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Lipoprotein A: Genvariante steigert Risiko für Herzinfarkt

Donnerstag, 21. Januar 2010 20:26

Lipoprotein A wird schon seit längerem zum Beispiel als Risikofaktor für Herzinfarkt oder Schlaganfälle.

Lipoproteine sind zusammengesetzte Eiweißstoffe, sie helfen beim Transport der wasserunlöslichen Lipide im Blutplasma und können über ihre Rezeptoren an der Oberfläche von Zellen gebunden werden. Auf diese Weise findet eine Verteilung der Fette im gesamten Organismus statt. Das Lipoprotein A besteht unter anderem aus einer LDL- Komponente, in der circa 70% des gesamten Cholesterins im Blutplasma lokalisiert ist.

Fraglich war bislang die Reihenfolge: Ist das Lipoprotein A eine Ursache für die Arteriosklerose oder steigt es in Folge einer Arteriosklerose?

Mit der richtigen Fragestellung und einer neuen Methode gelang es nun der Forschergruppe um den Kardiologen Hugh Watkins vom John Radcliffe Hospital in Oxford, gemeinsam mit einem internationalem Team von Wissenschaftlern, einen Biomarker für das Risiko einer koronaren Herzkrankheit erfolgreich zu identifizieren.

Die Frage: Gibt es genetische Gründe für die familiäre Häufung der koronaren Herzkrankheit?

Die Methode: Die Analyse von Millionen über das Erbgut verteilten Varianten von Genen.

Die sog. Genchip- Analyse konnte zwei SNP ( = die Abwandlung einzelner Basenpaare in einem DNA- Strang) als eindeutiges Risiko für eine Erkrankung der Herzkranzgefäße entziffern. Da beide SNP in direkter Nähe des Liporotein A Gens gefunden wurden, stellten die Forscher die nahe liegende Hypothese auf, dass das Lipoprotein A die Ursache für die koronare Herzkrankheit darstellt.

Um diese These zu verifizieren sind nun klinische Studien erforderlich. Damit müsste zunächst bewiesen werden, ob Lipoprotein-A-senkende-Mittel einen Herzinfarkt oder eine Angina pectoris verhindern können.

Der einzige derzeit zugelassene Wirkstoff der in der Lage ist das Lipoprotein A zu senken ist das Vitamin Niacin. Niacin empfehle ich sowieso schon, wenn man überhaupt daran denkt seinen Cholesterinspiegel zu senken – denn was ich von der herkömmlichen Cholesterintherapie halte, finden Sie in meinem Cholsterin-Report.

Mehr zum Thema auch im Beitrag:

Ursachen der Arteriosklerose

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Die Bedeutung der Methylierung in der menschlichen Zelle

Samstag, 9. Januar 2010 0:17

Die Regulation der menschlichen Gene erfolgt über vielfältige und sehr komplexe Systeme. Denn eine Herzmuskelzelle muss beispielsweise völlig andere Funktionen ausführen als eine Zelle der Magenschleimhaut oder der Lunge. Deshalb werden niemals in jeder Zelle alle Gene gleich stark abgelesen. Um diese Ablesehäufigkeit in verschiedenen Organen und Zelltypen korrekt zu steuern, sind bestimmte Gen-Bereiche mit so genannten Methylgruppen markiert. Die Muster dieser angehängten CH3-Gruppen sind typisch für die jeweiligen Zelltypen und Altersstadien.

Beim Alterungsprozess der Zellen gehen mehr und mehr Methylgruppen verloren. Dadurch wiederum werden sonst „stumme“ Gene plötzlich abgelesen. Deshalb ist es für das Anti-Aging sinnvoll, dem Körper so genannte Methyldonatoren mit der Nahrung zuzuführen, denn diese können Methylgruppen auf die Gene übertragen und so das falsche Ablesen sonst abgeschalteter Gene verhindern.

Bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ II ist das Methylierungsmuster mehrerer Gene verändert, die beim Glukosestoffwechsel eine wichtige Rolle spielen. Auch hier kann möglicherweise durch eine ausgewogene Ernährung mit genügend Methyldonatoren das Risiko der Zuckerkrankheit gesenkt werden.

Für die Methylierung wichtige Nahrungsbestandteile sind etwa Folsäure, Vitamin B6 und Vitamin B12. Der Methyldonator S-Adenosylmethionin (SAM) kann vom Organismus selber hergestellt werden, er erlangt aber als Nahrungsergänzungsmittel immer mehr an Bedeutung.

