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	<title>Vitalstoffmedizin Blog &#187; Allgemein</title>
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	<description>Gesundheit mit Vitaminen, Mineralstoffen &#38; Co.</description>
	<lastBuildDate>Tue, 08 May 2012 12:33:45 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Juice Plus &#8211; Kritik und Test</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 10:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bekomme immer zahlreiche Fragen zu Produkten. Eine Leserin meines Beitrags Multivitamine &#8211; Ja oder Nein? stellt in Kommentar 31 die Frage: In meinem Bekanntenkreis ist eine Familie in die “Fittiche” von der, wie ich empfinde, der Juice Plus Mafia (Sekte) eingefangen worden. Ich selber bin Sportlerin, und bin für alles was gesund ist zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bekomme immer zahlreiche Fragen zu Produkten. Eine Leserin meines Beitrags <a href="http://vitalstoffmedizin.com/blog/multivitamine/" target="_blank">Multivitamine &#8211; Ja oder Nein?</a> stellt in Kommentar 31 die Frage:</p>
<blockquote><p>In meinem Bekanntenkreis ist eine Familie in die “Fittiche” von der, wie ich empfinde, der Juice Plus Mafia (Sekte) eingefangen worden. Ich selber bin Sportlerin, und bin für alles was gesund ist zu begeistern. Aber von diesem “System ” wie dieses Produkt vermittelt und an den Mann gebracht werden will, und dem Produkt selbst, bin ich alles andere als überzeugt! Als ich meinem Bekannten sagte, dass ich dieses Produkt nicht kaufen will. Nicht mal für den Einkaufspreis von 50€ im Monat, und auch erwähnte, dass ich einen Bericht von der “Stiftung Wahrentest” einen Bericht gelesen habe der da sagte, dass in den Kapseln zu viel Provitamin A sei, welches für Raucher sehr schädlich sei, diese Antwort erhalten habe: “Dieser Mann, der das veröffentlicht hat wird seines Lebens leider nicht mehr glücklich! Er hat bei den Untersuchungen den Fehler gemacht synthetische Vitamine mit natürlichen Vitaminen zu verwechseln…</p>
<p>Meine Frage: Was macht den Unterschied für einen Menschen wenn er zu viel synthetisches Provitamin A, oder natürliches Provitamin A zu sich nimmt? Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.</p></blockquote>
<p><span id="more-218"></span></p>
<p>Zu der (unausgesprochenen) Frage nach Juice Plus kann ich keine konkreten Angaben machen, da ich die Vertriebsstruktur der Firma nicht kenne. Ich weiß nur, dass es sich hier um einen MLM-Vertrieb (Multi-Level-Marketing) handelt, der oft mit Schneeballsystem oder Pyramiding gleichgesetzt wird.</p>
<p>Dies ist aus meiner Sicht aber nicht in allen Fällen gerechtfertigt, denn es gibt auch in diesem Segment gute und weniger gute Konzepte. Aber das gilt auch für die traditionellen Geschäftsformen. Eins steht jedoch sehr oft im Vordergrund, egal um welche Vertriebsform es sich handelt: und dass ist das &#8220;Geschäft&#8221;.</p>
<p>Geschäfte machen ist überhaupt nichts verwerfliches &#8211; im Gegenteil. Wir alle müssen mehr oder weniger &#8220;Geschäfte machen&#8221;; denn: womit wollen wir sonst unsere Stromrechnung, unsere Miete, Essen usw. bezahlen? Und den Händlern dürfen wir somit dankbar sein, dass Sie uns die Produkte vor Ort anbieten, sonst könnten wir nämlich die Kartoffeln wieder selbst anbauen und ausgraben. Und auch ich preise ja hin und wieder vollmundig zum Beispiel meine <a href="http://www.gesund-heilfasten.de/heilfasten-anleitung.html">Heilfasten Anleitung</a> an <img src='http://vitalstoffmedizin.com/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Aber zurück zum Thema Juice Plus. Wenn man die Webseite der Firma durchgeht, dann fällt auf, dass die Produkte nur spärlich beschrieben sind. Ich jedenfalls habe keine Liste mit Inhaltsstoffen gefunden. Aber vielleicht hab ich die auch nur übersehen. Auf der englischen Wikipedia-Seite (http://en.wikipedia.org/wiki/Juice_Plus) über Juice Plus gab es dann ein Produkt in Bild und Wort mit einer detaillierten Angabe über die Inhaltsstoffe. Dabei fiel auf, dass offenbar kein <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/vitamine/vitamin-a.html">Vitamin A</a> in dem angegebenen Produkt enthalten ist, sondern die inaktive Vorstufe, das Beta-Carotin. Weitere Angaben bezogen sich auf die Wirksamkeit der Präparate,  die von einigen Institutionen angezweifelt wird, andere wiederum den Präparaten eine gute Wirksamkeit bestätigten. Laut Wikipedia gibt es nur eine Studie, die von einem unabhängigen Institut durchgeführt worden ist mit den werkseigenen Produkten (<a href="http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/0308814695002235" target="_blank">http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/0308814695002235</a>) . Und die zeigte ein gutes Ergebnis.</p>
<p>Alle anderen Studien seien entweder von der Firma selbst oder aber von Mitgliedern der Firma in Auftrag gegeben worden. Dementsprechend positiv seien die Ergebnisse auch ausgefallen. Ob das so richtig ist oder nicht, ist schwer zu beurteilen. Da diese Art von Umgang mit Studien gerade in der <a href="http://naturheilt.com/blog/tag/pharmaindustrie/" target="_blank">Pharmaindustrie</a> recht häufig zu beobachten ist, kommt die Vermutung auf, dass auch im Bereich der <a href="http://www.gesund-heilfasten.de/nahrungsergaenzung/" target="_blank">Nahrungsergänzungsmittel</a> zu ähnlichen Mitteln gegriffen wird, um das eigene Geschäft zu forcieren.</p>
<p>Nach meiner Meinung sollte eben der Nutzen für den Verbraucher im Vordergrund stehen und nicht der Profit für den Verkäufer. Ich meine: Wenn man Probleme von Kunden / Klienten (oder wie auch immer) löst, dann kann man damit auch Geld verdienen. Wenn man sehr viele Probleme löst, kann man damit auch zu sehr viel Geld kommen &#8211; Beispiel Bill Gates.</p>
<p>Natürlich berühren wir hier Fragen der Moral. Und so halte ich es für moralisch nicht haltbar, zum Beispiel einer 75-jährigen Oma Derivate oder Anteile von Immobilienfonds zu vertickern, wenn &#8220;Oma&#8221; ihr Geld sicher anlegen wollte. Wo das hingeführt hat sehen wir ja noch immer &#8211; täglich.</p>
<p>Ein weiterer Hauptkritikpunkt der Juice-Plus-Kritiker: die Produkte seien extrem teuer. Aber das ist eigentlich kein Novum für MLM-Firmen, die durch die Bank deutlich teurere Produkte anbieten als die „normalen“ Firmen. Und den zu teuren Preis an sich lasse ich nicht unbedingt gelten, denn: man muss ja nicht kaufen.</p>
<p>Was den „Sektencharakter“ der Firma angeht: das findet sich häufig bei MLM-Firmen, aber auch in den Management Etagen konventioneller Firmen. <em>Corporate Mission</em> nennt sich das Zauberwort, wo jeder auf die gemeinsame Firmenphilosophie eingetrimmt wird. Manche bezeichnen das auch als „Gehirnwäsche“. Auch das ist nichts Ungewöhnliches. Wenn unser humanistisches Bildungsideal, das in unseren Schulen ja immer noch verfolgt wird, zu etwas taugen sollte, dann doch dazu, dass wir als Menschen befähigt werden  uns unseres Geistes zu bedienen. Wenn wir das nicht mehr wollen, dann können wir Goethe, Schiller, Hegel, Kant usw. getrost aus den Klassenzimmern verbannen. Eine Anmerkung noch: Ich bin dankbar, dass ich bereits in der Schule solche Klassiker wie z.B. <em>Gustav Le Bon &#8211; Psychologie der Massen</em> lesen konnte. Ich kann das Buch nur empfehlen; geschrieben meine ich 1895.</p>
