Häufig gestellte Fragen zu Vitalstoffen

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Wie hoch ist der tägliche Mikronährstoff-Bedarf?

Um Mangelsituationen und daraus resultierende Gesundheitsschäden zu vermeiden, müssen Mikronährstoffe regelmäßig, bedarfsgerecht und in ausgewogener Kombination aufgenommen werden. Doch wie hoch ist diese Menge ? Und wie bzw. von wem wird sie festgelegt ?

In Deutschland ist die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) als offizielles Organ für die Festlegung dieser Werte zuständig. Im Jahr 2000 gaben die Fachgesellschaften für Ernährung aus Deutschland (D), Österreich (A) und der Schweiz (CH) erstmals gemeinsam die „Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr” heraus. Die Referenzwerte werden auch als D-A-CH-Referenzwerte bezeichnet, haben amtlichen Charakter und werden als offizielle Richtwerte anerkannt.

Bei der Bewertung bzw. dem praktischen Umgang mit den Referenzwerten muss man sich darüber bewusst sein, dass die Forschungen auf dem Gebiet der Mikronährstoffe längst noch nicht abgeschlossen sind. Diese Werte bzw. die angegebenen Aufnahmemengen - wie der von der DGE selbst gewählte Begriff „Empfehlungen (bzw. seit kurzem Referenzwerte) für die Nährstoffzufuhr” bereits verdeutlicht – stellen keine absoluten, endgültigen Zahlen dar, sondern z.T. grobe Schätzwerte und Empfehlungen, die den neuesten Erkenntnissen immer wieder angepasst werden müssen.

Ferner handelt es sich bei den D-A-CH-Referenzwerten um Werte, die „für gesunde Personen in Mitteleuropa zutreffen"*. Von den D-A-CHReferenzwerten wird angenommen, dass sie „... nahezu alle Personen der jeweils angegebenen Bevölkerungsgruppe vor ernährungsbedingten Gesundheitsschäden schützen und bei ihnen für eine volle Leistungsfähigkeit sorgen”.

Wie macht sich die Aufnahme von Mikronährstoffen im Organismus bemerkbar?

Bei der Vorbeugung von Erkrankungen wie auch bei deren Therapie kommt der Ernährung eine bedeutende Rolle zu. Dieser Aspekt steht besonders bei den sog. Volks- oder Zivilisationskrankheiten wie Diabetes mellitus, Krebs und Herzerkranungen sowie Kreislauferkrankungen, in Deutschland Todesursache Nummer 1, im Vordergrund.

Weitere chronische Erkrankungen lassen sich ebenfalls durch Mikronährstoffe positiv beeinflussen, wie z.B. die Alters-abhängige Makuladegeneration (AMD).

Umfassende Untersuchungen haben gezeigt, dass Personen mit hoher Zufuhr von Mikronährstoffen eine verringerte Sterblichkeit an Herzerkrankungen wie auch an Krebs aufweisen.

Neben der Aufrechterhaltung eines guten Gesundheitszustandes ist es für die Betroffenen besonders in dieser Situation wichtig, das Fortschreiten einer bestehenden Erkrankung zu vermeiden bzw. zu verlangsamen.

Es ist empfehlenswert, Mikronährstoffe täglich und langfristig in bedarfsgerechter Kombination und Dosierung einzunehmen. Nur so kann dem Grundsatz des Orthomolekularen Prinzips entsprochen werden.

Kann es bei der Einnahme von Mikronährstoffen zu Nebenwirkungen kommen?

„Heute verfügen die Ärzte zunehmend über hochwirksame Arzneimittel, die sie mit großer Sorgfalt verordnen und verabreichen müssen. Nach meiner Überzeugung übertreiben sie diese Vorsicht jedoch im Hinblick auf die Vitamine. Vitamine sind Nährstoffe. Sie haben nur selten irgendwelche Nebenwirkungen, und die Nebenwirkungen sind selten ernst”, so Linus Pauling in seinem Buch „Das Vitaminprogramm”.

In der Tat müssen Vitamine extrem überdosiert werden, um überhaupt irgendwelche giftigen Effekte zu erzeugen. Selbst bei den fettlöslichen Vitaminen A, Vitamin D und Vitamin E, bei denen z.B. durch Presse oder Fernsehberichte in der Öffentlichkeit oft Ängste vor einer Überdosierung geschürt werden, bedarf es über einen längeren Zeitraum eines Vielfachen des empfohlenen Tagesbedarfs, um in Bereiche eventueller Nebenwirkungen zu gelangen. Diese Dosierungen sind jedoch in angepasst dosierten und kombinierten Mikronährstoff-Produkten nicht enthalten.

Trotzdem wurden gerade den Mikronährstoffen im Laufe der letzten Jahrzehnte mannigfaltige Nebenwirkungen angedichtet. Diese konnten jeweils in neueren Untersuchungen widerlegt werden, nichtsdestotrotz halten sich diese „Gerüchte” und werden bis heute in regelmäßigen Abständen wiederholt und oftmals aufgebauscht, wodurch sie jedoch nicht richtiger werden.

 

 

 

 

Vitalstoffe
Nützen Vitalstoffe wirklich?
Vorteile von Vitalstoffen in der Medizin
45 Nährstoffe und Vitalstoffe Täglich
Vitalstoffmedizin Blog
Immunsystem und Immunstärkung durch Vitalstoffe
Mythen und Vorurteile gegen Vitalstoffe
Alle Vitalstoffe auf einen Blick
Schüssler Salze
Vitalstoffmangel Diagnose
Künstliche und synthetische Vitamine – Gesund oder schädlich?
Vitamine und Mineralstoffe gegen Krankheiten und Beschwerden?
Vitamin B und Magnesium bei Schmerzen
Vitamine & Mineralstoffe gegen Arthrose und Knochenabbau
Vitamin E gegen Gelenkentzündung und Arthrose-Schutz
Omega-3-Fettsäuren bei Arthritis - Gelenkentzündung und Gelenkrheuma
Osteoporose - nicht nur Kalzium und Vitamin D ist wichtig
B-Vitamine, Vitamin C und Magnesium gegen Herzinfarkt
Vitalstoffe senken das Herzrisiko
Risikofaktor Cholesterin? Warum der Cholesterinwert völlig überbewertet wird
Ursachen für Arteriosklerose: Cholesterin - Lipoprotein a - Homocystein
Transfettsäuren - oxidiertes Cholesterin - Oxycholesterin
B-Vitamine senken den Homocystein-Spiegel
Bluthochdruck | Helfen Vitamin C und Magnesium?
Vorbeugung von Demenz - Schlaganfall - Parkinson und Depression
Abwehrkräfte und Immunsystem stärken durch Vitamine und andere Vitalstoffe?
Mehr Abwehrzellen und Antikörper durch Vitalstoffe
5-mal weniger Infektionen durch Vitalstoffe
Welche Therapien Sie mit Vitalstoffen sinnvoll unterstützen können
Unterschied Nahrung - Nahrungsergänzungs-mittel - Arzneimitteln
Wie Sie Vitamine und Mineralstoffe richtig einnehmen
Warum Sie bei Vitamin A und D, die Höchstdosierung keinesfalls überschreiten sollten
Häufig gestellte Fragen zu dem Thema Vitalstoffmedizin
Zahlreiche Medikamente führen zu Vitamin-Mangel
Impressum
Nutzungshinweise
Datenschutz