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Harvard Nurses Study – neue Erkenntnisse zur Prophylaxe

Freitag, 18. Dezember 2009 11:08

Harvard Nurses Study – neue Erkenntnisse zur Prophylaxe durch Vitamine

Seit 1976 wird die Harvard Nurses Health Study als Längsschnittstudie alle zwei Jahre mit amerikanischen Krankenschwestern durchgeführt.

Die Untersuchungen finden zu verschiedenen Zeitpunkten statt, um so soziale und gesundheitliche Wandel in der Gesellschaft zu belegen und die Ergebnisse der Untersuchungswellen werden verglichen und ausgewertet.

So wurde festgestellt, dass in der Ernährung vor allem amerikanischer Frauen Vitaminmangel im allgemeinen mit Zufuhr von zuckerhaltigen Speisen, Weißmehlprodukten und gezuckerten Getränken die Anfälligkeit für Fettleibigkeit, Übergewicht und degenerative Erkrankungen wie Diabetes, Rheuma und erhöhten Cholesterinspiegel stark erhöht.

Besondere Erforschung der Vitamine hat im viele interessante Zusammenhänge ergeben. Für Vitamin E wurde ein Schutzeffekt bei Herz-Kreislauf- und Erkrankungen der Herzkranzgefäße und neoplastischen Krankheiten gefunden.

Nachweislich senkte die Gabe von 100 IE Vitamin E pro Tag das Herzinfarktrisiko um 41%, laut Harvards Physician’s Study um 37%. Herzinfarkte, die nicht tödlich endeten, konnten in einer placebokontrollierten Doppelblindstudie um 77 % verringert werden, nur mit einer Gabe zwischen 400 und 800 JE Vitamin E als Tagesdosis.

Ebenso kam die Harvard Nurses Study zu dem Ergebnis, dass auch eine hohe Gabe von Folsäure und Vitamin B 6, das Herzinfarktrisiko erheblich vermindert und sogar bei HIV die Lebenserwartung um 40 % erhöht.

Für Vitamin C konnte zunächst kein direkter Zusammenhang für die Wirksamkeit bei der Erkältungsprophylaxe normaler Erwachsener hergestellt werden, doch bei Athleten, die längerfristig in subarktischen Wetterbedingungen trainierten, wurde die Wirsamkeit von Vitamin C gaben, eindeutig erkannt.

Wenn die Erkältungssymptome allgemein auch nicht weniger werden, so sind die Erkrankungen doch in der Regel weniger intensiv und schneller vorbei.

Die deutsche Gesellschaft für orthomolekulare Medizin kam zu ähnlichen Ergebnissen bei den Vitaminen C, E und Vitaminen des B-Komplexes. Außer der antioxidierenden Wirkung beider Vitamine wird dem Vitamin E eine regulierende Wirkung bei der Zellproliferation zugeschrieben, sodaß bei Einnahme von 50 mg Vitamin E über 5-8 Jahre Prostatakrebs bei Rauchern um 32% zurückging.

Die simultane Zufuhr von Vitamin C 1000 mg und Vitamin 800 IE kann bei fettreicher und fleischhaltiger Kost nachhaltig die Gefäßversteifung reduzieren. Für Vitamin C wurde auch nachgewiesen, dass eine prophylaktische Wirkung bei vielen Krebsformen besteht, vor allem bei Magenkrebs, Lungenkrebs, Bronchialerkrankungen und Katarakt besteht, doch die Mindestaufnahme für eine sinnvolle Plasmasättigung muss dann 200 mg täglich betragen. Diese Menge wird aber nur von 5-15% der Bevölkerung mit der Ernährung aufgenommen.

Bei Diabetes und Rauchen ist der Bedarf zusätzlich noch erhöht. Daraus erkennt man leicht, dass diese prophylaktischen Wirkungen nicht mit normaler Ernährung, sondern nur durch zusätzliche langjährige Vitamingaben erreicht wurden.

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“Hospital Food Bingo” – Rätselraten um Krankenhausessen

Freitag, 18. September 2009 8:08

Das Krankenhausessen schmeckt einem britischen Krankenhauspatienten ganz und gar nicht. Deswegen hat er damit begonnen, seine Mahlzeiten zu fotografieren und auf seinem Blog im Internet zu veröffentlichen.