<p>Aber zurück zu den Vitaminen: Provitamin A und Lungenkrebs. Es gibt in der Tat eine Reihe von Untersuchungen, die zu zeigen glaubten, dass eine Supplementierung mit Beta-Carotin das Krebsrisiko bei Rauchern und ehemaligen Rauchern erhöht. Ob es sich hier um synthetisches Carotin oder aus natürlichen Produkten gewonnenes Carotin handelt, wird aus den Daten nicht ersichtlich. Die meisten dieser „Studien“ waren allerdings Metaanalysen, die alte Studien nach bestimmten Gesichtspunkten aufarbeiten. Bei diesen Studien hängt immer ein wenig der Geruch der Datenmanipulation zum Vorteil des eigenen Interesses in der Luft. „Normal“ durchgeführte prospektive Studien mit Placebokontrolle, doppelblind und randomisiert, sehen da anders aus und sind auch vertrauenswürdiger. Mehr dazu auch in meinem Beitrag: <a href="http://vitalstoffmedizin.com/Nuetzen-Vitalstoffe.html" target="_blank">Nutzen Vitalstoffe wirklich?</a></p>
<p>Und zum guten Schluss gibt es auch eine Studie, die zu einem vollkommen gegenteiligen Schluss kommt, dass Beta-Carotin nämlich die Raucher vor Lungenkrebs schützt (Wright ME, et al. Am J Epidemiol 2004 Jul 1;160(1):68-76). Andere Studien mit natürlichen Carotinoiden haben ebenfalls einen positiven Effekt auf Lungenkrebs und Darmkrebs zeigen können. Da ist man natürlich geneigt, den Sündenbock im synthetischen Chemiekrams zu suchen. Aber wenn ich eine Möhre esse oder andere Sachen mit guten Konzentrationen an Carotinoiden, dann nehme ich nicht nur Beta-Carotin auf, sondern verzehre ca. 600 Carotinoide, die alle eine biologische Wirksamkeit haben. Vielleicht liegt darin der Trick der Natur. Man konzentriert sich auf der Seite der Industrie, sei es Pharmaindustrie oder Nahrungsergänzungsmittelindustrie, auf nur EIN Carotinoid, das Beta-Carotin.  Und das muss jetzt für alle Wirkungen und Nebenwirkungen herhalten. Eine „One-man-army“ sozusagen.</p>
<p>Ist es nicht auch denkbar, dass Beta-Carotin nur dann effizient wirksam sein kann, wenn eine Reihe seiner „Carotinoid-Kollegen“ mit von der Partie sind? Auch eine Kanone ist nur ein lächerliches Stück Eisen, wenn die Munition dafür fehlt (oder der sie abfeuert).</p>
<p>Dazu kommt noch, dass das Verhältnis von Beta-Carotin zu <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/vitamine/vitamin-e.html" target="_blank">Vitamin E</a> stimmen muss, denn sonst zeigt das Beta-Carotin besonders in sauerstoffreichem Gewebe (wie der Lunge &#8211; sprachen wir nicht gerade von Lungenkrebs?) die Tendenz, wie ein freies Radikal zu wirken.</p>
<p>Sie sehen, es wird immer komplizierter. Von daher halte ich überhaupt nichts von der Behauptung, dass Beta-Carotin, natürlich oder synthetisch, für das gesteigerte Lungenkrebsrisiko von Rauchern verantwortlich sein soll. Es ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sogar vollkommen wurscht, ob es natürlich oder synthetisch zugeht. Wenn man die 599 anderen Carotinoide vergisst, das ist der dicke Fehler in der Rechnung, die hier als Beweis dienen soll.</p>
<p>Ob der Mann, der beim Warentest dieses Statement veröffentlicht hat, seines Lebens nicht mehr froh wird, wage ich zu bezweifeln. Der wird besonders froh sein, alle Leser vor einem außerordentlich schädlichen Produkt gewarnt zu haben, besonders die Raucher: Beta-Carotin verursacht Krebs, neben dem Rauchen. Diese unterschwellige Botschaft seitens der Warentester finde ich ebenso bezeichnend wie den pathetischen Kommentar des Juice-Plus-Fans.</p>
<p>Ob synthetisches Beta-Carotin einen Unterschied macht im Vergleich zu natürlichem, ist schwer zu sagen. In der Stereochemie der beiden gibt es Unterschiede. In der Stereochemie wird der 3-dimensionale Aufbau von Molekülen und bestimmte Veränderungen auf die biologische Aktivität untersucht. Wenn sich der 3-dimensionale Aufbau ändert, ohne dass sich die Summenformel des Moleküls ändert, dann werden bestimmte Gruppen am Grundgerüst des Moleküls an andere Stellen des Moleküls verlagert. Und je nach dem wo dies erfolgt, spricht man von cis-, trans- usw. Konfigurationen.</p>
<p>Und so haben auch die synthetischen und natürlichen Carotine unterschiedliche stereochemische Konfigurationen. So weisen die natürlichen Beta-Carotine eine Mischung aus cis- und trans-Konfigurationen des Carotin-Moleküls auf. Die synthetischen dagegen bestehen fast ausschließlich aus trans-Molekülen. Nur wenige natürliche Quellen, wie rohe Karotten z.B., haben zu 98 Prozent trans-Konfiguration. Bei der Resorption werden die 95 Prozent der cis-Bestandteile der natürlichen Beta-Carotine im Darm zu trans umgewandelt. Damit hätten wir ein Molekül, dass dem synthetischen recht ähnlich sieht. Damit ist es besser resorbierbar.</p>
<p>In unseren Körperzellen kann dieser Vorgang wieder umgekehrt werden, so dass es zu einem definierten Verhältnis von cis- und trans-Molekülen kommt. Eine Gabe von synthetischem Beta-Carotin dagegen verändert dieses Verhältnis zugunsten der trans-Konfiguration. Natürliche Beta-Carotine tun dies nicht, sondern stabilisieren dieses spezifische Verhältnis. Wenn es einen entscheidenden Unterschied in der Verträglichkeit und Wirksamkeit zwischen synthetisch und natürlich gibt, dann wäre er hier zu suchen.</p>
<p>Aber im Augenblick weiß niemand, welche spezifischen Auswirkungen eine Verschiebung von cis- nach trans- mit sich bringt.</p>
<p>In einem Punkt stimme ich den Warentestern zu, dem Schlusspunkt nämlich. Wir benötigen für unseren Organismus nicht nur das allein selig machende Beta-Carotin, natürlich natürlich&#8230; sondern wir brauchen alle 600. Dies ist auch ein dickes Minus von Juice Plus. Ich sehe die Diskussion um „natürlich oder synthetisch“ in diesem Zusammenhang als eine Ablenkung von den realen Problemen solcher Produkte.</p>
<p>Das Marketing will uns vermitteln, dass wir hier die Hammer-Alternative zu Obst und Gemüse haben – hammer aber nicht - auch nicht, wenn die Aufbereitung aus natürlichen Zutaten erfolgt. Die Produkte der Firma „Mutter Natur“ sind einfach nicht zu schlagen in Qualität, Zusammensetzung, Reichhaltigkeit und Bioverträglichkeit.</p>
<p>Denn diese sind optimal abgestimmt auf die Bedürfnisse des Organismus. Welche andere Firma kann von sich behaupten, dass auf die Reihe zu bekommen. Die wissen doch noch nicht einmal, ob zuviel trans oder zu wenig cis oder auch umgekehrt für Lungenkrebs verantwortlich ist. Die immer wieder beschworenen Vermutungen in diese Richtung sind aber kein wissenschaftlicher Beweis.</p>
<p>Und jetzt kommt sicher noch die Frage zu den ausgelaugten Böden und dem verringerten Viatmingehalt unserer Lebensmittel. Aber dazu bereite ich einen weiteren Artikel vor. Wenn Sie diesen nicht verpassen wollen, sollten Sie meinen kostenlosen <a href="http://www.naturheilt.com/newsletter.htm" target="_blank">E-Mail Gesundheits-Newsletter</a> anfordern.</p>
