem Temperaturbereich von 30 bis 40 Grad Celsius, thermophile zwischen 40 und 80 Grad. Mesophile Bakterien werden in der Regel benutzt, um Milchprodukte, wie Buttermilch, Kefir, Käse etc. herzustellen. Thermophile Bakterien dagegen werden bevorzugt gebraucht, um Yoghurtprodukte herzustellen.</p>
<p>Unter den mesophilen Bakterien in Vita Biosa, mit einer Wachstumstemperatur von 20 bis 30 Grad Celsius gehören folgende Mikroorganismen: Lactobacillus lactis ssp. lactis, Lactobacillus lactis ssp. diacetylactis, Lactobacillus acidophilus, Lactobacillus casei, Bifidobacterium animalis und Leuconostoc. Die thermophilen Laktobakterien (45 Grad Celsius als Wachstumstemperatur) sind: Streptococcus thermophilus.</p>
<p>Im Folgenden werden die spezifischen Aktivitäten der Mikroorganismen diskutiert, die in Vita Biosa enthalten sind.</p>
<p><strong>Laktobakterien und deren gesicherte Effekte</strong></p>
<p><strong>1. Reduktion von <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/allergie/laktoseintoleranz.html" target="_blank">Laktoseintoleranz</a></strong><br />
Auf wissenschaftlicher Basis wurde eine Verbesserung der Milch- und Milchproduktintoleranz unter laktoseintoleranten Patienten nach Einnahme von L. acidophilus, L. bulgaricus und Streptococcus thermophilus beobachtet. Der Effekt beruht auf der Bildung von ß-Galaktosidase während und nach der Gallensäurepassage.</p>
<p><strong>2. Herabsetzung der Häufigkeit und Dauer von verschiedenen Formen von Durchfällen</strong><br />
Bei bakteriell verursachten Formen von <a href="http://www.yamedo.de/symptome/durchfall.html" target="_blank">Durchfall</a> (Clostridia) oder viralen Formen (Rotavirusinfektion) und Durchfällen verursacht durch eine Behandlung mit Antibiotika oder Strahlentherapie wurden folgende Effekte beobachtet:</p>
<p>a) <a href="http://www.naturheilt.com/Inhalt/Antibio.htm" target="_blank">Antibiotika</a> Behandlung &#8211; gastrointestinale Nebenwirkungen tauchen oft auf aufgrund der Einnahme von Antibiotika, wie Penicillin, Erythromycin etc. Eine präventive Gabe von L. acidophilus z.B. konnte zeigen, dass die Häufigkeit und Länge von dadurch bedingten Durchfällen abnahm.<br />
b) Reisedurchfall &#8211; Die Gabe von L. acidophilus und anderen Stämmen und/oder B. bifido reduzierte die Wahrscheinlichkeit von Reisedurchfällen.<br />
c) Durchfall durch Rotavirusinfektion &#8211; Es konnte gezeigt werden, dass L. casei ssp. casei, L. casei ssp. rhamnosus und Streptococcus thermophilus die Dauer von auftretenden Durchfällen abkürzte.</p>
<p>Allerdings gibt es weitere Gründe für das Auftreten von Durchfällen. Von daher wäre es irreführend, Probiotika als das allein heilende Mittel darstellen zu wollen.</p>
<p><strong>3. Reduktion von krebsauslösenden Enzymen im Dickdarmbereich</strong><br />
Der Stuhl und Urin des Menschen enthält aufgrund seiner Zusammensetzung ein gewisses Maß an krebsauslösenden Substanzen per se. Auf der einen Seite kommt dies von den bereits existenten Abfallprodukten, auf der anderen Seite liegt dies auch in den Abfallprodukten bestimmter Darmbakterien begründet. Es wird vermutet, dass im <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/allergie/dickdarm.html" target="_blank">Dickdarmbereich</a> eine Reihe von bakteriellen Enzymen produziert wird, die in der Lage sind, bestimmte Substanzen im Dickdarm in karzinogenes Material zu verwandeln. Die Anwesenheit von L. acidophilus, L. casei, Bifidobacterium usw. senkt das Aufkommen dieser schädlichen Enzyme und damit dieser Substanzen signifikant, z.B. ß-Glucuronidase. Thermophile Kulturen allerdings sind dazu nicht in der Lage.</p>
<p><strong>4. Cholesterinsenker</strong><br />