Dazu fordert er alle Leser auf zu raten, welch ”ekelhaftes Essen” abgebildet sei. Das ganze nennt sich dann “Hospital Food Bingo”.

Ein Blick auf die Speisen offenbart eine offensichtliche “Industriepampe”, die nur wenige bis gar keine Vitalstoffe enthält. Seltsam, dass gerade Kranke Menschen eine derart avitale Nahrung erhalten?

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Das Märchen vom bösen Cholesterin

Samstag, 28. März 2009 20:14

In Deutschland hat jeder zweite Todesfall einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt als Ursache. Wie können Sie mit dieser Tatsache umgehen?

Die richtige Antwort lautet: Sie lassen es gar nicht erst soweit kommen und beugen vor. Hoffentlich glauben Sie nicht, wenn sie auf ihren Cholesterinwert achten, sei das Prophylaxe genug. Denn das ist schlicht und ergreifend falsch.

Richtig ist, dass Sie sehr viel für sich tun können, wobei der Cholesterinspiegel die geringste Rolle spielt.

Der Cholesterinwert wird auch von der “Medizin” immer als relevanter Risikofaktor beschrieben, wenn es um Gefäß- und Herzkrankheiten geht. Die Margarine-Werbung macht sich die Angst vor dem Tod zunutze und suggeriert, dass wenn Sie drei Wochen eine bestimmte Margarine auf Ihr Brot streichen, sich Ihr Cholesterinspiegel senkt und Sie verantwortungsbewusst mit Ihrer Gesundheit umgehen.

Falsch: Wenn der Cholesterinwert niedrig ist, müssen Sie sich keine Sorgen um Ihre Gesundheit machen.

Richtig: Ihr Körper produziert selbst Cholesterin, und zwar überall im Körper. Cholesterin ist als Baustoff für Zellmembranen und Fetteiweißstoffe sowie für die Produktion einiger Hormone und Vitamin D zuständig.

Falsch: Cholesterin ist der Hauptrisikofaktor und Ursache für die Arteriosklerose und damit auch die Ursache für Schlaganfall und Herzinfarkt.

Richtig: Es gibt Risikofaktoren für Gefäßerkrankungen und Herzinfarkt, die wesentlich bedeutungsvoller sind als Cholesterin. Dazu gehören der Blutfettstoff Lipoprotein a, ein Fetteiweißstoff, der ausschließlich der genetischen Kontrolle unterliegt. Ein ebenfalls wichtiger, aber selten erwähnter Risikofaktor ist das Stoffwechselabbauprodukt Homocystein. Oxycholesterin (oxidiertes Cholesterin) und Transfettsäuren

Falsch: Hohe Cholesterinwerte bedeuten eine höhere Sterbewahrscheinlichkeit.

Richtig: Der Cholesterinspiegel ist einer von vielen Risikofaktoren, die Gefäßerkrankungen verursachen können – wenn überhaupt. Die Studienlage ist da sehr gespalten. Zum Teil muss dringend geprüft werden nach dem Motto: Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing. 

Falsch: Der Cholesterinspiegel sollte 200 mg/dL nicht überschreiten.

Richtig: Die Höhe des Cholesterinspiegels wird immer wieder neu festgelegt und ist eine Orientierung. Wer einen Cholesterinspiegel über 200 mg/dL hat, kann kerngesund sein.

Wenn Sie Ihr Risiko, an einem Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erkranken, verringern wollen, dürfen Sie sich nicht nur auf Ihren Cholesterinwert konzentrieren.

Die Todesursache bei einem Herzinfarkt oder Schlaganfall ist nicht der Cholesterinwert, wie Margarine- und Pharma-Industrie vermitteln wollen. Mit der Angst vor dem Tod ist gut Geld zu verdienen, aber auch mit der Bequemlichkeit der Menschen. Cholesterinteste sind einfach und nicht aufwendig.

Eine medikamentöse Behandlung des Cholesterinspiegels ist für die Pharma-Industrie eine willkommene Einnahmequelle, auf die sie nicht gern verzichten möchte. Diese sogenannten Statine werden wegen ihrer Unverträglichkeit in den USA nicht mehr empfohlen.

Trommeln gehört zum Geschäft, und die Angst vor erhöhten Blutfettwerten bindet die Patienten an die Pharmaindustrie. Eine Tablette, von der Ärzte behaupten, sie verlängere das Leben, vermittelt dem verunsicherten Patienten ein beruhigendes Gefühl mehr nicht.