<p>Wie immer lese ich gerne Ihre Kommentare zu diesem Beitrag. Einen Kommentar können Sie wie immer relativ &#8220;anonym&#8221; abgeben. Sie können zum Beispiel im Namensfeld nur Ihren Vornamen angeben. Ihre email-Adresse wird selbstverständlich NICHT veröffentlicht. Ich wünsche Ihnen alles Gute und beste Gesundheit!</p>
<p>Ach ja: eine Frage bleibt sicher noch. Würde ich Juice Plus nehmen? Antwort Ja, durchaus. Denn Hand aufs Herz: Wer isst denn so viel Obst und Gemüse wie empfohlen? Eben. Insofern halte ich <a href="http://www.gesund-heilfasten.de/ernaehrung/gemuesesaefte.html">Gemüsesäfte</a> (oder <a href="http://www.yamedo.de/blog/grune-smoothies/">grüne Smoothies</a>) für sinnvoll. Und bitte liebe Juice Plus MLM-ler: ich möchte bei dem Vertrieb nicht mitmachen. Nicht weil ich von dem Saft nichts halte, sondern weil ich sonst vielleicht nicht mehr neutral berichten würde&#8230;</p>
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		<title>Naturheilmittel Nattokinase soll Blutgerinnung verhindern</title>
		<link>http://vitalstoffmedizin.com/blog/naturheilmittel-nattokinase-blutgerinnung-verhindern/</link>
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		<pubDate>Sun, 03 Apr 2011 22:57:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blutgerinnung]]></category>
		<category><![CDATA[Marcumar]]></category>
		<category><![CDATA[Nattokinase]]></category>
		<category><![CDATA[Naturheilmittel]]></category>

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		<description><![CDATA[Blutungsrisiko unter Nattokinase (DR. HITTICH NATTOPLASMIN) plus Phenprocoumon (MARCUMAR u.a.) Das Naturheilmittel Nattokinase soll die Neigung zur Blutgerinnung vermindern. Verschiedene Hersteller bewerben das Medikament sogar mit dem Versprechen, dass es auch vorhandene Blutgerinnsel auflösen kann. Nehmen Patienten zusätzlich andere Gerinnungshemmer wie Aspirin oder Marcumar, kann das aber gefährlich werden. In zwei Fällen ist es nach der Einnahme [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Blutungsrisiko unter Nattokinase (DR. HITTICH NATTOPLASMIN) plus Phenprocoumon (MARCUMAR u.a.)</strong><br />
Das Naturheilmittel <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/enzyme/nattokinase.html" target="_blank">Nattokinase</a> soll die Neigung zur <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/blutkrankheiten/" target="_blank">Blutgerinnung</a> vermindern. Verschiedene Hersteller bewerben das Medikament sogar mit dem Versprechen, dass es auch vorhandene <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/gefaesserkrankung/" target="_blank">Blutgerinnsel</a> auflösen kann. Nehmen Patienten zusätzlich andere Gerinnungshemmer wie Aspirin oder Marcumar, kann das aber gefährlich werden.</p>
<p>In zwei Fällen ist es nach der Einnahme einer solchen Doppelmedikation zu Komplikationen gekommen. Bei einem 86-jährigen Herzpatienten schnellte der INR-Wert (Maß der Blutgerinnung) in bedenkliche Höhen. Eine 52-jährige Frau bekam nach Aspirin und Nattokinase sogar Hirnblutungen (belegt durch Chang, Inter. Med., 2008).</p>
<p><span id="more-175"></span></p>
<p>Die Hersteller des Enzyms aus fermentierten Sojabohnen verstoßen angeblich auch gegen EU-Recht. Denn Nattokinase ist eigentlich ein <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/Unterschied_Nahrungsergaenzung_Arzneimittel.html">Nahrungsergänzungsmittel</a> und wird mit falschen &#8220;Heilversprechen&#8221; angepriesen. Außerdem liegt kein sogenannter „Health Claim“ der europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit vor. Somit dürfte das <a href="http://www.yamedo.de/naturheilmittel-medikamente/" target="_blank">Naturheilmittel</a> in der EU angeblich auch gar nicht verkauft werden. Ich kann diesen Sachverhalt hier nicht weiter beurteilen &#8211; aber wenn ich mir so die letzten 10 Jahre Lobbyarbeit des <a href="http://naturheilt.com/blog/die-pharmaindustrie-wie-wir-patienten-belogen-werden/" target="_blank">Pharmakartells</a> ansehe, könnte man den Verdacht haben, dass natürliche Mittel aus dem Markt gedrängt werden sollen.</p>
<p>&#8220;Bestenfalls ist Nattokinase jedoch wirkungslos, da Nattokinase als enzymatisches Eiweiß ohnehin verdaut wird und dann keinen pharmakologischen Effekt mehr haben dürfte&#8221; &#8211; so wird teilweise auch argumentiert. Komisch nur, dass man dennoch vor der Kombination von Nattokinase und weiteren Gerinnungshemmern warnt.</p>
<p>Es ist zwar richtig, dass es nicht sehr viele Studien zur Nattokinase gibt, aber eine, die sich auf kardiovaskuläre Erkrankungen bezieht, hat zeigen können, dass Nattokinase nicht so schlecht abschneidet, wie die Schulmedizin es darstellen will. Zudem ist die Studie ein weiterer Beleg, dass positiv ausfallende Studien zu nicht pharmakophilen Themen und Substanzen von der Schulmedizin bewusst übersehen werden. Mehr dazu lesen Sie in meinem Grundsatzbeitrag mit <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/enzyme/nattokinase.html" target="_blank">Studien zur Nattokinase</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Arginin wirkt wie Viagra</title>
		<link>http://vitalstoffmedizin.com/blog/arginin-wirkt-wie-viagra/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Mar 2011 13:21:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arginin]]></category>
		<category><![CDATA[Citrullin]]></category>
		<category><![CDATA[erektile Dysfunktion]]></category>
		<category><![CDATA[Impotenz]]></category>
		<category><![CDATA[Viagra]]></category>

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		<description><![CDATA[Arginin zählt zu den proteinogenen Aminosäuren, was heißt, dass der Organismus diese Aminosäure in Proteine einbauen kann. Außerdem ist Arginin eine essentielle Aminosäure, obwohl sie vom Organismus selbst hergestellt werden kann. Dies geschieht im Harnstoffzyklus in einer allerdings zu geringen Menge. Besonders Kinder sind nicht in der Lage, ausreichende Mengen zu bilden. Für Erwachsene kommt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/aminosaeuren/arginin.html">Arginin</a> zählt zu den proteinogenen Aminosäuren, was heißt, dass der Organismus diese <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/aminosaeuren/index.html">Aminosäure</a> in Proteine einbauen kann. Außerdem ist Arginin eine essentielle Aminosäure, obwohl sie vom Organismus selbst hergestellt werden kann. Dies geschieht im Harnstoffzyklus in einer allerdings zu geringen Menge. Besonders Kinder sind nicht in der Lage, ausreichende Mengen zu bilden.</p>
<p>Für Erwachsene kommt es oft zu einem „Engpass“, wenn Stresssituationen auftreten, ebenso diverse Krankheiten wie z.B. <a href="http://vitalstoffmedizin.com/blog/arteriosklerose-ursachen/">Arteriosklerose</a>, <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/Bluthochdruck.html">Bluthochdruck</a>, <a href="http://www.yamedo.de/symptome/impotenz.html" target="_blank">erektile Dysfunktion</a>, <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/gefaesserkrankung/" target="_blank">Gefäßerkrankungen</a> etc. So bildet Arginin eine Quelle energiereicher Stickstoff-Phosphat-Verbindungen in Organismen. Gleichzeitig dient es als Stickstoff-Speicher und ist die alleinige Vorstufe des Stickstoffmonoxids (NO). Dieses ist wiederum einer der kleinsten Botenstoffe im menschlichen Organismus.</p>