In-vitro Studien haben gezeigt, dass L. acidophilus in Anwesenheit von Gallensäften in der Lage ist, <a href="http://www.naturheilt.com/Inhalt/Cholesterin.htm" target="_blank">Cholesterin</a> zu absorbieren und damit den Serumcholesterinspiegel im Organismus zu kontrollieren. Durch den Genuss von 200 g L. acidophilus-reicher Milch oder Vita Biosa täglich wird eine Herabsenkung des Cholesterinspiegels nach 30 Tagen erreicht.</p>
<p>Probiotika und Präbiotika sind eine gesunde Kombination &#8211; Präbiotika sind „nicht verdaubare Lebensmittelbestandteile, die ihren Wirt günstig beeinflussen, indem sie das Wachstum und/oder die Aktivität einer oder mehrerer Bakterienarten im Dickdarm gezielt anregen und somit die Gesundheit des Wirts verbessern“ (Gibson and Roberfroid, 1995). Ein täglicher Verzehr von 400 ml L. acidophilus, S. thermophilus und Fructooligosaccharide in Form von pflanzlichen Ölen senkt den Cholesterinspiegel um 4,5 Prozent und die LDL (schlechte Cholesterinfraktion) um 5,6 Prozent. Die Prozentangaben können dabei im Einzelfall variieren.</p>
<p><strong>5. Stimulation von Immunzellen</strong><br />
Eine dauerhafte Einnahme von Laktobakterienkulturen &#8211; über mehrere Wochen &#8211; verbessert die darmabhängige spezifische und unspezifische humorale und zelluläre Immunabwehr und deren Komponenten, wie IgA, IgM, Zytokine (Interleukine, Interferon), Monozyten, Makrophagen, Lymphozytenaufkommen in den Darmschleimhäuten etc.</p>
<p>L. acidophilus z.B. hat einen positiven Einfluss auf Phagozytosezellen. So stimulieren L. acidophilus und <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/probiotika/bifidobakterien.html" target="_blank">Bifidobacterium</a> die Phagozytose bei Granulozyten und Monozyten (unspezifisches Immunsystem). L. casei ssp. casei, L. casei ssp. rhamnosus und S. thermophilus verbessern die Funktion des Immunsystems, was z.B. die Dauer einer Rotavirusinfektion deutlich verkürzt.</p>
<p>Bei gesunden Leuten erhöht eine kontinuierliche Einnahme von Laktobakterien die Anzahl an <a href="http://www.yamedo.de/blutwerte/lymphozyten.html" target="_blank">B-Lymphozyten</a> im Blut in den äußeren Gliedmaßen. Gleichzeitig kann eine reduzierte Aufnahme von bakteriellen Antigenen in der Darmschleimhaut beobachtet werden. Bei Patienten mit Dick- und Enddarmkrebs führt die Gabe von <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/probiotika/lactobacillus-casei.html" target="_blank">L. casei</a> nach einem Monat zu einer verbesserten Leistung der T-Helferzellen. Gleichzeitig werden T-Suppressorzellen deutlich reduziert. Laktobakterien stärken allgemein die Immunantwort des Organismus gegen eine Reihe von Krankheitserregern.</p>
<p><strong>6. Milderung von Nebenwirkungen einer Strahlentherapie (bei Krebserkrankungen)</strong><br />
Es gibt einige wissenschaftliche Untersuchungen über den Einfluss von Probiotika auf Strahlentherapie, die zu dem Schluss kamen, dass Probiotika in der Lage sind, die Nebenwirkungen der Strahlentherapie zu dämpfen. Die Einnahme von <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/probiotika/lactobacillus-acidophilus.html" target="_blank">L. acidophilus </a>resultierte nicht nur in weniger häufig auftretenden Durchfällen sondern auch in einer Verminderung von schweren Langzeiteffekten.</p>
<p><strong>7. Nierenversagen</strong><br />
Chronisches <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/nierenkrankheiten/nierenversagen.html" target="_blank">Nierenversagen</a> führt zu einer Ansammlung von Giften im Organismus, die eigentlich von den Nieren herausgefiltert und dann ausgeschieden werden sollten. Diese Gifte &#8211; Dimethylamine und Nitrosodimethylamine &#8211; Abfallprodukte einer Reihe von Bakterien im Dünndarmbereich, können dann in die Blutbahn eindringen und erreichen die einzelnen Organe. Eine Gabe von <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/probiotika/lactobacillus-acidophilus.html" target="_blank">L. acidophilus</a> bewirkt dagegen einen deutlichen Abbau dieser Gifte im Blut und teilweise schon im Dünndarmbereich.</p>