Lassen Sie sich von Märchen über Cholesterin nicht ängstigen, werden Sie lieber selbst aktiv und gehen Sie einen vielleicht unbequemen, aber gesunden Weg, indem Sie Übergewicht abbauen, nicht mehr rauchen, sich viel bewegen, um Ihren Blutdruck und Puls zu senken.

Die Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätik sowie Ernährungsberater geben an, dass eine gesunde Ernährung und Bewegung den Cholesterinwert automatisch regulieren.

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Vitalstoffpräparate fördern das Immunsystem

Montag, 22. September 2008 20:05

Der menschliche Körper benötigt für die gesunde Erhaltung des Organismus bestimmte Stoffe für die lebensnotwendigen Prozesse, die in einem menschlichen Körper stattfinden. Dies sind neben den Nährstoffen die Vitalstoffe.

Die Vitalstoffe dienen dem Körper dazu, Krankheiten vorzubeugen, indem diese das Immunsystem stärken. Außerdem stärken sie das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit. Unter den Sammelbergriff Vitalstoffe fallen die Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe, Ballaststoffe, die sekundären Pflanzenstoffe, Aminosäuren und Fettsäuren.

Allgemein spielen Vitalstoffe für die gesunde Erhaltung des Körpers und insbesondere des Immunsystems eine wichtige und bedeutende Rolle.

Wer ausreichend Vitalstoffe über seine Nahrung aufnimmt, erzielt einen krankheitsvorbeugenden Effekt. Aufgrund dieser positiven Eigenschaften, werden immer häufiger sog. Vitalstoffpräparate angeboten. Die Vitalstoffpräparate bestehen sehr oft aus einem Mix, also einer Kombination von Vitalstoffen, es gibt sie aber auch als Einzel-Präparat.

Ein Mangel von Vitalstoffen kann für viele negative gesundheitlichen Beschwerden verantwortlich sein. Dies macht sich vor allem durch einen Abfall der Leistungsfähigkeit und des allgemeinen Wohlbefindens bemerkbar.

Oftmals wird jedoch von Ärzten und Medien behauptet, dass sog. Vitalstoffpräparate keine wissenschaftlich belegbare Wirkung haben. Dennoch nehmen 10 % der Menschen in Deutschland diese Präparate als Nahrungsergänzungsmittel regelmäßig ein.

Unabhängige Studien belegen jedoch, dass Vitalstoffpräparate eine positive Wirkung auf den menschlichen Körper haben. Diese Studien beziehen sich auf die Mehrbildung von Immunzellen (Abwehrzellen und Antikörper) im Körper während der Einnahme von Vitalstoffpräparaten.

Daher ist auch belegbar, dass die Anzahl der Infektionen bei den Menschen zurückgeht, die Vitalstoffpräparate zu sich nehmen. Selbstverständlich wirkt auch Sport und eine gesunde Ernährung einer Störung des Immunsystems entgegen.

Es gibt viele Faktoren die das Immunsystem schwächen, darunter zählen beispielsweise Gifte in der Umwelt, lang anhaltender Stress (ungesunder Stress), Allergien, Schlafmangel und eine ungesunde Ernährung.

Viele dieser Faktoren sind schwer in den Griff zu bekommen. Dennoch kann jeder Mensch seine Ernährung umstellen und zur Hilfe Vitalstoffpräparate nehmen, damit seine körpereigene Abwehr besser mit den vielen negativen Faktoren umgehen kann. Vitalstoffpräparate haben wenig Nutzen, wenn sie nur eingenommen werden, um eine bestehende Krankheit zu heilen. Deshalb gelten die Vitalstoffpräparate als vorbeugender Basis-Gesundheitschutz.

Leider gibt es nicht sehr viele Studien über Vitalstoffpräparate und daher ist es nicht leicht an gute bzw. umfangreiche Informationen zu gelangen – es bedarf einer ausgiebigen Recherche.

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Arteriosklerose Ursachen

Samstag, 23. August 2008 11:54

Ursachen der Arteriosklerose

Arteriosklerose, im Volksmund Arterienverkalkung genannt, ist eine der Volkskrankheiten Nummer Eins in Deutschland.

Sie tritt als Folge unserer oft sehr ungesungen Lebensweise auf. Arteriosklerose bekommt man nicht von heute auf morgen. Oft wird sie erst diagnostiziert, wenn es eigentlich schon fast zu spät ist. Folge der Krankheit sind Verschlüsse der Arterien, die mit Herzinfarkt, Schlaganfall und Thrombosen assoziiert werden.