<p><span id="more-172"></span>Die Stickstoffmonoxid-Synthase „verwandelt“ die <a href="http://vitalstoffmedizin.com/blog/aminosaure-arginin/">Aminosäure Arginin</a> in den Endothelium derived relaxing Factor (EDRF), eine andere Bezeichnung für Stickstoffmonoxid. Dieser führt zu einer Gefäßerweiterung durch Diffusion von NO in die Muskelschichten der Gefäße bzw. des Corpus cavernosum. Dort führt es über die Aktivierung des <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/enzyme/">Enzyms</a> Guanylatcyclase zu einer erhöhten Ausschüttung von cyclischem  Guanosinmonophosphat (cGMP).</p>
<p>Die Erhöhung von cGMP bewirkt eine Erschlaffung der glatten Muskulatur und damit ein Herabsetzen des Gefäßtonus. <strong>Auf diese Weise kann Blut einströmen und die Erektion ermöglichen. Von daher ist NO für die Erektion unerlässlich.</strong></p>
<p>Die Wirkung von Viagra erhöht nicht den NO-Gehalt des Gewebes, sondern verhindert einen raschen Abbau von cGMP, indem es das Enzym hemmt, das cGMP metabolisiert, die Phosphodiesterase-5. Das heißt letztlich, dass es bei einem Arginin-Mangel zu einer eingeschränkten NO-Produktion kommt, auf die Viagra keinen Einfluss hat. In diesem Szenario ist Viagra auch wirkungslos. Ca. 30 bis 40 Prozent der Männer mit erektiler Dysfunktion sprechen aus diesem Grunde auch nicht auf Viagra an.</p>
<p>Damit wäre in der Theorie eine ausreichende Arginin-Substitution eine Möglichkeit, eine erektile Dysfunktion zu therapieren. <strong>Arginin hat allerdings den Nachteil, oral verabreicht eine Bioverfügbarkeit von nur 20 Prozent zu haben. Das heißt, dass die Dosierung hoch genug angesetzt werden muss, um ausreichend hohe Plasmaspiegel aufbauen zu können.</strong> So zeigte eine von <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10233492" target="_blank">Chen et al. 1999 durchgeführte Studie</a> mit einer Arginin Dosierung von 5 g pro Tag eine gute Wirkung bei Männern mit herabgesetzten NO-Spiegeln.</p>
<p>Eine ähnliche <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10743698" target="_blank">Studie</a> aus dem Jahr 1999 aus der Universität Köln zeigte keine Unterschiede zu Plazebo. Allerdings waren an dieser Studie nur 32 Probanden beteiligt, und die Dosierung lag mit 1,5 g pro Tag viel zu niedrig als dass therapeutisch ausreichende Plasmaspiegel hätten aufgebaut werden können.</p>
<p><strong>Arginin scheint darüber hinaus auch die Spermienqualität zu verbessern, eine Eigenschaft, die bei Viagra vollständig fehlt. Hier scheinen niedrigere Dosierungen von weniger als 1 g täglich schon ausreichend wirksam zu sein.</strong> Verbessert wird die Spermienproduktion, die durch eine tägliche Dosierung von 500 mg schon günstig beeinflusst wird. Das Gleiche gilt auch für die Beweglichkeit der Spermien, die sich unter dieser relativ geringen Dosierung schon deutlich verbessert. Allerdings konnte eine Arginin-Substitution bei einem normalen Arginin-Spiegel und einer Spermienzahl von weniger als 10 Millionen/ml keine Effekte zeigen.</p>
<p>Eine „brandneue“ <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21195829" target="_blank">Veröffentlichung</a> vom Januar 2011 untersucht die Wirkung von Citrullin auf eine erektile Dysfunktion. <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/aminosaeuren/citrullin.html">Citrullin</a> ist eine nicht-proteinogene Aminosäure mit hoher Bioverfügbarkeit und wird im Organismus zu Arginin umgebaut. Die Studie war einfach-blind ausgelegt, wo die 24 Teilnehmer für einen Monat Plazebo bekamen und dann für einen weiteren Monat 1,5 g Citrullin pro Tag. Die Ergebnisse der Studie wurden als zufriedenstellend bezeichnet. Allerdings schien die Effektivität von Citrullin auf die erektile Dysfunktion die von Viagra nicht zu überschreiten. Dafür war das Nebenwirkungsspektrum deutlich geringer als bei der chemischen Konkurrenz.</p>
<p><strong>Somit scheinen Arginin und Citrullin eine sinnvolle Alternative zu Viagra und ähnlichen Substanzen zu sein.</strong> Die beiden Aminosäuren haben neben dem geringen Nebenwirkungsgrad den weiteren Vorteil, dass sie vor allem dann besonders wirksam sind, wenn die Patienten an einem erniedrigten NO-Spiegel leiden. Viagra und verwandte Substanzen haben keinerlei Einfluss auf diese Kondition, was eine Erklärung sein könnte für eine relativ hohe Rate an Therapieversagern von bis zu 40 Prozent.</p>
<p><strong>Weitere Informationen zum Thema &#8220;Viagra-Alternativen&#8221;</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://naturheilt.com/blog/wassermelonen-statt-viagra/" target="_blank">Wassermelonen statt Viagra</a></li>
<li><a href="http://naturheilt.com/blog/knoblauch-alternative-zu-viagra/" target="_blank">Knoblauch, eine Alternative zu Viagra?</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Vitamin B verzögert Alzheimer</title>
		<link>http://vitalstoffmedizin.com/blog/vitamin-b-verzoegert-alzheimer/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Oct 2010 08:34:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Vitamin B]]></category>

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		<description><![CDATA[Neue Erkenntnisse bringen Bewegung in die Alzheimer Forschung. So weisen Studien des &#8220;Optima&#8221;- Projekts, also des Oxford Project to investigate Memory and Aging, darauf hin, dass die Aufnahme hoher Vitamin B Konzentrationen die Hirnschrumpfungsrate im Falle einer Alzheimererkrankung halbiert. Die Studie, welche für die Public Library of Science One in Auftrag gegeben wurde, stützte sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neue Erkenntnisse bringen Bewegung in die <a href="http://www.naturheilt.com/Inhalt/Alzheimer.htm">Alzheimer</a> Forschung. So weisen Studien des &#8220;Optima&#8221;- Projekts, also des Oxford Project to investigate Memory and Aging, darauf hin, dass die Aufnahme hoher <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/vitamine/vitamin-b.html">Vitamin B</a> Konzentrationen die Hirnschrumpfungsrate im Falle einer Alzheimererkrankung halbiert.<br />
<span id="more-134"></span><br />
Die Studie, welche für die Public Library of Science One in Auftrag gegeben wurde, stützte sich dabei auf 168 Probanden. Diese zeigten alle bereits leichte Symptome einer <a href="http://www.yamedo.de/krankheiten/neurologie/demenz.html">Demenz</a>. Diese Probanden wurden daraufhin in zwei Gruppen aufgeteilt.</p>
<p>So erhielt die Gruppe 1 über zwei Jahre hohe Dosierungen an Vitamin B, welche weit über der empfohlenen Tagesdosis lagen. Der Gruppe 2 wurden wiederum nur Placebos verabreicht, welche den Vitamin Präparaten optisch glichen. Zwei Jahre nach dem Eingangstest wurden die Gehirnentwicklungen beider Gruppen wieder verglichen. Als Orientierung wurde dabei die durchschnittliche Schrumpfungsrate des Gehirns im Falle einer Alzheimer Erkrankung herbeigezogen, welche bei 2,5 % jährlich liegt.</p>
