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Vitamine, Mineralstoffe und Co. gegen Arthrose, Gelenkverschleiß und Knochenabbau...

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Kaum ein Mensch zwischen fünfzig und sechzig klagt nicht hin und wieder mal über Knieschmerzen oder andere schmerzhafte Beschwerden im Bewegungsablauf.

In den meisten Fällen kommen als Ursache Verschleißerscheinungen der Gelenke in Frage. Ungefähr fünf bis sechs Millionen Menschen sollen allein in Deutschland inzwischen von chronischen Gelenkbeschwerden betroffen sein.

Wenn man bedenkt, dass der Bewegungsapparat des Menschen täglich sehr beansprucht wird und großen Anforderungen ausgesetzt ist und der gesunde Ausgleich zwischen Be- und Entlastung in unserer modernen Gesellschaft kaum noch gegeben ist, wundert diese hohe Zahl von Betroffenen überhaupt nicht.

Eine hilfreiche und gute Möglichkeit, diesen Leiden ordentlich zu Leibe zu rücken, besteht in der Zufuhr vitaler Stoffe. So sind allein durch die Behandlung mit Omega-3-Fettsäuren viele Betroffene in der Lage, ganz oder teilweise auf Medikamente zur Schmerzlinderung zu verzichten.

Sämtliche Krankheitsbilder, welche Knochen und Gelenke betreffen, fasst der Volksmund gern unter dem Sammelbegriff "Rheuma" zusammen. Das ist jedoch sehr ungenau. Bei der Arthrose handelt es sich beispielsweise um einen Gelenkverschleiß und bei der Arthritis hingegen um eine Gelenkentzündung.

Von der Osteoporose, auch Knochenschwund genannt, sind hauptsächlich Frauen während und nach den Wechseljahren betroffen.

Für Arthrose und Arthritis haben sich hauptsächlich die Omega-3-Fettsäuren und Vitamin E bewährt.

Denn die Omega-3-Fettsäuren sind für ihre entzündungshemmenden Wirkungen bekannt, die Gelenkserkrankungen vorbeugen und Schmerzen lindern können (www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20189789). Gleichzeitig scheinen die gesunden Vitalstoffe auch einem Knochenschwund entgegenzuwirken, wodurch sie also bei altersbedingten Gelenkserkrankungen gleich doppelt wertvoll sind (www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19874203).
Während der Anteil der Omega-Fettsäuren in der Nahrung bei Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises erhöht werden sollte, ist es sinnvoll, gleichzeitig die Aufnahme der Omega-6-Fettsäuren zu reduzieren. Fachleute empfehlen dabei, auf fettreiche Wurst- und Fleischwaren zu verzichten, wohingegen Fisch sehr förderlich ist.
Vitamin E (unter anderem α-Tocopherol) fängt freie Radikale ab, die ihrerseits für Entzündungsvorgänge an den Gelenken verantwortlich sind. Der fettlösliche Vitalstoff sorgt außerdem für eine verbesserte Beweglichkeit und wirkt schmerzlindernd. Gerade bei Entzündungsreaktionen ist der Bedarf an dem Vitamin stark erhöht, so dass zahlreiche Patienten es nicht in ausreichender Menge mit der Nahrung zu sich nehmen (www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25650856).

Daher nutzen viele Mediziner hochdosiertes Vitamin E zur Behandlung von Arthrose, Arthritis und Gicht.

Andere Studien zeigen, dass auch Vitamin C und das Spurenelement Selen möglicherweise bei Gelenkserkrankungen hilfreich sein können (www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9417493, www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19273781).

Außerdem weisen viele der Arthritis-Patienten einen Vitamin-D-Mangel auf. Studien deuten darauf hin, dass eine ausreichende Zufuhr dieses Vitalstoffs sich ebenfalls positiv auf den Gesundheitszustand auswirkt (www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25856934).

Da eine Überdosierung allerdings negative Folgen haben kann, sollte der Vitamin-D-Spiegel im Blut bei Gelenksbeschwerden regelmäßig kontrolliert und durch eine individuell angepasste Therapie ausgeglichen werden.

Fazit

Gerade bei Gelenksbeschwerden kommen unzählige Medikamente zum Einsatz, obwohl seit Jahren bekannt ist, dass die Ernährung sowohl bei der Vorbeugung als auch bei der Behandlung der Leiden eine entscheidende Rolle spielt. Immer mehr Studien befassen sich daher mit dem Zusammenhang zwischen Vitalstoffen und den Krankheiten. Allerdings sind die Ergebnisse nicht immer einheitlich. Dennoch lässt sich sagen, dass viele Patienten durch eine Nahrungsumstellung und eine ausreichende Zufuhr der verschiedenen Vitalstoffe ihre Beschwerden stark verbessern können.

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 23.07.2015 aktualisiert.

 

 

 

 

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