Die Krankheit entwickelt sich langsam. An den Arterienwänden lagern sich im Laufe der Zeit immer mehr Stoffwechselprodukte wie z.B. Cholesterin ab. Sie verengen das Gefäß, so dass der Blutfluss gestört und irgendwann vielleicht ganz behindert wird. Die Folge ist früher oder später ein Verschluss des Gefäßes. Entsteht so ein Verschluss in der Herzarterie, nennt man ihn Herzinfarkt. Tritt er in der Hirnarterie auf, ist es ein Schlaganfall. In den Extremitäten kommt es zu Thrombosen. Die am weitesten verbreitete Art der “Thrombose” ist die Schaufensterkrankheit. Hier wird der Blutfluss der Beine oder des Beckens unterbrochen.

Doch was sind die Ursachen der Arteriosklerose? Und wie kann man diese bekämpfen?

Der Hauptgrund ist oft wie bereits angedeuted in unserem modernen Lebensstil zu finden. Zu üppiges Essen. Zu fett, zu salzig, zu süss gewürzte Speisen. Zu wenig Bewegung bei zunehmend sitzender Tätigkeit. Aber auch der Genuss von Nikotin und Alkohol fördern diese Krankheit.

Hohe Cholesterinwerte sind häufig die Folge von ungesunder Ernährung in Kombination mit zu wenig Bewegung. Cholesterin wird durch die Nahrung aufgenommen aber auch vom Körper selbst gebildet. Zu viele Kohlenhydrate und fettreiche Speisen lassen die Werte steigen. Mit einer cholesterinfreien Diät und erhöhter sportlicher Aktivität lässt sich dieses Problem oft in den Griff bringen.

Besonders der Genuss von zu viel Fleisch und Nikotin führt im Körper zur vermehrten Bildung von schwefelhaltigen Aminosäuren. Sie erhöhen den Homocysteinwert, der ebenfalls ein hohes Risiko für Arteriosklerose begünstigt.

Auch Bluthochdruck ist ein Grund für die Krankheit Arteriosklerose. Er wird durch Ernährung, Rauchen und Alkohol erhöht. Hier kann ebenfalls mit sportlicher Aktivität und gesunder, fett- und salzarmer Ernährung gegen gesteuert werden.

Erhöhte Lipoprotein-a-Werte, die mit Auslöser für Arteriosklerose sind, können weniger durch die Nahrung beeinflusst werden. Die erhöhte oder verminderte Bildung dieses körpereigenen Bausteins ist oft genetisch bedingt. Das Lipoprotein beeinflusst die Blutgerinnung. Ist der Wert hoch, ist die Gerinnungsneigung und damit die Wahrscheinlichkeit eines Verschlusses schon bei einer kleinen Prellung erhöht.

Die Aufnahme von Ascorbase oder Omega-3-Fettsäuren z.B. aus Fisch und Olivenöl können diesen Wert senken.

Dieser Blogbeitrag ist eine “Zusatzinformation” zum Artikel: Ursachen der Arteriosklerose

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Was sind Antioxidantien?

Donnerstag, 7. August 2008 13:40

Substanzen, welche eine Schädigung durch Oxidation verhindern oder verzögern, werden als Antioxidantien bezeichnet.

Antioxidantien werden auch als “Radikalfänger” bezeichnet, weil Sie die Fähigkeit besitzen “Radikale” zu “fangen”. Antioxidantien kommen einerseits natürlich in Form von Vitamin C und Vitamin E oder andererseits als künstlich hergestellte Zitrate und Gallate vor.

Besonderes Augenmerk fällt auf den am häufigsten vorkommenden sekundären Pflanzenstoff Beta-Carotin. Er kann Erbanlagen und Zellmembranen vor oxidativen Schäden bewahren, sowie möglicherweise die Krebsentstehung hemmen, da dieses Antioxidanz das Wachstum und die Entwicklung vieler Zellen reguliert.

Auch weitere in Obst ind Gemüse enthaltene Antioxidantien wie Flavonoide, Saponine, Sulfide, Lykopin und Carotinoide können die aggressiven Sauerstoffteilchen unschädlich machen.

Ein alltägliches Beispiel für die antioxidierende Wirkung ist das Träufeln von Zitronensaft auf einen frisch geschälten Apfel: er wird nicht so schnell braun, weil der Zitronensaft das Antioxidanz Vitamin C enthält.