<p><strong>So zeigte die Placebo Gruppe genau diese bereits zuvor prognostizierte Entwicklung. Bei der Gruppe 1 wiederum, welchen die Vitamin Präparate verabreicht worden waren, konnte eine Verlangsamung dieser Gehirnverkleinerung beobachtet werden, welche zumeist zwischen 30 bis 50 % betrug.</strong></p>
<p>Bisher kann über die exakten Wirkungsmechanismen, welche diese Verlangsamung auslösen, nur spekuliert werden. So wird aber vermutet, dass im Vitamin B enthaltene Stoffe das Homocystein innerhalb des Blutes positiv beeinflussen. Dieses wiederum wird im Falle hoher Werte mit einer schnellen Schrumpfung des Gehirns in Verbindung gebracht. Dass Vitamin B Präparate eine derart durchschlagende Wirkung haben könnten, hätten allerdings nicht einmal Wissenschaftler der Forschungsgruppe selbst erwartet.</p>
<p><strong>Weitere Informationen zum Thema:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/Vorbeugung-Demenz-Schlaganfall-Parkinson-Depression.html">Vorbeugung von Demenz, Schlaganfall, Parkinson und Depression</a></li>
<li><a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/B-Vitamine_senken_Homocystein-Spiegel.html">Vitamin B senkt den Homocysteinspiegel</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Antioxidantien in der Onkologie</title>
		<link>http://vitalstoffmedizin.com/blog/antioxidantien-in-der-onkologie/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 12:25:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Antioxidantien]]></category>
		<category><![CDATA[Nahrungsergänzung]]></category>
		<category><![CDATA[Onkologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt keinen Hinweis, dass die Antioxidantien in Nahrungsergänzungen die Effekte einer Chemotherapie negativ beeinflussen. Dies fand das Journal „Cancer Treatment Reviews“. Im Gegenteil, Antioxidantien scheinen die Überlebensraten, den therapeutischen Effekt auf den Tumor und das Tolerieren der Therapie zu verbessern. Diese Schlussfolgerung hat wichtige Implikationen für Patienten, deren Onkologe den Gebrauch von Antioxidantien während [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt keinen Hinweis, dass die <a href="http://vitalstoffmedizin.com/blog/tag/antioxidantien/">Antioxidantien</a> in <a href="http://vitalstoffmedizin.com/blog/tag/nahrungserganzung/">Nahrungsergänzungen</a> die Effekte einer Chemotherapie negativ beeinflussen. Dies fand das Journal „Cancer Treatment Reviews“. Im Gegenteil, Antioxidantien scheinen die Überlebensraten, den therapeutischen Effekt auf den Tumor und das Tolerieren der Therapie zu verbessern.<br />
<span id="more-116"></span><br />
Diese Schlussfolgerung hat wichtige Implikationen für Patienten, deren Onkologe den Gebrauch von Antioxidantien während der Behandlung missbilligt. Bis zu diesem Zeitpunkt gibt es Bedenken, dass die Nahrungsergänzungen die tumorverkleinernden Potentiale der Chemotherapie mindern könnten. <strong>Dr. Keith Block, Autor der Studie und medizinischer Direktor des Block Center for Integrative Cancer Treatment erklärte, dass die Studie zeigen konnte, dass es keinen wissenschaftlich gestützten Hinweis gibt, der eine totale Verneinung der Antioxidantien während einer Behandlung rechtfertigen würde. </strong></p>
<p>Auf der anderen Seite sieht es so aus, dass Antioxidantien helfen, das Nebenwirkungsspektrum der Chemotherapie deutlich zu begrenzen. Dies ist insofern von Bedeutung, erhöht sich dadurch die Wahrscheinlichkeit, dass der Patient in der Lage sein wird, die Therapie zu beenden.</p>
<p>Der Koautor, Dr. Robert Newman, Professor für Onkologie an dem M.D. Anderson Cancer Center bemerkte, dass diese Studie, zusammen mit einem wachsenden Verständnis von Antioxidant-Chemotherapie Interaktionen, zeigen konnte, dass die frühere Annahme über eine negative Interaktion nicht auf die klinische Behandlung zutrifft. Die Studie untersuchte 845 Artikel aus fünf wissenschaftlichen Datenbanken, die die Effekte einer Einnahme von natürlichen Antioxidantien bei gleichzeitiger Chemotherapie untersuchten.</p>
<p>Von diesen 845 Studien entsprachen 19 allen Evaluationskriterien. Diese schlossen die Durchführung einer randomisierten Studie mit einer Kontrollgruppe und die Angabe von Ergebnissen bezüglich Therapieerfolg (Schrumpfen des Tumors) und Überlebensdaten ein. Die 1554 Patienten aus diesen Studien zeigten eine Reihe von verschiedenartigen Krebserkrankungen. Die meisten befanden sich in einem fortgeschrittenem Stadium oder erlitten ein Rezidiv. Die Antioxidantien, die in den Studien Anwendung fanden, waren <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/aminosaeuren/cystein.html">Glutathion</a>, <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/vitamine/vitamin-a.html">Vitamin A</a>, <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/vitamine/vitamin-c.html">Vitamin C</a>, Vitamin E, Ellagsäure, Selen und Betacarotin.<br />
Die Ergebnisse zeigten:<br />
<strong>Alle Studien, die Überlebensdaten angaben, zeigten eine ähnliche oder höhere Überlebensraten für die Antioxidantien-Gruppe im Vergleich zur Kontroll-Gruppe.</strong><br />
<strong>Keine der Studien unterstützte die Theorie, dass Antioxidantien die Effektivität einer chemotherapeutischen Behandlung beeinträchtigt.</strong></p>
<p>Bis auf eine Studie zeigten alle eine ähnliche oder gesteigerte therapeutische Antwort  unter Antioxidantiengabe im Vergleich zur Plazebo-Gruppe.</p>
<p>15 von 17 Studien, die sich mit der Toxizität der Chemotherapie befassten, inklusive Durchfälle, Gewichtsverlust, Nervenschädigungen und Blutbildveränderungen, zeigten eine geringere Rate an Nebenwirkungen in der Verum-Gruppe im Vergleich zur Plazebo-Gruppe.</p>
<p>Die Autoren bemerkten dazu, dass eine Reduzierung der Nebenwirkung hilft, eine Zurücknahme der Dosierung der Chemotherapie, zu vermeiden. Ein reduziertes Nebenwirkungsspektrum vermeidet außerdem die Unterbrechung einer planmäßigen Behandlung und in einigen Fällen den kompletten Abbruch. Damit steigern sich die Chancen auf ein erfolgreiches Gelingen der Therapie.</p>
<p>Eine andere Studie mit Darmkrebspatienten zeigte, dass jene, die das geplante Therapieprogramm gänzlich durchführen konnten, eine Überlebensrate hatten, die fast doppelt so hoch war wie die derjenigen, die die Therapie vorzeitig abbrechen mussten.</p>
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		<item>
		<title>Serum-A &#8211; Eine kritische Hinterfragung</title>
		<link>http://vitalstoffmedizin.com/blog/serum-a/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 05:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Aminosäuren]]></category>
		<category><![CDATA[Anabolika]]></category>
		<category><![CDATA[Bodybuilding]]></category>
		<category><![CDATA[Dipeptide]]></category>
		<category><![CDATA[Serum-A]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt ein neues Produkt für Bodybuilder und solche, die es werden wollen: Serum-A. Eine entsprechende Veröffentlichung von „Fakten“ zu dem Produkt gibt es auf verschiedenen Webseiten und Presseportalen. Wenn etwas „Neues“ propagiert wird, hat dies natürlich meine Aufmerksamkeit. Und dies führt uns zur Frage: Was bietet uns dieses Serum-A eigentlich? Im Wesentlichen besteht das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt ein neues Produkt für Bodybuilder und solche, die es werden wollen: Serum-A. Eine entsprechende Veröffentlichung von „Fakten“ zu dem Produkt gibt es auf verschiedenen Webseiten und Presseportalen.</p>