<p><strong>8. Positive Effekte auf die Darmflora</strong><br />
Hier wirkt der Barriereneffekt: Eine Langzeitanwendung von Laktobakterien verwandelt diese in eine Art Schleimhautrezeptoren in der Darmwand, die eine Einnistung von schädlichen Bakterien verhindern. Voraussetzung für eine Stabilisierung des Lebensraums im Darm ist eine dauerhafte Zufuhr von Prä- und Probiotika. Laktobakterien produzieren Substanzen durch ihren Stoffwechsel, die für Krankheitserreger toxisch (giftig) sind. Dies gilt im Magenbereich für z.B. <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/magenerkrankungen/helicobacter-infektionen.html" target="_blank">Helicobacter pylori</a>, als auch für Dünn- und Dickdarm.</p>
<p>Zusätzlich bewirkt das vermehrte Auftreten der probiotischen Laktobakterien im Magen-Darm-Trakt eine verstärkte Konkurrenz gegenüber Krankheitserregern um Lebensraum und Nahrungseinheiten. Alleine die Übermacht der Laktobakterien ist oft schon in der Lage, unerwünschte Mikroorganismen zu verdrängen.</p>
<p><strong>Ein weiterer Faktor ist die Einflussnahme auf das Darmmilieu. </strong>Hier wird oft der pH-Wert gesenkt, bedingt durch die Produktion von stoffwechselbedingten Säuren wie der Milchsäure, Essigsäure, Propionsäure usw., die einen negativen Einfluss auf das Wachstum von Krankheitserregern haben. Es wird weiterhin vermutet, dass Laktobakterien einen Schutz gegen die Entwicklung von Krebsformen im Magen-Darm-Trakt bieten kann, da krebserregende Stoffe in der Nahrung inaktiviert werden. Des Weiteren wird die Tendenz, primäre Gallensäuren in krebserregende Formen umzuwandeln, herabgesetzt.</p>
<p>Im Allgemeinen wird das Immungeschehen gegen Tumorbildung und Tumore verbessert durch die Förderung des Immunsystems, wie weiter oben beschrieben. Die Anwesenheit von Probiotika senkt die Schäden bei der DNA der Schleimhautzellen im Darm. Praktischere Vorteile der Probiotika sind zusätzlich der positive Einfluss auf <a href="http://www.yamedo.de/symptome/verstopfung.html" target="_blank">Verstopfungen</a>, die Prophylaxe und Therapie von vaginalen Pilzinfektionen und die günstige Beeinflussung von bestehenden Allergien.</p>
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		<title>Tocotrienole als mögliche alterungshemmende Verbindung</title>
		<link>http://vitalstoffmedizin.com/blog/tocotrienole-als-mogliche-alterungshemmende-verbindung/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 May 2011 23:39:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Vitalstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Antioxidantien]]></category>
		<category><![CDATA[Freie Radikale]]></category>
		<category><![CDATA[Tocopherol]]></category>
		<category><![CDATA[Tocotrienol]]></category>
		<category><![CDATA[Vitamin E]]></category>

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		<description><![CDATA[Tocotrienole gehören zur Familie der E-Vitamine, den Tocopherolen. Diese gelten chemisch als Antioxidantien, die die Lipidschichten von Zellmembranen gegen freie Radikale abschirmen, Enzymsysteme aktivieren und unterstützen und DNA vor Veränderungen (Mutationen) durch eben diese Radikale schützt. Heute weiß man allerdings, dass die antioxidativen Aufgaben der Tocopherole von den Tocotrienolen um den Faktor 40 bis 60-fach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tocotrienole gehören zur Familie der <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/vitamine/vitamin-e.html">E-Vitamine</a>, den Tocopherolen. Diese gelten chemisch als <a href="http://vitalstoffmedizin.com/blog/was-sind-antioxidantien/">Antioxidantien</a>, die die Lipidschichten von Zellmembranen gegen <a href="http://www.naturheilt.com/Inhalt/Freie_Radikale.htm" target="_blank">freie Radikale</a> abschirmen, Enzymsysteme aktivieren und unterstützen und DNA vor Veränderungen (Mutationen) durch eben diese Radikale schützt. Heute weiß man allerdings, dass die antioxidativen Aufgaben der Tocopherole von den Tocotrienolen um den Faktor 40 bis 60-fach besser und intensiver durchgeführt werden können.</p>
