Aminosäure Arginin

Die Aminsäure Arginin ist an zahlreichen Funktionen im Körper beteiligt (Aminosäuren sind die kleinsten Eiweißbausteine).

Arginin wird zur Regulation des Blutflusses benötigt und unterstützt die Regulierung des Zucker- und Blutfettspiegels.

Untersuchungen haben gezeigt, dass L-Arginin auch zur Verbesserung der Pumpleistung des Herzens beitragen kann. Im Hormonstoffwechsel ist die Aminosäure Arginin an der Produktion von HGH (engl. = human growth hormon, menschliches Wachstumshormon) beteiligt. Darüber hinaus trägt Arginin zu einem gut funktionierenden Immunsystem bei. Zudem ist es für die Wundheilung mit verantwortlich und verhindert Osteoporose.

Arginin kann vom Körper selbst hergestellt werden, aber gerade bei Kindern und Jugendlichen in der Wachtstumsphase und auch bei Sportlern ist die eigene Synthese (=Herstellung) nicht ausreichend. Aber auch bei Erwachsenen kann bei mangelhafter Ernährung (Fast Food, Kantinen- und Mikrowellen, Süßigkeiten etc.) ein Mangel bestehen.

Arginin kommt in fast allen Proteinen vor. Einen hohen Arginingehalt haben vor allem Haselnüsse, Paranüsse und Mandeln. Ansonsten ist Arginin auch in Linsen und Sojabohnen relativ hoch enthalten.

Datum: Montag, 8. Juni 2009 14:40
Themengebiet: Vitalstoffe Trackback: Trackback-URL
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