<p>Wenn etwas „Neues“ propagiert wird, hat dies natürlich meine Aufmerksamkeit. Und dies führt uns zur Frage: <strong>Was bietet uns dieses Serum-A eigentlich?</strong><br />
<span id="more-75"></span></p>
<p>Im Wesentlichen besteht das Produkt aus einem Mix aus verschiedenen <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/aminosaeuren/">Aminosäuren</a>. Seine Besonderheit soll aber darin bestehen, dass dies eine neue „Aminosäure-Generation“ darstellen soll. Ferner soll es zu 99 Prozent resorbiert werden und innerhalb des „anabolen Fensters“ für den <a href="http://www.naturheilt.com/Inhalt/Muskelaufbau.htm">Muskelaufbau</a> zur Verfügung stehen.</p>
<p><strong>Leider scheinen es manche Pressemeldungen und Produktbeschreibungen nicht besonders genau mit der Terminologie zu halten. </strong></p>
<p>In der englischsprachigen Literatur, besonders in der Bodybuilder-Szene, wird von einem „metabolic window“ gesprochen. In der Physiologie sind Resorptionsfenster bekannt, d.h. Bereiche im Gastrointestinaltrakt, die verschieden stark und schnell verschiedene Nährstoffe resorbieren. <strong>Dies hat aber mit den „anabolen Fenstern“ nichts zu tun, sondern man kann annehmen, dass hier die „metabolic windows“ gemeint sind. </strong></p>
<p>Im weiteren Verlauf der Lektüre dieser Broschüre tauchen dann immer mehr Kuriositäten auf: Man spricht von „Bipeptiden“. Die gibt es so nicht, denn die heißen bei den Wissenschaftlern „Dipeptide“. Das mögen nur sprachliche Unzulänglichkeiten sein. Aber die Definition von Bi- oder Dipeptiden als „kleinste Form der Aminosäuren“ ist schlichtweg falsch. Dipeptide sind die kleinste Form der Eiweiße. Im weiteren Verlauf der Darstellung werden jedoch munter Bipeptide und Aminosäuren synonym verwendet. Auch wird nicht, wie behauptet, Glykogen in die Muskeln aufgenommen. Das, was aufgenommen wird, ist Glukose, das in der Leber und zu einem kleinen Teil in den Muskeln zu Glykogen aufgebaut wird. <strong>Glykogen ist der körpereigene Glukosespeicher, der Glukose freisetzt bei Belastungs- und Stresssituationen. </strong></p>
<p>Die Broschüre zeigt Hochglanzgrafiken mit eindrucksvollen Kurvenverläufen von Serum-A und <a href="http://vitalstoffmedizin.com/blog/tag/nahrungserganzung/">Nahrungsergänzungsmitteln</a> im Vergleich bezüglich Resorption, Verfügbarkeit etc. zugunsten von Serum-A. Es fehlt indes jegliche Angabe wissenschaftlicher Quellen, die diese grafisch dargestellten Ergebnisse stützen könnten. <strong>Dies kann man aber von einer Veröffentlichung, die sich betont wissenschaftlich gibt, durchaus erwarten. </strong></p>
<p>Für den mehr wissenschaftlich Kundigen nimmt die Namensgebung einen eher bedrohlichen Charakter an, denn es gibt ein „Serum Amyloid A“ Peptid, das ein Entzündungsmarker in der Akutphase von rheumatischer Arthritis, Atherosklerose und Amyloidose darstellt und diese Erkrankungen provoziert.</p>
<p>Könnte es also sein, dass Serum-A auch etwas provoziert, was mit Muskelaufbau nichts zu tun hat?</p>
<p>Sehr wahrscheinlich kommt es nicht so weit, handelt es sich hier um ein einfaches Aminosäurenprodukt.</p>
<p><strong>Die Frage ist: Was ist dann wirklich neu hier? </strong></p>
<p><strong>Kann es sein, dass die umwerfende Neuigkeit darin besteht, dass jetzt Marketing durch (pseudo)wissenschaftliche Argumente realisiert wird? </strong></p>
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		<title>Besser denken durch Vitamin D</title>
		<link>http://vitalstoffmedizin.com/blog/besser-denken-durch-vitamin-d/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 11:50:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Denkprozesse]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<category><![CDATA[Vitamin D]]></category>
		<category><![CDATA[Vitamine]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus den USA kommt die Kunde, dass niedrige Vitamin D Konzentrationen einen negativen Effekt auf die kognitiven Fähigkeiten des Betroffenen haben können. Wissenschaftler von der Tufts Universität in Boston veröffentlichten eine Studie mit ca. 1000 Teilnehmern, die alle häusliche Pflege erhielten. Dies impliziert, dass diese Probanden relativ wenig dem Vitamin D erzeugenden Sonnelicht ausgesetzt waren. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus den USA kommt die Kunde, dass niedrige <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/vitamine/vitamin-d.html">Vitamin D</a> Konzentrationen einen negativen Effekt auf die kognitiven Fähigkeiten des Betroffenen haben können. Wissenschaftler von der Tufts Universität in Boston veröffentlichten eine Studie mit ca. 1000 Teilnehmern, die alle häusliche Pflege erhielten.</p>
<p><span id="more-68"></span></p>
<p><strong>Dies impliziert, dass diese Probanden relativ wenig dem Vitamin D erzeugenden Sonnelicht ausgesetzt waren.</strong> Das Alter der Probanden lag zwischen 65 und 99 Jahren. Diese Teilnehmer wurden in drei Kategorien aufgeteilt, je nach Vitamin D Status, der entweder ungenügend, unzulänglich oder ausreichend war.</p>
<p>Etwa ein Drittel der Teilnehmer wies einen ausreichend hohen Vitamin D Spiegel auf. Diese zeigten deutlich bessere Leistungen im kognitiven Bereich als die restlichen zwei Drittel mit ungenügenden oder unzulänglichen Vitamin D Werten. <strong>Besonders groß fielen die Unterschiede in den Bereichen geistige Flexibilität und flexible Denkprozesse aus.</strong> Eine nachträgliche Anpassung von Variablen, die die kognitiven Leistungen beeinflussen könnten, brachte keine Veränderung der zuvor gefundenen Ergebnisse.</p>
<p>Die Messlatte für die Bewertung von kognitiven Funktionen war, laut Aussage der Wissenschaftler, die Fähigkeit, Informationen für die Bewältigung von Aufgaben des täglichen Lebens zu verarbeiten. Bei der Alzheimerkrankheit z.B. sind diese Fähigkeiten extrem vermindert. Dies trifft bei fast 50 Prozent aller Erwachsenen ab dem 85. Lebensjahr zu.</p>
<p>Im Rahmen dieser Studie entdeckten die Wissenschaftler metabolische Prozesse, an denen das Vitamin D im Hippocampus und im Kleinhirn beteiligt war und die im Zusammenhang standen mit gedanklichen Prozessen von Planung, Informationsverarbeitung und Erinnerungsvermögen. <strong>Dies ließ den Schluss zu, dass Vitamin D eine möglicherweise wichtige Rolle bei kognitiven Vorgängen im Gehirn spielt.</strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Freie Radikale: Doch nicht so schädlich wie gedacht?</title>
		<link>http://vitalstoffmedizin.com/blog/freie-radikale-doch-nicht-schaedlich/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 19:36:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Antioxidantien]]></category>
		<category><![CDATA[Freie Radikale]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<category><![CDATA[Vitamine]]></category>