<p>Freie Radikale und der damit verbundene oxidative Stress führen zu einer Reaktion der Radikale mit den Lipidanteilen der Zellmembranen. Diese Reaktion “verletzt” diese Lipidbausteine der Membranen und durchlöchert sie. Sind auf diese Weise genug Löcher in die Membran “gestanzt” worden, verliert die Membran ihre Struktur und Funktion und die Zelle geht unter. Wenn dies nun mit ausreichend vielen Zellen passiert, dann treten die ersten Gewebeschäden auf. Wenn dies mit ausreichend vielem Gewebe passiert, dann treten die ersten Organschäden auf. <strong>Dies ist eine etwas simplifizierte Beschreibung dessen, was man momentan in der Wissenschaft als (vorzeitigen) Alterungsprozess untersucht. </strong></p>
<p><span id="more-188"></span></p>
<p>Dementsprechend wäre die Lösung des Problems eine Unterbindung oder das Abfangen von Radikalen, damit der oxidative Stress ausbleibt und die Zellmembranen geschont werden. Die Natur gibt uns glücklicherweise eine Reihe von “Waffen” in diesem Krieg gegen die freien Radikale mit an die Hand. Eine davon ist das Tocotrienol, dass eine, wie bereits erwähnt, 40 bis 60-fach stärkere antioxidative Wirksamkeit hat als sein Vitamin E Verwandter, das Tocopherol.</p>
<p><a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10843344" target="_blank">Eine japanische Studie aus dem Jahr 2000</a> an einem 1-mm kurzen Wurm, namens Caenorhabditis elegans, konnte zeigen, dass die Verabreichung von Tocotrienol vor und nach Ultraviolettstrahlung interessante Effekte zeitigte. Ultraviolettstrahlung (UVB) löst oxidativen Stress auf der Haut aus. Sie produziert Wasserstoffperoxyd und Hydroxylradikale in der Haut und den Fibroblasten. Die so behandelten Würmer zeigten eine verkürzte Lebenserwartung.</p>
<p>Eine Behandlung mit Tocotrienol allerdings verlängerte die verkürzte Lebenserwartung auf die von unbestrahlten Würmern. Dies ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass der schädliche oxidative Stress ausgeblieben ist bzw. abgefangen werden konnte durch die Tocotrienol-Gabe.</p>
<p>Gleichzeitig konnten die Forscher feststellen, dass unter den gleichen Bedingungen eine Gabe von Tocopherol, also dem “normalen” Vitamin E, keinen antioxidativen Effekt zeigte. Zumindest wurde bei den mit Tocopherol behandelten und bestrahlten Würmern keine Verlängerung der Lebenserwartung beobachtet.</p>
<p><strong>Eine noch viel interessantere Beobachtung war, dass eine fortgesetzte Tocotrienol-Gabe nach der eigentlichen Experimentierphase die durchschnittliche Lebenserwartung über die der unbestrahlten Würmer verlängerte.</strong> Daraus schlossen die Forscher, dass es sich bei Tocotrienol um eine Substanz handelt, die oxidativen Stress reduziert und eine lebensverlängernde Wirkung durch diesen Schutzmechanismus (bei Würmern) bewirkt. Von daher folgerten sie, dass Tocotrienol in Hinsicht auf Anti-aging und Radikalenprophylaxe weiter untersucht werden sollte.</p>
<p><strong>Ob dies so einfach vom Wurm auf den Menschen zu übertragen ist, bleibt fraglich. </strong>Sicher ist, dass auch beim menschlichen Organismus eine Prophylaxe des oxidativen Stresses angesagt ist. Denn die biochemischen Mechanismen der Lipidoxidation und Zellschädigung unterscheiden nicht zwischen Würmern oder Menschen. Sauerstoffradikale zerstören Wurm- und Menschenzellen gleichermaßen.</p>