Der regelmäßige Verzehr diverser Obst-und Gemüsearten ist daher empfehlenswert, um den Körper ausreichend mit den lebenswichtigen Antioxidantien zu versorgen. Eine einseitige Ernährung als auch zu hoher Nikotin- oder Alkoholgenuss können einen oxidativen Stress auslösen. Die im Körper anfallenden freien Radikale können nicht mehr ausreichend durch Antioxidantien abgefangen werden und werden zu schädigenden Sauerstoffradikalen umgewandelt. Herz- und Kreislauferkrankungen können die Folge sein.

Des Weiteren schädlich ist auch eine zu große Aufnahme der künstlichen Antioxidantien. Die Gallate werden pflanzlichen Ölen und Margarine bei der Herstellung beigefügt, um den Geschmack zu erhalten und ein Ranzigwerden auszuschließen. Ebenso findet man heutzutage Antioxidantien in Kosmetikprodukten vor. Hier wird ihre positive Wirkung auf den Hautalterungsprozess zum Einsatz gebracht.

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Vitamine als essentielle Helfer für die Gesundheit

Montag, 21. Juli 2008 11:05

Vitamine als essentielle Helfer für die Gesundheit

 

Immer wieder wird einem als Kind gesagt: “Iss mehr Obst und Gemüse, du brauchst die Vitamine!“ Ob die kleinen Gesundheitshelfer wirklich so notwendig sind, bemerkt man meist erst bei einem auftretenden Vitaminmangel im Körper.

Die kompliziert gebauten, organischen Moleküle sind nicht eigenständig vom menschlichen Organismus synthetisierbar und müssen daher mit der Nahrung aufgenommen werden. Sie sind essentiell, was die lebensnotwenige Aufrechterhaltung von Leistungsprozessen beschreibt.

Vitamine werden von Pflanzen, Bakterien oder Tieren gebildet, was ihr Vorkommen nur auf die belebte Natur beschränkt. Der Mensch kann jedoch aus so genannten Provitaminen, einer Vorstufe der Vitamine, eigenständig die benötigten Wirkstoffe herstellen.

Als Beispiel kann man hier das Beta – Carotin benennen, welches wir in Vitamin A Retinol umwandeln. Dieses pflanzlich synthetisierte Vitamin, umgangssprachlich Vitamin A bezeichnet, benötigen wir, um unsere Sehkraft zu erhalten und die Zellerneuerung anzuregen.

Das allbekannte Vitamin C, die Ascorbinsäure, ist für unseren Körper unverzichtbar, denn es bietet uns Schutz vor Infektionen. Daher kommt die ständige Aufforderung der regelmäßigen Zunahme von Obst wie Zitrusfrüchten, Kiwis oder auch Gemüse wie Paprika. Vitamin C ist ein typisches Antioxidationsmittel, was wie beschrieben Schutz vor Krankheiten bietet, in dem es, chemisch betrachtet, die Reaktion mit Sauerstoff und andern oxidierenden Stoffen verhindert.

Veranschaulichen kann man diese Wirkung sehr gut, in dem man Zitronensaft auf eine andere Frucht gibt und beobachten kann, wie die beträufelte Stelle sehr viel langsamer braun wird als unbehandelte Stellen.

Ein Beispiel der dringenden Notwendigkeit der Vitaminaufnahme sind die Mangelerscheinungen bei Alkoholikern, die durch ihre einseitige, vitaminarme Nahrungsaufnahme an Übelkeit und Erbrechen sowie eingeschränkter Infektabwehr leiden können. Die Aufnahme von den gesundheitsfördernden Helfern ist also unbedingt notwenig, um fit und aktiv zu bleiben.

Wer einen stressigen Tagesablauf hat und nicht zum regelmäßigen Verzehr von Obst, Gemüse und Fleisch kommt, kann sich Unterstützung mit Produkten aus der Apotheke und der Drogerie helfen. Hier werden Brausetabletten oder ähnliche Formen von kompakten Vitaminen, meist in Verbindung mit Spurenelementen und Mineralstoffen angeboten.

Diese Nahrungsergänzungen sollten jedoch nicht als Ersatz zum Verzehr von vitaminreichen Produkten gesehen werden, sondern als zusätzliche Vorbeugung zum Vitaminmangel. Frische und natürliche Vitamine sind immer noch die beste Lösung zum Erhalt der Gesundheit und Leistungsfähigkeit.

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