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		<description><![CDATA[Alle sind sich einig, dass Vitamine hervorragende Antioxidantien sind, die natürlich entstehende freie Radikale in der Zelle neutralisieren und so die Zelle vor Lang- und Kurzzeitschäden bewahren. Die freien Radikale entstehen dabei in den Mitochondrien der Zelle bei der Energieproduktion. Ohne die Energieproduktion wäre die Zelle nicht lebensfähig. Nun treten Zweifler auf den Plan und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alle sind sich einig, dass <a href="http://www.naturheilt.com/Inhalt/Vitamine.htm">Vitamine</a> hervorragende <a href="http://vitalstoffmedizin.com/blog/was-sind-antioxidantien/">Antioxidantien</a> sind, die natürlich entstehende <a href="http://www.naturheilt.com/Inhalt/Freie_Radikale.htm">freie Radikale</a> in der Zelle neutralisieren und so die Zelle vor Lang- und Kurzzeitschäden bewahren. Die freien Radikale entstehen dabei in den Mitochondrien der Zelle bei der Energieproduktion. Ohne die Energieproduktion wäre die Zelle nicht lebensfähig.<br />
<span id="more-61"></span><br />
Nun treten Zweifler auf den Plan und belegen mit Studien, dass die freien Radikale möglicherweise sogar sehr nützlich sind und eine Blockierung den Organismus schädigt. <strong>Bedeutet das also im Umkehrschluss, dass damit die vielen Vitamine in Obst potentiell lebensbedrohlich wären?</strong> Das Gleiche würde in verstärktem Maße dann auch für <a href="http://www.gesund-heilfasten.de/nahrungsergaenzung/">Nahrungsergänzungsmittel </a>wie Vitaminpräparate gelten.</p>
<p>Welche Argumente bringen die Wissenschaftler im Einzelnen für diese Theorie? Laut „Die Welt Online“ wurden 39 junge Sportler über einen Zeitraum von vier Wochen untersucht. Sie nahmen Vitamine in Dosen zu sich, „wie sie gesundheitsbewusste Menschen ebenfalls einnehmen“, so die Zeitung. Wenn man sich aber die Originalveröffentlichung anschaut, dann ist von 19 untrainierten (untrained) und 20 vortrainierten (pretrained) gesunden jungen Männern die Rede und nicht von Sportlern. Damit liegt sofort eine völlig andere metabolische Grundvoraussetzung vor.</p>
<p><strong>Ebenso entpuppen sich die gesundheitsbewussten Dosen als komplette Überdosierungen.</strong> Zum Einsatz kamen nur Vitamin C und Vitamin E. Der Tagesbedarf von Vitamin C liegt bei 100 mg, gegeben wurden in der Studie das 10-fache; der von Vitamin E liegt zwischen 20 und 35 mg pro Tag, gegeben wurden ca. 270 mg. Beide Vitamine haben nicht nur antioxidierende Eigenschaften, sondern andere, meist viel bedeutsamere. Daher kann bei diesen hohen Dosen nicht ausgeschlossen werden, dass die beobachteten ungünstigen Effekte nicht auf einer Blockade des „Impfeffekts“ beruhen, sondern auf ungünstigen Wirkungen seitens der hohen Dosierungen.</p>
<p>Dazu kommt noch, dass eine Probandenzahl von 39 statistisch nicht als signifikant angesehen werden kann, zumal diese Studie in keiner Weise den formalen Bedingungen einer wissenschaftlichen Veröffentlichung gerecht wird (Placebo-kontrolliert, doppelblind randomisiert).</p>
<p>Auch die erwähnte Metastudie mit Daten von 230.000 Patienten (nicht alle waren Patienten, es gab ca. 165.000 gesunde Probanden) und deren Ergebnisse wird von verschiedenen Publikationen sensationslüstern wiedergegeben: „Antioxidantien senken nicht das Sterberisiko, sondern erhöhen es.“ Die Originalveröffentlichung spricht dagegen von: „Overall, the antioxidant supplements had no significant effect on mortality in a random-effects meta-analysis.” (vgl. <a href="http://www2.cochrane.org/reviews/en/ab007176.html">cochrane.org/reviews/en/ab007176.html</a>)</p>
<p>Erst bei einer anderen Auswertungsweise (fixed-effect model) wurde eine erhöhte Mortalität beobachtet, jedoch nur für die Vitamine A, E (<a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/Vitamin_A_und_D_Hoechstdosierung.html">Folgen der Überdosierung von Vitamin A und E</a>) und Beta-Karotin. Vitamin C und Selen zeigten keinerlei negative Effekte. Aber das man diese Vitamine nicht überdosieren sollte, wußte man auch bereits vorher.</p>
<p><strong>Bei der Untersuchungsform der &#8220;Sensationsstudie&#8221; handelt es sich nicht um die Vorgehensweise, die notwendig ist, um zu wissenschaftlich abgesicherten Ergebnissen zu kommen.</strong> Kontrollierte Studien können nicht einfach durch statistische Jonglierakte ersetzt werden und deren Ergebnisse in pseudowissenschaftlicher Manier in Tagesblättern als der Weisheit letzter Schluss verkauft werden.</p>
<p>Es gibt zudem potentere Antioxidantien als Vitamine. Eine Reihe von Polysacchariden und Triterpenen, die als natürliche Nährstoffe bzw. <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/sekundaere-pflanzenstoffe/">sekundäre Pflanzenstoffe </a>in einer Reihe von Früchten, Gemüsen und Pilzen vorkommen, haben ein deutlich höheres antioxidatives Potential als Vitamine.</p>
<p>Und da gibt es wiederum eine Reihe von wissenschaftlich (für mich stichhaltigere) Studien, die zeigen, dass die antioxidative Wirkung dieser Substanzen einen günstigen Einfluss auf Verlauf und Therapie von verschiedenen Krebserkrankungen ausübt.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Einfluss von Vitamin C auf das Immunsystem</title>
		<link>http://vitalstoffmedizin.com/blog/einfluss-vitamin-c-immunsystem/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 May 2010 23:26:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Vitalstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Erkältung]]></category>
		<category><![CDATA[Immunsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Vitamin C]]></category>
		<category><![CDATA[Vitamine]]></category>

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		<description><![CDATA[Vitamin C, ob nun im Obst oder als Pulver, ist auch dank der Werbung mit großem Abstand das bekannteste Vitamin in Deutschland. Es soll Erkältungen lindern und oft ist auch von einem Mangel an Vitamin C die Rede, der behoben werden soll. Ist das alles ein reines Werbeversprechen? Mitnichten. Vitamin C hat eine nachgewiesene Wirkung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.naturheilt.com/Inhalt/Vitamine.htm">Vitamin C</a>, ob nun im Obst oder als Pulver, ist auch dank der Werbung mit großem Abstand das bekannteste Vitamin in Deutschland. Es soll <a href="http://www.naturheilt.com/Inhalt/Erkaeltung.htm">Erkältungen lindern</a> und oft ist auch von einem <a href="http://www.naturheilt.com/Inhalt/Vitaminmangel.htm">Mangel an Vitamin C </a>die Rede, der behoben werden soll. Ist das alles ein reines Werbeversprechen? Mitnichten. Vitamin C hat eine nachgewiesene Wirkung zur <a href="http://vitalstoffmedizin.com/blog/vitalstoffpraparate-fordern-das-immunsystem/">Stärkung Ihres Immunsystems</a>.</p>
<p>Dr. TH. Matschurat beschreibt in der Fachzeitschrift &#8220;Naturheilpraxis&#8221; eine Reihe von Fakten, die die Wirkung von Vitamin C auf das Immunsystem.<br />
<span id="more-58"></span><br />