<p>Es bleibt hier die Frage, welche Radikalenfänger sind für den Menschen die Geeignetsten. Für den Caenorhabditis elegans wissen wir jetzt, dass bei ihm Tocotrienol um Längen besser wirkt als Tocopherol. Beim Menschen aber bleibt die Frage, ob Tocotrienol auch besser wirkt als Tocopherol. Eine weitere Frage ist, ob Tocotrienol und/oder Tocopherol alleine schon ausreichen, um den menschlichen Organismus vor freien Radikalen zu schützen. Oder sind hier die biochemischen Gegebenheiten wesentlich komplexer, was auch eine größere Anzahl verschiedener Radikalenfänger erfordert, um einen optimalen Schutz vor vorzeitiger Alterung und Erkrankung zu gewährleisten.</p>
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		<title>Pillen mit essentiellen Ölen verhindern PMS</title>
		<link>http://vitalstoffmedizin.com/blog/essentielle-oele-verhindern-pms/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 May 2011 00:15:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Essentielle Fettsäuren]]></category>
		<category><![CDATA[Essentielle Öle]]></category>
		<category><![CDATA[PMS]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine neue Studie bringt es an den Tag: Essentielle Öle, als Pille eingenommen, sind in der Lage, das prämenstruelle Syndrom (PMS) zu reduzieren. Darunter versteht man Beschwerden, die bei fast jedem Monatszyklus auftreten und die ein komplexes Beschwerdebild abgeben. Sie treten zwischen vier und vierzehn Tage vor der Menstruation auf und verschwinden mit bzw. nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine neue Studie bringt es an den Tag: Essentielle Öle, als Pille eingenommen, sind in der Lage, das <a href="http://www.naturheilt.com/Inhalt/PMS.htm" target="_blank">prämenstruelle Syndrom (PMS)</a> zu reduzieren. Darunter versteht man Beschwerden, die bei fast jedem Monatszyklus auftreten und die ein komplexes Beschwerdebild abgeben. Sie treten zwischen vier und vierzehn Tage vor der Menstruation auf und verschwinden mit bzw. nach Einsetzen der Wechseljahre. Die Häufigkeit ist außerordentlich hoch, denn fast die Hälfte aller Frauen im gebärfähigen Alter leidet darunter, besonders Frauen ab 30.<br />
<span id="more-186"></span><br />
Forscher der Universität von Pernambuco, Brasilien, führten die Untersuchung durch. In einer randomisierten und kontrollierten Studie mit 120 Frauen wurden 1 bzw. 2 g von <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/fettsaeuren/" target="_blank">essentiellen Fettsäuren</a> den Patientinnen mit PMS verabreicht. Das Resultat war eine signifikante Verminderung der Symptome. Darüber hinaus wurden keine negativen Veränderungen beim <a href="http://vitalstoffmedizin.com/blog/tag/cholesterin/">Gesamtcholesterin</a> beobachtet.</p>
<p>Die Frauen, die Kapseln mit 2 g Fettsäuren erhielten, berichteten über eine drastische Verminderung der PMS Symptome nach 3 und 6 Monaten nach Studienbeginn. Die Kapseln enthielten Gamma-Linolensäure &#8211; eine <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/fettsaeuren/omega-3-fettsaeuren.html">Omega-3-Fettsäure</a>, des Weiteren Oleinsäure &#8211; eine Omega-9-Fettsäure, Linolsäure &#8211; eine Omega-6-Fettsäure &#8211; und andere mehrfach ungesättigte <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/fettsaeuren/index.html">Fettsäuren</a> inklusive <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/vitamine/vitamin-e.html">Vitamin E</a>.</p>
<p>Das Nebenwirkungsspektrum war ausgesprochen gering. Diese fielen dann mild und vernachlässigenswert aus. Außerdem schienen sie nicht in Verbindung mit der Gabe der Fettsäuren zu stehen. <strong>Die Forscher schlossen aus ihren Beobachtungen, dass die negativen Effekte des PMS die täglichen Routinen und die Lebensqualität einer Frau stark einschränken. </strong>Dazu kommen noch die Kosten, die aus einer eingeschränkten Produktivität entstehen bzw. mögliche Medikamente zur Symptombekämpfung. Die Gabe von essentiellen Fettsäuren scheint hier ein richtungsweisender Weg zu sein, eine effektive Behandlung einzuleiten.</p>
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