Man weiß heute, dass die weißen Blutkörperchen im Normalzustand 10 bis 40 mal mehr Vitamin C aufnehmen als das Blutplasma &#8211; somit könnten die weißen Blutkörperchen einen Vitamin C Speicher bilden. Bei einfachen Infekten ist das Vitamin C sowohl im Plasma, als auch in den weißen Blutkörperchen erniedrigt. Eine mögliche Erklärung ist ein Mehrverbrauch von Vitamin C bei Erkältungskrankheiten, bedingt durch die Aktivierung des Immunsystems. Die Phagozytose (die Aufnahme von Fremdkörper durch im Blut befindliche Phagozyten) benötigt ebenfalls Vitamin C. <strong>Daraus kann man ableiten, dass Vitamin C einen positiven Effekt bei einer Erkältung haben kann. </strong></p>
<p>Eine gezielte Aufnahme von Vitamin C als <a href="http://www.gesund-heilfasten.de/nahrungsergaenzung/">Nahrungsmittelergänzung</a> hat eine Reihe von Effekten. So kann Vitamin C die Zellteilung der weißen Blutkörperchen im Zusammenspiel mit zellteilungsanregenden Eiweißen fördern. Es erhöht die Alarm- und Einsatzbereitschaft von sogenannten &#8220;Neutrophilen&#8221;, einer Untergruppe der weißen Blutkörperchen. <a href="http://vitalstoffmedizin.com/blog/vitamin-c-foerdert-wundheilung/">Vitamin C fördert also die Wundheilung.</a><br />
Gleichzeitig erhöht es deren <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/Mehr_Abwehrzellen_und_Antikoerper_durch_Vitalstoffe.html">Phagozytoseaktivität</a>. Es erhöht die Konzentration von Komplement und Abwehrstoffen im Blut, den so genannten Antikörpern. Die Erhöhung von &#8220;Interferon&#8221;, einem Eiweißmolekül, das vom Immunsystem gebildet wird, wurde bislang nur im Tierversuch gesehen. Bei einer täglichen Gabe von 6 bis 10 g eines Vitamin C-artigen Präparates über 2 Tage konnte die Konzentration an Rhinoviren um den Faktor 40 gesenkt werden. <strong>Rhinoviren sind die Verursacher des üblichen Schnupfens bei nass-kaltem Wetter</strong>.</p>
<p>Vitamin C ist überdies auch in der Lage, schädliche Bestandteile, wie Oxidantien, zu neutralisieren. Oxidantien sind Giftstoffe im Organismus, die zellschädigend wirken. Nur eine schnelle Neutralisierung und Entsorgung kann ausgedehnte Schädigungen vermeiden. Andere Gifte, wie Zyanid, Formaldehyd, Kohlenmonoxid, Nitrosamine und Acetaldehyd werden von Vitamin C entsorgt. Außerdem kann eine Kombination aus Vitamin C, B-Vitaminen und Magnesium bei der <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/B-Vitamine_VitaminC_und_Magnesium_gegen_Herzinfarkt.html">Vorbeugung von Risikofaktoren des Herzinfarktes</a> helfen.</p>
<p>Doch Vitamin C hat auch einige Gegenspieler. Glukose zum Beispiel verhindert eine Aufnahme von Vitamin C in die Granulozyten, eine Untergruppe der weißen Blutkörperchen. Eine Therapie mit Aspirin senkt stark den Vitamin C Bestand im Körper. Gleiches gilt auch für eine Antibiotikatherapie mit Tetracyclin. Die gleichzeitige Gabe von Vitamin C und Vitamin E führt zu einer verstärkten Wirkung. Bereits im Jahr 1992 gab es eine Studie der WHO (Weltgesundheitsorganisation) die nachwies, dass es zu <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/Vitalstoffe_heilen_Krankheiten.html">mehr Abwehrzellen und Antikörper  durch Vitalstoffe</a> wie das Vitamin C kommt.</p>
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		<title>Lipoprotein A: Genvariante steigert Risiko für Herzinfarkt</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 18:26:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>René Gräber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Cholesterin]]></category>
		<category><![CDATA[Herzinfarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Herzkrankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Lipoprotein A]]></category>
		<category><![CDATA[Lipoprotein alpha]]></category>
		<category><![CDATA[Niacin]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaganfall]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>

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		<description><![CDATA[Lipoprotein A wird schon seit längerem zum Beispiel als Risikofaktor für Herzinfarkt oder Schlaganfälle. Lipoproteine sind zusammengesetzte Eiweißstoffe, sie helfen beim Transport der wasserunlöslichen Lipide im Blutplasma und können über ihre Rezeptoren an der Oberfläche von Zellen gebunden werden. Auf diese Weise findet eine Verteilung der Fette im gesamten Organismus statt. Das Lipoprotein A besteht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lipoprotein A wird schon seit längerem zum Beispiel als <a href="http://www.vitalstoffmedizin.com/Ursachen_Arteriosklerose.html">Risikofaktor für Herzinfarkt oder Schlaganfälle</a>.</p>
<p>Lipoproteine sind zusammengesetzte Eiweißstoffe, sie helfen beim Transport der wasserunlöslichen Lipide im Blutplasma und können über ihre Rezeptoren an der Oberfläche von Zellen gebunden werden. Auf diese Weise findet eine Verteilung der Fette im gesamten Organismus statt. Das Lipoprotein A besteht unter anderem aus einer LDL- Komponente, in der circa 70% des gesamten <a href="http://www.naturheilt.com/Inhalt/Cholesterin.htm" target="_blank">Cholesterins</a> im Blutplasma lokalisiert ist.</p>
<p>Fraglich war bislang die Reihenfolge: Ist das Lipoprotein A eine Ursache für die Arteriosklerose oder steigt es in Folge einer Arteriosklerose?<br />
<span id="more-46"></span><br />
Mit der richtigen Fragestellung und einer neuen Methode gelang es nun der Forschergruppe um den Kardiologen <em>Hugh Watkins</em> vom <em>John Radcliffe Hospital </em>in Oxford, gemeinsam mit einem internationalem Team von Wissenschaftlern, einen Biomarker für das Risiko einer koronaren Herzkrankheit erfolgreich zu identifizieren.</p>
<p><strong>Die Frage: Gibt es genetische Gründe für die familiäre Häufung der koronaren Herzkrankheit?</strong></p>
<p>Die Methode: Die Analyse von Millionen über das Erbgut verteilten Varianten von Genen.</p>
<p>Die sog. Genchip- Analyse konnte zwei SNP ( = die Abwandlung einzelner Basenpaare in einem DNA- Strang) als eindeutiges Risiko für eine Erkrankung der Herzkranzgefäße entziffern. Da beide SNP in direkter Nähe des Liporotein A Gens gefunden wurden, stellten die Forscher die nahe liegende Hypothese auf, dass das Lipoprotein A die Ursache für die koronare Herzkrankheit darstellt.</p>
<p>Um diese These zu verifizieren sind nun klinische Studien erforderlich. Damit müsste zunächst bewiesen werden, ob Lipoprotein-A-senkende-Mittel einen Herzinfarkt oder eine Angina pectoris verhindern können.</p>
<p>Der einzige derzeit zugelassene Wirkstoff der in der Lage ist das Lipoprotein A zu senken ist das Vitamin Niacin. Niacin empfehle ich sowieso schon, wenn man überhaupt daran denkt seinen <a href="http://www.yamedo.de/blutwerte/cholesterinspiegel.html" target="_blank">Cholesterinspiegel</a> zu senken &#8211; denn was ich von der herkömmlichen Cholesterintherapie halte, finden Sie in meinem <a href="http://www.renegraeber.de/Cholesterin-Report.html">Cholsterin-Report</a>.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema auch im Beitrag:</strong></p>
<p><a href="http://vitalstoffmedizin.com/blog/arteriosklerose-ursachen/">Ursachen der Arteriosklerose</a></p>
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